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Tschüss Köln - Fazit zur gamescom 2010, inklusive Videorückblick!

Geschrieben von Haschbeutel am 24. August 2010 um 20:42 Uhr


Wie die Zeit vergeht. Da freut man sich monatelang auf DAS Ereignis schlechthin und dann ist die gamescom auch schon wieder vorbei. Während wir unsere Füße noch in kaltem Wasser kühlen von der ganzen Rumrennerei, haben wir schonmal ein Fazit geschrieben, ob sich die gamescom 2010 im Gegensatz zu letztem Jahr verbessert hat oder stagniert. Ausserdem habe ich für euch die schönsten Momente in einem kurzen Video zusammengefasst, um den zu Hause gebliebenen einen Einblick und den Anwesenden einen Rückblick zu gewähren. Das heisst vor allem aber - Spiele, Spiele, Spiele, große Menschenmengen und knackige Babes. Viel Spaß!

Bilder sagen mehr als 1000 Worte - Videos sogar noch mehr!
Was wäre eine Messe ohne einen anständigen Rückblick. Das dachten wir uns auch und nach dem letztjährigen Videobeitrag ist es nur Ehrensache, dass wir euch auch dieses Mal mit erlesenstem Bildmaterial versorgen. Nachdem letztes Jahr unser Video schon recht gut ankam, verbrachte ich heute den ganzen Tag ohne Wasser und Brot im Schneideraum, um das letztjährige Videospektakel zu überbieten. Herausgekommen ist ein knapp vierminütiges Sammelsurium an Impressionen unterschiedlichster Art. Egal ob vollgestopfte Gänge, Spieler beim Testen von Move und Kinect oder wunderschöne Messedamen - ich denke, hier dürfte jeder zufrieden sein. Außerdem haben wir uns eure Kritik zu Herzen genommen und auf die Kameraführung geachtet. Das heißt, weniger hektisches Gewackel und dadurch bessere Aufnahmen. Nun aber genug geredet, hier das Video. Ich wünsche viel Spaß - und vergesst das Popcorn nicht.



Zur HD Version



Kithaitaa am 24. August 2010
Mein Fazit ist ansich das gleiche wie schon im letzten Jahr. Lange Laufwege und ab Donnerstag ist einfach nahezu jeder (ohrenbetäubende) Stand mit mindestens einer einstündigen Wartezeit versehen, welchen Sinn diese Messe also für Ottonormalbesucher hat, erschließt sich mir nach wie vor nicht. Zumal man an einigen Ständen für einen (alten) Trailer, bereits veröffentlichte Demoversionen oder, wie im Fall von Diablo III, für die Version vom letzten Jahr ansteht. Natürlich war nicht alles schlecht, neben dem Team bleibt als positive Erinnerung das Treffen mit dem ein oder anderen Bloggerkollegen und Entwickler im Gedächtnis. Gametechnisch haben mir Guild Wars 2, Need for Speed: Hot Pursuit, Torchlight II und The Witcher 2: Assassins of Kings gefallen, welche ich auch schon vorher auf dem Radar hatte. Castlevania: Lords of Shadow sah zwar gut aus, der Funke mochte aber noch nicht so recht überspringen. Auch RAGE machte spielerisch eher einen ernüchternden Eindruck. Mit einer Gamesite im Rücken ist es wohl eher eine (lästige) Pflichtveranstaltung, als ein spaßiges Gameevent, als "normaler" Spieler würde ich mir die Messe gar nicht erst antun. Den Mediaoverflow an Screenshots und Trailern die in wenigen Tagen auf einen einprasseln und auf die Website geladen werden wollen, machen das Ganze nicht spaßiger.






Hardcora am 24. August 2010
gamescom 2010. Ein Ereignis, auf das ich mich eigentlich das ganze Jahr über gefreut habe. Heute ist die gamescom bereits ein paar Tage vorbei und es heißt wieder: nach der gamescom ist vor der gamescom. Während ich letztes Jahr noch auf Besserung gehofft hatte, aber nicht gänzlich enttäuscht war, komme ich heute einfach auf kein richtiges Ergebnis. Die gamescom 2010 war eigentlich wie die gamescom 2009. Sie ist nicht mehr "neu" sondern eher ein Aufguss der alten Version. Mangelnde Kreativität bei der Standkonzeption (Halle 6 entsprach fast 1:1 der 2009er Version), fehlende Highlights, ein Mafia 2 Stand mit der Demo, die bereits Anfang August für jeden (!) im Netz zugänglich war und und und. Das Konzept steht und genau das ist das Problem: es entwickelt sich nicht. Während die Games Convention jedes Jahr mit neuen Ideen trumpfte, sieht eine gamescom aus wie die andere. Von den langen Wegen (die für uns als Presse natürlich äußerst nervig sind) mal abgesehen, gefällt mir auch das Konzept des Messegeländes nicht wirklich. Klar bin ich froh, dass ich nicht mehr 5 sondern nur noch 2 1/2 Stunden bis zum Spielevent des Jahres brauche, doch jede Halle wirkt lieblos und der Funke will einfach nicht richtig überspringen. Als Otto-Normal-Besucher stelle ich mir die gamescom als pure Hölle vor - warum auf eine Messe fahren, um sich dann, auf Grund der langen Wartezeiten, nur eine handvoll Spiele anschauen zu können? Platz genug gibt es definitiv, doch wird dieser einfach nicht konsequent ausgenutzt. Mein Fazit: Nett, aber mit Entwicklungspotential.






Haschbeutel am 24. August 2010
Monatelang haben wir ihr entgegengefiebert und uns vorbereitet, die Tage gezählt und alles geplant. Am Ende waren wir alle nicht so ganz begeistert, wie wir uns das erhofft hatten.. Aber warum eigentlich? Denn die Messe hatte durchaus einige Highlights. Zum Ersten waren die Babes um einiges ansprechender als letztes Jahr. Wenn ich da nur an Johanna Dark (die nette, rothaare Dame im Video) denke .... arrrr! Aber auch die Games haben überzeugt. NfS: Hot Pursuit hat derbe gerockt, Guild Wars 2 (in 3D!) war absolut Bombe, Red Faction: Armageddon hat mich nicht so umgehauen wie erwartet, war aber dennoch unterhaltsam und Kinect hat mich ebenfalls sehr begeistern können. In der Hinsicht war die gamescom ein voller Erfolg, denn (fast) alles was ich gespielt habe, hat mich auch begeistert. Abgesehen von F.3.A.R., was eine wahnsinnige Enttäuschung war. Da rieche ich jetzt schon, dass der Titel ein Schlag ins Wasser wird.

Negativ anzumerken waren größtenteils die Stände. Stundelang am Mafia II Stand anstehen, um die öffentlich zugängliche Demo zu spielen oder warten bei Portal 2 für E3 Videomaterial halte ich für unsinnig. Was ebenfalls nervt, wofür die Organisatoren aber nichts können, sind die hässligen Standblöcke. Dank Jugendschutz müssen alle 18er Titel mit Blickschutz versehen werden, was bedeutet dass teilweise Klotz an Klotz steht und man außer dem Titelnamen nichts erkennt. Was nützt die schönste Zimmereinrichtung, wenn der Plattenbau von Natur aus kein hübscher Anblick ist? Billiges, hormonorientiertes Marktschreiergetue, wie es Caseking.de mit seinen halbnackten Bikinigirls gemacht hat, war ebenfalls für die Tonne.

Und das Fazit zur Messe? Vier Jahre habe ich die Games Convention mitgemacht, zwei Jahre die gamescom jetzt. Leider muss ich sagen, dass die gamescom der "GC" nach wie vor einfach nicht das Wasser reichen kann. Das hängt mit sehr vielen Faktoren zusammen, hauptsächlich mit der Location und der Organisation. In Leipzig ist die Stadt stets zur GC-Zeit aufgeblüht, bereits am Bahnhof wurde man mit Plakaten und Cosplayern begrüßte, jeder Sprach von der Messe, überall gab es Werbung. In Köln sieht das anders aus. Ab und an mal ein Plakat, bis ca. 500 Meter vor der Messe sieht man sonst gar nichts. Bei der Organisation hat Caro das wichtigste schon gesagt - es gibt keine Entwicklung. Seit letztem Jahr hat sich die Messe kaum bis gar nicht weiterentwickelt. Wer letztes Jahr da war, hatte Déjà-vus am Laufenden Band, wer das erste Mal da war, hatte wohl noch am meisten Spaß. Das ging gefühlt übrigens nicht nur mir so, sondern auch vielen, mit denen ich mich unterhalten habe - seien es Besucher oder Magazinkollegen. Dennoch hoffe ich, dass sich in dieser Hinsicht bis 2011 etwas verändert und blicke daher zuversichtlich nach vorne.






DerBene am 24. August 2010
Die gamescom 2010 war richtig spaßig. Was aber weniger an der Messe als vielmehr an den Redaktionskollegen lag. Mit Kith in der Schlange knapp eine Stunde auf Castlevania: Lords of Shadow zu warten, macht zum Beispiel dann doch mehr Laune als alleine anzustehen. Bei den Ständen bewiesen leider nur Sony und Bethesda, dass man nicht nur langweiligen Einheitsbrei (am besten aus dem Vorjahr) aufbauen kann. Bei den gezeigten Spielen gabs aber doch ein paar Highlights: Need for Speed: Hot Pursuit und Kinect hätte ich am liebsten gleich mitgenommen. Portal 2 wurde zwar nur in Videoform präsentiert, dürfte aber Liebhabern des ersten Teils Freudentränen in die Augen treiben. Das wird wieder ganz groß. Leider verpasst habe ich BioShock Infinite. Meine Hoffnung fürs nächste Jahr: Weniger Videopräsentation, dafür mehr Spiele die man auch selbst anzocken kann. Und bitte keine Demos, die ich eh schon seit Tagen zuhause habe. Fazit: Nächstes Jahr muss besser werden. Klar, Köln wird in nem Jahr nicht zu Leipzig, aber ein bisschen in die Richtung wäre sicher nicht verkehrt. Mit dem PAK-Team wirds aber so oder so wieder richtig spaßig. Der Termin für die gamescom 2011 ist daher schon fest reserviert. Und BioShock Infinte kann ich dann vermutlich auch mal endlich anspielen...






Chris am 24. August 2010
Da ich erst seit dem Umzug nach Köln aktiv dabei bin, kann ich die Messe selbst nur mit ihrem letztjährigen Pendant vergleichen. Hier gibt es eigentlich kaum Neues - schließlich hat man sich stark am Vorjahr orientiert. Negativ aufgefallen ist allerdings mal wieder die Organisation, die mir täglich mindestens ein ungläubiges Stirnrunzeln abgerungen hat. Meine absoluten Highlights waren dieses Jahr Star Wars: The Old Republic und Brink, die meine bereits recht hohen Erwartungen noch einmal übertroffen haben und das durch solide Kernelemente und „polishing“ statt der üblichen Effekthascherei. Aber auch The Witcher 2, Civilization 5, Dragon Age 2 und Guild Wars 2 haben einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Enttäuscht haben mich im öffentlichen Bereich so einige Stände. Sicher ist es immer mit sehr viel Arbeit verbunden, etwas neues zu zeigen, aber auf der größten Spielemesse Europas darf der Besucher das ja wohl erwarten. Ich war ja schon etwas enttäuscht davon, dass beispielsweise zu Portal 2 bekanntes E3-Videomaterial gezeigt wurde und Blizzard bei Diablo 3 einfach die Version vom letzten Jahr brachte. Wie groß muss da erst die Enttäuschung des durchschnittlichen Besuchers sein, der locker mal ein paar Stunden für Neuigkeiten von vorgestern ansteht?






Michi am 24. August 2010
Nach Beendigung der gamescom 2009 war die Vorfreude auf das nächste Jahr groß und die Erwartungen entsprechend hoch. Inzwischen weiß ich, dass diese nicht eingehalten werden konnten und wurde zudem recht bitter enttäuscht. Sei es die gleichen Aufbauten wie im letzten Jahr, die oft enttäuschenden Darbietungen der Publisher (Diablo III, Mafia 2,...), oder die fehlende Kapazitätsverlagerung (überfüllte Gänge gehörten bereits ab dem 1. Besuchertag zum Standard - zumal in NRW noch Ferien sind). Natürlich ist so ein Messeauftritt alles andere als billig, aber man sollte als Aussteller die Besucher schon in irgendeiner Form locken/überzeugen und da ist es nicht mit einem Eimer Farbe getan. In Leipzig gab es zudem jedes Jahr kleine Veränderungen am Konzept, doch in Köln konnte ich bis auf die modifizierten Hallenschilder nichts Neues erkennen. Es scheint so als hätte die Kölner Messe einfach mal das 2009er-Band von vorn abgespielt. Für alle die Daheim geblieben sind: Ihr habt nichts verpasst - wirklich. Wie ich nebenbei auch noch erfahren habe, sollen einige Unternehmen auch mit dem Verlauf der Messe alles andere als zufrieden sein. Dennoch... mein persönliches Highlight war Kinect, da es, anders als erwartet, erstaunlich gut funktionierte und nicht zu vergessen das "Zusammenkommen" des pressakey-Teams, was den dortigen Aufenthalt um den Faktor 10 verbessert hat.

Schade Köln, aber von euch hätte ich mehr erwartet - vielleicht springt der Funke nächstes Jahr wieder über.






Tim am 29. August 2010
So - gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt, daher kommt mein Fazit zur gamescom 2010 recht spät und fällt leider auch etwas enttäuscht aus. Für mich war die gamescom dieses Jahr die erste Spielemesse überhaupt, denn ich war weder letztes Jahr auf der Kölner Messe noch die Jahre zuvor auf der Games Convention. Und dennoch konnte mich das Event nicht 100% überzeugen. Das liegt daran, dass es mir oft so vorkam, als ob die Entwickler und Publisher nicht ganz so viel Wert auf die Messe legen würden wie eigentlich erhofft. Meistens gab es nur die bekannten E3-Demos zu sehen, manchmal wurde sogar nur ein Video bzw. Walkthrough gezeigt und viele Titel wurden trotz bestehender Demos nur im Business-Bereich präsentiert. Zudem fehlten mir persönlich die wirklich großen Highlights vom Kaliber eines Uncharted - da gab es in meinen Augen zu wenig.

Natürlich hatte die gamescom aber auch für mich jede Menge interessante Spiele und Erlebnisse zu bieten, abseits vom wirklich netten Redaktionsteam. Mein persönliches Highlight war definitiv Kirby's Epic Yarn, das meine hohen Erwartungen sogar noch übertroffen hat. In Bewegung macht der Titel noch viel mehr her als in Videos oder auf Screenshots - erst dann kommt die putzige Pracht richtig zur Geltung und auch spielerisch bin ich abgesehen vom niedrigen Schwierigkeitsgrad durchweg begeistert. Ebenfalls gehyped hat mich wieder einmal Ezio Auditore mit Assassin's Creed: Brotherhood, dessen Multiplayermodus mir richtig viel Spaß beschert hat. Als drittes großes Highlight reiht sich Castlevania: Lords of Shadow ein. Gabriel ist für mich jetzt schon ein cooler Held und das Gameplay macht wirklich viel her - von der düsteren Atmosphäre mal ganz zu schweigen.

Abseits davon gab es natürlich noch viele andere Titel, die mich begeistert haben, unter anderem waren das Donkey Kong Country Returns, das sofort den Charme der Vorgänger eingefangen hat, Need for Speed: Hot Pursuit, das dank Criterion wieder ein grandioses Rennspiel werden dürfte, Epic Mickey, RUSE, Pro Evolution Soccer 2011 und Metroid: Other M. Natürlich gab es auch einige Enttäuschungen zu verzeichnen und, so leid es mir tut, auch The Legend of Zelda: Skyward Sword gehört dazu. Denn wenn man ausgerechnet zu einem so wichtigen Spiel wie Zelda nur eine kleine Techdemo präsentiert, die nicht einmal im finalen Spiel enthalten ist, dann kann nicht einfach darüber hinwegsehen. Als absoluter Pure-Fan habe ich auch auf nail'd gehofft, welches mich nicht überzeugen konnte. Und die größte Enttäuschung war für mich die Präsentation von Portal 2, trotz des schicken T-Shirts: ich hatte mir mehr vorgestellt als nur ein paar bekannte Videos plus 60 Sekunden neue Rumlauf-Spielszenen zu sehen.

Alles in allem hat mir die gamescom 2010 Spaß gemacht, was aber wohl weniger an der Messe an sich als an dem gemütlichen Ambiente in Gesellschaft des ganzen Teams lag. Und obwohl mir die wirklichen Hochkaräter gefehlt haben, gab es doch eine ganze Menge an Spielen, die mich begeistern konnten. Ich hoffe dennoch, dass 2011 mehr und vor allem mehr neues gezeigt wird!













4 Kommentar(e):
und folgenden Usern gefällt der Beitrag: Knirps, Kithaitaa,

 





#1
Geschrieben am 25. August 2010 um 01:13 Uhr

Chaosmacherin meint ...

Klasse Zoom auf die Brust mit dem GG Sticker  


          
 





#2
Geschrieben am 28. August 2010 um 23:50 Uhr

Kithaitaa meint ...

Gut zusammengeschnippelt, Haschi. Sollte mal gesagt werden!   


          
 





#3
Geschrieben am 29. August 2010 um 02:20 Uhr

Benü meint ...

Joa ... joa.
Und hier wie versprochen, das Foto:
[Externer Link]


          
 





#4
Geschrieben am 29. August 2010 um 04:16 Uhr

Kithaitaa meint ...

Benü: Joa ... joa. Und hier wie versprochen, das Foto: [Externer Link]


Welcher bist du? (*gg*)


          



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