Das Internet  «   1 2 3    »   



Geschrieben von Haschbeutel am 22. Februar 2009 um 13:21 Uhr


Scheisse ist im Internet weit verbreitet. Doch was die Decade Studios, namentlich Kenny und Teddy Lee, in einem textbasierten Adventure hier auf uns loslassen, ist wahrlich der Gipfel des Scheissberges. Unter dem Titel Don't shit your pants haben die beiden ein Survival-Horror-Adventure zusammengebastelt, welches seinen Namen nur allzu wörtlich nimmt.

Dabei ist die Ausgangssituation einfach - euer alter Ego muss dringend aufs Klo und es bleiben nur noch wenige Sekunden, bis der Druck zu groß wird. Die rettende Toilette ist zum Glück nicht fern, befindet sich aber hinter einer geschlossenen Türe. Doof nur, dass eure Figur so schlau ist, wie das Produkt, was am Ende rauskommen soll (hoho, Wortspiel!) und daher müsst ihr jeden Schritt in die Textzeile eintippen. Insgesamt könnt ihr dabei 10 verschiedene "Awards" und einige alternative Enden freischalten.

Wir möchten an dieser Stelle nicht zu viel verraten aber für einige Minuten kann man sich mit diesem Flashspielchen tierisch gut amüsieren. Ich gebe auch zu, dass ich noch nicht alle Awards erreicht habe und bin daher für Tipps offen, die ihr gerne in den Kommentaren hinterlassen könnt.

Danke an unser Communitymitglied "boozenfreund" für diesen Link!

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Geschrieben von Haschbeutel am 20. Februar 2009 um 22:30 Uhr


Eigentlich gehöre ich gerade ins Bett. Fieser Husten, Fieber, Gelenk- und Kopfschmerzen. Und nein, das liegt nicht daran, dass ich gerade wie blöde Street Fighter IV zocke und ständig von Kollege Jan auf die Schnauze bekomme, sondern an der Grippe, der fiesen Sau. Wochenlang konnte ich mich gegen hustende und rotztriefende Kollegen behaupten - letztenendes sollte sie aber auch mich erwischen. Doch was noch mehr schmerzt als entzündete Gelenke ist, wenn man beim täglichen "Rundgang" durchs Internet wieder mal schwer geschockt feststellen muss, dass in Deutschland einfach einiges falsch läuft. Als ich auf der Planet Playstation Webseite unterwegs war, durfte ich, starr vor Schreck, folgenden Text lesen:

Der gestrige Gang zum Postkasten brachte ein Schreiben von Jugendschutz.net auf unseren Schreibtisch. In dem achtseitigen Schreiben wurden wir auf Verletzungen des Jugendschutzes hingewiesen und ersucht, diese Mängel innerhalb einer kurzen Frist abzustellen, da sonst u. a. Strafverfolgung drohe. Wir haben daraufhin reagiert und alle Informationen zu USK 18 Titeln von den Seiten des neXGam Netzwerkes genommen.

Da in dem Schreiben auch die Ausweiskontrolle (Stichwort ab18 Store) als rechtlich unzureichender Jugendschutz aufgeführt worden ist, bleibt uns leider nichts anderes übrig, als auch den "ab18 Store" unseres Forums zu schließen. Sendet daher bitte keine Ausweiskopien mehr ein.

Meine erste Handlung: Kopf -> Tisch. Diese Reaktion dürfte dabei nicht nur mir passiert sein, sondern spielt sich auch im Nexgam Forum ab. Bereits 15 Seiten und 147 Beiträge wütender User haben sich seit der Ankündigung heute morgen gesammelt und mit jedem Refresh der Seite werden es mehr. Ich meine, Ausweise reichen jetzt also nicht mehr aus, um sein Alter zu verifizieren? Ok klar, wenn der 14-Jährige Dieter S.* den Führerschein seiner Mum klaut um sich mit Chantalle F.* (* Namen von der Redaktion geändert) heimlich Kippen zu kaufen, dann werden auch die blutdürstigen Killerspieler Papas Ausweis klauen, um sich Brutal-Metzel-Blut-Gedärme-Reviews im Internet anzuschauen.

Ok, mal ernsthaft. Was zum Teufel ist eigentlich los mit diesem "Jugendschutz"? Wann lernen die zuständigen Behörden endlich, dass Jugendschutz dort anfängt, wo man sich Spiele kauft bzw. wer den Kauf erlaubt - nämlich an der Kasse bzw. den Eltern. Und ich als 22-Jähriger? Ich werde bevormundet, in meinen Rechten eingeschränkt und darf nun auf anderen Seiten Tests zu Spielen meiner Wahl lesen. Ohman, ich krieg wieder Kopfschmerzen.

In diesem Sinne, einen tollen Start ins Wochenende wünsche ich.
Euer Grippenbeutel

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Geschrieben von Haschbeutel am 17. Februar 2009 um 14:06 Uhr


Zelda. Link. Hyrule. Masterschwert. Na? Schon Nass im Schritt? Sehr gut - ihr habt Geschmack. Zelda sollte ja prinzipiell jedem ein Begriff sein. Der kleine Held im grünen Strampelanzug hat nun mittlerweile so viele Jahre, Abenteuer und Fans auf dem Buckel, dass er sich eigentlich zur Ruhe setzen könnte. Macht er aber nicht und deshalb werden Zelda und Link uns auch in Zukunft nach lange erhalten bleiben. Warum sollte man aufhören, die Geldkuh zu melken?

Weil es aber aktuell gerade so ruhig ist, hat sich ein treuer Fan daran gemacht, drei lustige Flashvideos zu erstellen, die Link (vor allem Ocarina of Time), Zelda und die nervigen Elfen mal so richtig auf die Schippe nehmen. Gut, zugegeben, die Videos sind schon etwas älter, aber da ich sie bis dato nicht kannte, teile ich sie einfach mal mit euch. Toll, oder?

Danke an unser Communitymitglied |Micha|, welches uns diese Videos empfohlen hat. Wenn auch ihr etwas tolles/lustiges/trauriges/... entdeckt habt, schreibt uns doch einfach über das Kontaktformular, ins Forum oder in die Kommentare. Die tollsten Links laden dann direkt hier auf der Seite. Mit eigenem Artikel und eurem Namen. Na, wenn das mal nichts ist, dann weiß ich auch nicht.

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Geschrieben von Haschbeutel am 13. Februar 2009 um 21:30 Uhr


Meine Damen und Herren - ich bin platt. So richtig. Als ich bei den Kollegen von Onipepper die News zu einem Half-Life 2 Fanfilm las, dachte ich mir erst: "Ohje, wieder so ein paar Möchtegernfilmer, die meinen, ein Fanboi-Movie über ein tolles Spiel drehen zu müssen. Was solls - mal anschaun. Half-Life 2 rockt immerhin derbe!"

Hell yeah! Zum Glück habe ich mich geirrt - sehr sogar. Ehrlich gesagt hängt mir sogar jetzt noch die Kinnlade auf der Tastatur und ich bin froh, dass ich das Teil angeschaut habe. Was die Purchase Brothers da mit einem Budget von gerade einmal 500$ innerhalb von fünfeinhalb Minuten auf den Zuschauer loslassen, ist unbeschreiblich. Waffen, Sounds, Charaktere, Kostüme, Szenario - alles wurde fast 1:1 aus dem Spiel übernommen und spielt damit selbst Hollywood-Umsetzungen an die Wand. Ok, die Schauspieler sind jetzt nicht die tollsten und die Stimmen sind etwas leise, aber hey - das ist ein Fan-Projekt. Allein die genialen Kostüme der Combine-Soldaten und die Bluteffekte (ebenfalls aus dem Spiel!) rocken wie Hulle. Auch die Vorschau auf Part 2 spricht schon jetzt dafür, den ersten Teil hier noch zu toppen. Fertig ist die Fortsetzung ja schon - wann sie aber veröffentlicht wird, ist unklar. Vermutlich wird erst einmal das Feedback gesammelt. Achja - der Film wurde komplett ohne professionelle Crew oder gar ein Drehbuch gedreht. Reines Improvisationskino sehen wir hier.

Doch genug geschwafelt jetzt, schaut euch den Film doch einfach selbst an. Am Besten direkt bei uns - blitzschnell, bequem und in feinstem HD! Was meint ihr zu diesem Teil? Teilt ihr meine - zugegeben - etwas überufernde Euphorie oder findet ihr das ganze total doof, weil blöd und so? Also, Film schauen und dann Meinungen in die Comments. Hophop!

 Half-Life 2 - Escape from City 17: Part 1 (HD)
5:30 min | 768x432 | 114.57 MB



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Geschrieben von Hardcora am 13. Februar 2009 um 20:45 Uhr


Diese Frage dürfte der ein oder andere Shooterspieler von euch sicher nur allzu gut kennen (und/oder die Konsequenzen der daraus resultierenden Antwort am eigenen Pixel-Leib gespürt haben).

Die Jungs vom Dynamic Action Team sind dieser Frage nun indirekt auf den Grund gegangen und haben eine geniale "Where the Hell is Matt"-Adaption mit einigen Team Fortress 2 Charakteren veröffentlicht. Falls ihr je wieder dringend einen Medic brauchen solltet, wisst ihr damit nun endlich, wo ihr ihn suchen solltet .. ;)

Für diejenigen unter euch, die den Youtube-Hype um Matt verpasst haben, gibt es hier das Originalvideo zu sehen, mit welchem Matt 12 Millionen Klicks und sogar einen Sponsorenvertrag für eine weitere Weltreise ergattern konnte.


 Where the hell is Matt? Team Fortress 2 Style
2:07 min | 768x432 | 19.13 MB







Geschrieben von Kithaitaa am 12. Februar 2009 um 17:39 Uhr


Jawohl! Sex Sells! Da ich beim täglichen Surfen durchs Internet eine Unmenge an Webseiten durchstreife, kommen auch hier und da sehr sehr interessante vorbei. Interessant ist für mich, klasse Design, innovatives Design, nette Spielereien, coole Idee, noch nie gesehn und solche Dinge - einfach Webseiten auf denen ich auch mal länger hängenbleibe :-)

Drei Webseiten die in diese Kategorie fallen und die ich kürzlich entdeckt habe, wollte ich euch nicht vorenthalten und hier vorstellen ... "Was? Wie? Dachte hier gehts um Games?" - "Na und?!" :D

Okay, fangen wir also mit der Webseite an die auch direkt und super zum Thema Games passt, da es eine Website zum Game selbst ist. Dragon Hunters zeigt euch wie Flash auch richtig begeistern kann, Fullscreen Support und ein echt geiles Navigationserlebnis. In die gleiche Richtung geht auch Lou Paris, die haben auf Ihrer Shopseite auch mal was neues versucht - Shopping als interaktiver Film, sehr nice ;-)

Und dann ist da noch Armondo Huerta - seines Zeichens Designer/Artworker der bereits für den Playboy in Mexiko tätig war. Seine Website bietet allerlei interessante Werke ;-)


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Geschrieben von Haschbeutel am 7. Februar 2009 um 12:30 Uhr


Dass der Herr der Ringe, Peter Jackson, an einer Halo Verfilmung arbeitet, ist schon länger bekannt. Und da Herr Jackson sowieso lieber klotzt statt zu kleckern, wird, auch dank eines angemessenes Budgets, momentan alles daran gesetzt, die Halo-Kulisse so authentisch wie möglich wirken zu lassen. Peter Jackson hat immerhin einen Ruf zu verlieren - von dem wütenden Halo-Fanboi-Mob, welcher bei nichtgelingen des Filmes zum gemeinsamen Jackson-lynchen einlädt, ganz zu schweigen.

Damit so etwas nicht passiert, hat er seine Firma Weta Workshops beauftragt, den Halo Warthog-Jeep nachzubauen. Logisch, denn ein Halo-Film ohne Warthog ist wie Braindead ohne Rasenmäher - irgendwie langweilig.

Basierend auf einem Nissan Patrol wurde also in den letzten Wochen und Monaten fleissig gewerkelt, modifiziert und geschraubt - das Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen. Doch nicht nur an dem Warthog wurde geschraubt - auch erste Bilder der Masterchief-Rüstung sind unter oben stehendem Link zu sehen. Es sieht also ganz danach aus, dass man sich zumindest optisch strikt an der Vorlage orientiert. Wenn jetzt der Streifen auch noch inhaltlich toll wird und keine Packung Hollywood-Weichspüler reinfällt, wie es erst kürzlich bei dem absolut grottigen Max Payne passiert ist (und das trotz absolut genialer Vorlage!), dann könnte Peter Jackson nicht nur tolle Buchumsetzungen, sondern auch endlich mal eine tolle Spieleumsetzung abliefern. Wir sind gespannt.

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Geschrieben von Haschbeutel am 4. Februar 2009 um 15:45 Uhr


Bald ist es soweit. Dann wird es wieder superduperrosabrilleromantisch Der Tag der Liebenden. Der Tag, wo mehr geschmalzt wird, als beim Frühstück der Wildecker Herzbuben. Während sich alle in den Armen liegen und die Schmetterlinge im Bauch flattern lassen, schenken sich die Spielfreudigen nun auch Valentinskarten - natürlich an die virtuellen Spielefreuden angepasst. Egal ob der Spy aus Team Fortress 2, der Boomer aus Left4Dead oder ein Taure aus World of Warcraft - Alexandria Neonakis hat sich auf ihrer Homepage jedenfalls sehr viel Mühe mit den Spielgerechten Valentinskarten gegeben. Ein Blick lohnt sich - vielleicht ist ja doch die ein oder andere Idee mit dabei? Ich liebäugele ja mit dem Flame-Thrower-Guy aus Team Fortress 2 - gemäß dem Motto: "Valentine, you light my fire!" Na wer da nicht gerne Feuer und Flamme wird (Achtung: Wortspiel!).

Danke übrigens an Jan "boozenfreund" Fratzer für den Link. Ihr habt auch eine tolle Seite gefunden? Dann schreibt uns einfach und bequem über das Kontaktformular.





Geschrieben von Haschbeutel am 30. Januar 2009 um 19:55 Uhr


Es gibt sie noch. Diese kleinen, flauschigen Theater, die auch Stücke der etwas anderen Art aufführen. Nein, ich rede nicht von Feuchtgebiete. Das ist schon wieder etwas zuuuuu anders. Ich rede so von agenehm anders. Das Schauspielhaus in Bochum jedenfalls ist eines dieser Theater, in welchem aktuell eine Aufführung stattfindet, die sowohl Alt als auch Jung zu begeistern weiß.


Das Theaterstück Strike! lädt alle Interessierten ein, sich in eine Welt entführen zu lassen, die einen Blick auf Counter-Strike und die Leute hinter den Monitoren wirft. Dabei spielt die Geschichte in einem (noch!) fiktiven Szenario. Es ist der 30. April, irgendwo in Deutschland. Ab dem 1. Mai soll ein neues Gesetz in Kraft treten, welches alle 'Killerspiele' radikal verbietet und den Konsum strengstens unter Strafe stellt. An diesem letzten Spieltag treffen sich die beiden einzigen Akteure, Remo (gespielt von Maximilian Strestik) und Anatol (gespielt von Ronny Miersch) im Internetcafé "Citynet". Zusammen mit einigen Clankollegen bilden sie die "Mystic Five" und wollen ein letztes Mal gemeinsam zocken. Leider läuft dabei aber einiges schief und irgendwie hat auch keiner Lust, sich sowohl seinen privaten Problemen zu beugen, als auch dieses verdammte Verbot zusätzlich zu akzeptieren.

Wer jetzt denkt, dass das ganze nur wieder eine "Gegen-Killerspielhasser"-Kampagne ist, der irrt. Neben Spielesucht, der Verschwimmung von Realität und viruteller Welt, sowie Vorurteilen gegenüber Spielern allgemein, beschäftigt sich das Stück auch mit dem Spieler selbst. Neben atemberaubenden, inszinatorischen Einfällen und überraschenden Wendungen, gibt es auch viele Auseinandersetzungen mit dem Mensch hinter der Figur. Wer jetzt Interesse hat, sollte unbdingt bei unseren Kollegen von Krawall vorbeischauen. Der Kollege Nils konnte das Stück nämlich schon anschauen und beschreibt ein wirklich tolles, knapp 90 minütiges Erlebnis. Also - unbedingt mal reinschauen, wer gerade in Bochum unterwegs ist oder in der Nähe wohnt.

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Geschrieben von Haschbeutel am 29. Januar 2009 um 17:00 Uhr


Es ist soweit. Die interaktive Unterhaltungsindustrie erschließt neue Wege - und macht auch vor der Videoplattform Youtube nicht halt. Neben der neuen HD-Funktion gibt es seit längerem auch die Möglichkeit, interaktive Links in die Videos einzubinden, die dann unter anderem auf andere Videos oder Werbepartner leiten. Warum also nicht beide Elemente kombinieren und daraus neue Ideen basteln?

Das dachten sich auch vier findige Jungs - namentlich Chad, Matt, Rob und Jonah - und haben das erste, interaktive Youtube-Point&Click-Adventure erstellt. Dabei sind die vier keine Unbekannten. Bereits seit einigen Monaten erheitern sie die Youtube-Fans mit zahlreichen Comedy- und Slapstickeinlagen. Zeit also, ihre Popularität zu nutzen und sich an ein neues Projekt zu wagen. Das ganze nennt sich 'The Time Machine' und führt euch durch eine amüsante, aber auch actionreiche Reise durch die Zeit (hohoho - wer hätte es gedacht?).

Das System dahinter ist dabei denkbar einfach. Ihr beginnt mit dem Anfang der Story. Dort werden auch die Protagonisten kurz vorgestellt - sowie ihr Problem. Denn einer von ihnen ist in Besitz einer Zeitmaschine. Blöd nur, dass einige Männer in schwarzen Anzügen (Agent Smith lässt grüßen) nun hinter den Jungs her sind und diese quer durch alle möglichen Jahrhunderte jagen. Dabei werdet ihr immer am Ende eines Videos vor die Wahl gestellt, was ihr als nächstes tut. Wollt ihr eine Zeitreise wagen? Oder doch lieber versuchen, mit den Agenten zu reden? Sobald ihr euch entschieden habt, werdet ihr zum nächsten Video weitergeleitet - und erlebt die Story weiter - oder scheitert. Wegen 'Fail' und so.

Dabei überrascht das Video mit seiner durchaus sehr professionellen, aber auch humoristischen Machart. Egal ob Schießereien, Kämpfe gegen Zombies oder der spontane Kampf gegen einen Drachen - für Spaß und Spannung ist definitiv gesorgt. Das finden nicht nur wir, sondern auch die Leute in der Internet Movie DataBase. Hier wird der interaktive Film mit einem Rating von 9,2/10 Punkten gelistet. Also, schaut euch das ganze unbedingt mal an - es lohnt sich.

Na, wartet ihr noch auf das Gewinnspiel? Nagut. Wer uns sagen kann, ob man besser gegen Zombies oder doch lieber gegen Agenten kämpfen soll, um in der Zukunft zu überleben, der kann einen brandheißen Battleforge Beta-Key gewinnen! Was 'The Time Machine' mit BattleForge zu tun hat? Nix. Aber wir sind einfach spendabel für unsere Mitglieder. Das schnellste registrierte Mitglied, welches die Antwort in die Kommentare postet oder per Formular mitteilt, gewinnt. Toll, oder?





Geschrieben von Haschbeutel am 13. Januar 2009 um 21:00 Uhr


Für die einen sind sie die Wiedergeburt des kleinen Mannes mit Bart. Außerdem auch übergewichtig, dumm, sozial ausgegrenzt und tickende Zeitbomben. Für die anderen sind sie die Vorzeigemenschen schlechthin, die an Reaktions- und Sozialkompetenzen vielen den Rang ablaufen. Nein, ich rede nicht von CDU-Jungpolitikern, sondern von uns - den Spielern.

Es ist seit dem Amoklauf in Erfurt ein oft debattiertes Thema. 'Killerspiele' machen laut den ahnungslosen knallharten Journalisten von Frontal21 aus einfachen Menschen eiskalte Tötungsmaschinen ohne jegliche Skrupel oder Hemmungen. Ganz nebenbei bringen sie einem bei, wie man sich Waffen besorgt, Rohrbomben bastelt und wie man Kaffee kocht.
Das fand vor einigen Monaten auch das ZDF mit einer gnadenlos aufwendig recherchierten Doku und schlechten Laien-Darstellern heraus. Denn unwiderlegbar hatte Özkan folgendes festgestellt (und ja, das ist Wort für Wort so gesagt worden) :

Dursch diese ganse Gewald die isch durch die Schulä erfahren habe und ... dann äh zu Hause und äh dann die Gewaltschbilä die isch danach gesbield habe. Dadursch sind die entschtandän die Bilda. [...] Bilda wo isch allmäschtig bin. [...] Der zu sein, wo suschlägt.


Was sich anhört, wie ein Ork aus Warhammer, der kurz vor dem ultimativen WAAAAGH! steht, ist laut ZDF Professoren der logische Schritt vom Spieler zum – in diesem Falle – Sexualstraftäter. Doch - Gott sei dank- es gibt ja nicht nur die Buh-Männer, sondern auch die Pro-Videospiele Ecke. Und so ein Interview wurde vor kurzem auf BBC ausgestrahlt. Dabei kam man zu folgendem Resultat:

Firmen sollen gezielt spielende Job-Bewerber einladen. [...] Verschiedene Spielgenre fördern verschiedene Fähigkeiten. Casual Games fördern die Erinnerung und die Möglichkeit, Dinge schneller wahrzunehmen. Shooter sorgen dafür, dass man binnen Sekundenbruchteilen Entscheidungen fällt - bis hin zu Rollenspielen wie World of Warcraft, die starke Führungspersönlichkeiten hervorbringen.


Des Weiteren wurde gelobt, dass all diese Fähigkeiten sich auch auf das reale Lieben übertragen lassen. Wer einmal eine große Gilde in World of Warcraft geleitet hat, hat einen Vorteil im späteren Berufsleben, da Koordination und Personalmanagement besonders stark geschult werden.

Klingt ja alles gut soweit. Blöd nur, dass der Verfechter dieser Meinung David Laux heißt und Manager bei IBM ist. IBM? Ahja, genau. Die machen ja auch was mit Computern. Das ist ungefähr so, wie wenn Aral-Chef Walter L. Clements sagt, dass Autofahren gut für die Umwelt ist. Dennoch liefert Herr Laux ein Beispiel, welches durchaus als ausschlagkräftiges Argument gelten kann. So habe seine Tochter Zoo Tycon gespielt, und daraufhin komplexe Inhalte wie Personal- und Ressourcenmanagement gelernt, sowie Verantwortung für Mitarbeiter zu übernehmen.

Nunja, dass die Leute 'Übersee' sowieso etwas klarer im Kopf zu schein seinen, wie unsere Scheuklappentragenden Spiele-Inquistatoren, zeigte erst Ende letzten Jahres der Minister der britischen Labour Party, Tom Watson. Der ist nämlich der Meinung, dass die meisten Spiele sogar intelligent machen. So hat der 8-jährige Sohn eines Freundes durch RuneQuest gelernt, wie er, aus Kupfer und Zin, Bronze herstellen kann. Schlaues Kerlchen, der Kleine.

Wobei - für ganz unwahrscheinlich halte ich das nicht und persönlich kann ich das durchaus nachvollziehen. Was ich damals für den Geschichtsunterricht in Age of Empires II so alles gelernt habe. Von der Agrarwirtschaft ganz zu schweigen. Drei-Felder und so. Treibnetze. Ach herrje. Das waren Zeiten. Vielleicht kommt sie ja tatsächlich mal irgendwann ans Tageslicht. Die Wahrheit über Spiele, Ego-Shooter und sowieso. Dann, wenn Politiker, Spieler und Professoren alle gemeinsam bei Jauch auf dem Sofa sitzen und unvoreingenommen über Gefahren und Chancen von Spielen reden. Dann sieht man vielleicht auch mal die Grundessenz von Spielen - den Spaß. Egal ob alleine oder in der Gruppe. Uns geht es nämlich genau wie Sängerin Annett Luisann - wir wollen doch nur spielen.

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Geschrieben von Haschbeutel am 11. Januar 2009 um 23:53 Uhr


Kennt ihr die Unterhosenwichtel? Diese kleinen Kreaturen aus der Kultserie South Park? Nein? Also, die haben einen unglaublich tollen Plan, wie sie einen Haufen Kohle scheffeln. Der Plan ist so schlau wie simpel. Also: im ersten Schritt sammeln die Unterhosenwichtel Unterhosen. Im zweiten Schritt. Und im dritten Schritt ernten sie dann den verdienten Profit - so wie das im Bild rechts zu sehen ist. Genial oder?

Ein ähnliches Schema kann man auch die Tage wieder beobachten. Denn es ist wieder da. Das Windows-Phänomen. Windows 7 steht seit einigen Tagen als frühe Beta zum Download bereit und schon kommen sie alle wieder - die Windowshasserwichtel. Das sind ähnliche Kreaturen wie die Unterhosenwichtel. Nur sammeln die keine Unterhosen. Im Prinzip arbeiten die Windowshasserwichtel, die in ihren Kellern sitzen und akribisch Windows auf Fehler durchsuchen, auf denen sie herumhacken können, genauso wie die Unterhosenwichtel. Ungefähr so, wie Detlef D! Soost, der eine FlopstarsPopstars-Kandidatin zu Brei zermürbt - der Quote wegen . Das Problem ist nur, dass Windows Vista mittlerweile soweit gepatcht wurde, dass es kaum noch Angriffsfläche bietet und selbst auf Systemen der Windowshasserwichtel ohne Probleme läuft. Vedammt! Jetzt muss schnell etwas neues her - sonst funktioniert der Plan ja nicht. Logisch, oder?

Toll, dass Microsoft praktischerweise zum Jahresbeginn mit Windows 7 wieder einen Boxsack parat hat. Zeit also, den neuen Plan der Windowshasserwichtel in die Tat umzusetzen. Und ach herrje, schau sich einer die Featureliste an. Taskbars mit Vorschaufunktion. Gab's doch alles schon - beim Mac! Aktive Fenster, die man auf Knopfdruck ausblenden kann. Gabs doch auch schon - beim Mac! Und dann reduziert Microsoft auch noch die Hardwareanforderungen auf ein Minimum - das hätte man ja schon in Vista machen können. Man sind die blöd. Das ist ja fast so, als würde man ein Handy rausbringen, was keine MMS Funktion hat. Und diese praktische Funktion, von der Taskleiste aus auf zuletzt verwendete Dateien eines Dokumententypes zuzugreifen. Das gabs zwar vorher in dem Umfang nicht, aber dennoch: Pfui! Von der vereinfachten Navigation bei vielen offenen Fenstern will ich gar nicht erst anfangen. Also echt. Pfui, Microsoft! Dass ihr euch aber auch nicht schämt. Der Bill sollte sich lieber in ein tiefes Erdloch verbuddeln - so wie der Onkel Saddam damals.

Hört doch lieber bitte auf die Leute, die bei der Windows 7 Beta schon genau wissen, dass sowieso alles doof wird. Das sind immerhin auch die qualifizierten Leute, die "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" scheisse finden und es trotzdem schauen - natürlich nur, damit sie darüber meckern können. Nicht, weil sie es toll finden. Das machen die nur für unser Wohl. Danke, liebe Windowshasserwichtel! Wo wären wir nur ohne euch.




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