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Mass Effect 2 - Rassen
Die Vorcha
Die Vorcha
Geschichte
Die Heimatwelt der Vorcha ist ein relativ kleiner, lebensfeindlicher und überbevölkerter Planet. Die meisten Ressourcen wurden von den wilden Bewohnern, die sich rasend schnell fortpflanzen, längst abgebaut und verbraucht. Während ihre Zahl ständig steigt, kämpfen die Vorcha untereinander pausenlos um die Erfüllung jedes Grundbedürfnisses. Darum ist jede neue Vorcha-Generation stärker und wilder als die vorhergehende. Aber die andauernde Ressourcenknappheit hat auch dafür gesorgt, dass die Gesellschaftsstruktur der Vorcha äußerst primitiv geblieben ist.
Einige Vorcha konnten ihrer wenig einladenden Heimatwelt entkommen, indem sie sich wie Ratten auf den Schiffen raumfahrender Spezies versteckt haben, die das Pech hatten, ihren Planeten zu besuchen. Dank ihrer Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit kommen sie in den dunklen Ecken der Orte, wo sie letztlich landen, gut zurecht – und vermehren sich weiter.
Gesellschaft
Vorcha sind extrem aggressiv. Der Kampf ist ihre Standardmethode der Kommunikation, egal ob allein oder in wilden Schwärmen. Sie bleiben lieber unter sich, als allein zu leben oder sich unter andere Spezies zu mischen. Ihr "Nest-Instinkt" ist sehr stark. Sie mögen es eng und gedrängt. Wegen ihrer Klanzusammengehörigkeit und der Vorliebe, sich in unbewohnten Wartungsbereichen von Raumstationen zusammenzurotten, halten viele Spezies die Vorcha für Ungeziefer – gefährliches Ungeziefer, das einem die Nase abbeißt, wenn man ihm zu nahe kommt.
Wenn die Zahl der Vorcha im verfügbaren Raum eine "kritische Dichte" überschreitet, machen sich jüngere Mitglieder auf, um andernorts einen neuen Klan zu bilden. Klans vermeiden zwar normalerweise den Kontakt untereinander, aber wenn der Lebensraum sehr knapp ist, wird um Ressourcen und Lebensraum erbittert gekämpft.
Biologie
Vorcha haben mit gerade 20 Jahren von allen bekannten intelligenten Spezies die niedrigste Lebenserwartung. Sie verfügen über einzigartige "Klumpen" von differenzierter Stammzellen, ähnlich wie terrestrische Strudelwürmer. Wird ein Vorcha verletzt oder mit körperlichen Schwierigkeiten konfrontiert, wandern diese Zellen zu der betroffenen Stelle und verwandeln sich in kurzer Zeit (etwa eine Woche) in eine spezialisierte Form, die das Problem löst.
Ein Vorcha mit Schnitt- oder Brandwunden bildet eine dickere Haut aus. Die Lungen eines Vorcha in einer kaum atembaren Atmosphäre passen sich an, um die vorhandenen Gase besser zu nutzen. Ein Vorcha entwickelt bei hohem atmosphärischem Druck ein stärkeres Herz und kräftigere Beinmuskeln. Die nicht differenzierten Stammzellen wachsen ebenfalls nach, allerdings recht langsam. Normalerweise können sich Vorcha innerhalb ihres kurzen Lebens nur an eine einzige Umgebung anpassen. Allerdings heilen sie durch das Ersetzen von Zellen alle Wunden sehr schnell und können innerhalb weniger Monate ganze Gliedmaßen neu bilden.
Interessanterweise ist genau diese einzigartige Biologie auch dafür verantwortlich, dass sich die Vorcha nicht mehr weiterentwickeln. Ihre DNS (oder das Äquivalent davon) hat sich seit Millionen von Jahren nicht verändert. Eine Entwicklung als Spezies ist nicht mehr notwendig, wenn sich das Individuum nahezu perfekt anpassen kann.
Kroganische Söldner des Blood Packs haben das Potenzial dieser individuellen Anpassungsfähigkeit erkannt. Sie treiben oft ganze Gruppen von Vorcha zusammen und prügeln sie buchstäblich zu Soldaten. Durch diese Tortur "ausgebildete" Vorcha sind stärker, schneller, klüger und zäher als andere Mitglieder ihrer Spezies. Schon wenige Vorcha verschaffen einer Söldnergruppe einen beachtlichen Vorteil, denn jeder weitere Vorcha erhöht das Aggressionspotenzial der Gruppe im Kampf exponentiell.
Die Heimatwelt der Vorcha ist ein relativ kleiner, lebensfeindlicher und überbevölkerter Planet. Die meisten Ressourcen wurden von den wilden Bewohnern, die sich rasend schnell fortpflanzen, längst abgebaut und verbraucht. Während ihre Zahl ständig steigt, kämpfen die Vorcha untereinander pausenlos um die Erfüllung jedes Grundbedürfnisses. Darum ist jede neue Vorcha-Generation stärker und wilder als die vorhergehende. Aber die andauernde Ressourcenknappheit hat auch dafür gesorgt, dass die Gesellschaftsstruktur der Vorcha äußerst primitiv geblieben ist.
Einige Vorcha konnten ihrer wenig einladenden Heimatwelt entkommen, indem sie sich wie Ratten auf den Schiffen raumfahrender Spezies versteckt haben, die das Pech hatten, ihren Planeten zu besuchen. Dank ihrer Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit kommen sie in den dunklen Ecken der Orte, wo sie letztlich landen, gut zurecht – und vermehren sich weiter.
Gesellschaft
Vorcha sind extrem aggressiv. Der Kampf ist ihre Standardmethode der Kommunikation, egal ob allein oder in wilden Schwärmen. Sie bleiben lieber unter sich, als allein zu leben oder sich unter andere Spezies zu mischen. Ihr "Nest-Instinkt" ist sehr stark. Sie mögen es eng und gedrängt. Wegen ihrer Klanzusammengehörigkeit und der Vorliebe, sich in unbewohnten Wartungsbereichen von Raumstationen zusammenzurotten, halten viele Spezies die Vorcha für Ungeziefer – gefährliches Ungeziefer, das einem die Nase abbeißt, wenn man ihm zu nahe kommt.
Wenn die Zahl der Vorcha im verfügbaren Raum eine "kritische Dichte" überschreitet, machen sich jüngere Mitglieder auf, um andernorts einen neuen Klan zu bilden. Klans vermeiden zwar normalerweise den Kontakt untereinander, aber wenn der Lebensraum sehr knapp ist, wird um Ressourcen und Lebensraum erbittert gekämpft.
Biologie
Vorcha haben mit gerade 20 Jahren von allen bekannten intelligenten Spezies die niedrigste Lebenserwartung. Sie verfügen über einzigartige "Klumpen" von differenzierter Stammzellen, ähnlich wie terrestrische Strudelwürmer. Wird ein Vorcha verletzt oder mit körperlichen Schwierigkeiten konfrontiert, wandern diese Zellen zu der betroffenen Stelle und verwandeln sich in kurzer Zeit (etwa eine Woche) in eine spezialisierte Form, die das Problem löst.
Ein Vorcha mit Schnitt- oder Brandwunden bildet eine dickere Haut aus. Die Lungen eines Vorcha in einer kaum atembaren Atmosphäre passen sich an, um die vorhandenen Gase besser zu nutzen. Ein Vorcha entwickelt bei hohem atmosphärischem Druck ein stärkeres Herz und kräftigere Beinmuskeln. Die nicht differenzierten Stammzellen wachsen ebenfalls nach, allerdings recht langsam. Normalerweise können sich Vorcha innerhalb ihres kurzen Lebens nur an eine einzige Umgebung anpassen. Allerdings heilen sie durch das Ersetzen von Zellen alle Wunden sehr schnell und können innerhalb weniger Monate ganze Gliedmaßen neu bilden.
Interessanterweise ist genau diese einzigartige Biologie auch dafür verantwortlich, dass sich die Vorcha nicht mehr weiterentwickeln. Ihre DNS (oder das Äquivalent davon) hat sich seit Millionen von Jahren nicht verändert. Eine Entwicklung als Spezies ist nicht mehr notwendig, wenn sich das Individuum nahezu perfekt anpassen kann.
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