Rift: Planes of Telara - Geistliche
Schamane (Shaman)
Geschrieben von Kithaitaa am 5. Februar 2011 um 09:58


Der Schamane verwebt die Macht des eisigen Nordens mit seinem eigenen Sein und ist von reinster elementarer Kraft durchwirkt. Diese Macht verstärkt seine Angriffe und macht ihn nicht nur zu einem gefährlichen Nahkämpfer, sondern hat auch schützende und heilende Wirkung.

Stärken
Ein Schamane schlägt ebenso hart und urplötzlich zu wie ein tobender Wintersturm. Er kann blitzschnell zum Nahkampf übergehen und dank seiner Muskelkraft und Magie gewaltige Hiebe austeilen.


Schwächen
Im Gegensatz zu anderen Klerikern können Schamanen weder die Verteidigung verstärken noch schwere Wunden heilen. Aus diesem Grund haben sie Schwierigkeiten mit jenen Gegnern, die selbst eine starke Verteidigung aufweisen oder Schamanen auf Abstand halten können.




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Schamane Hintergrund
Ekkehard war ein Bär von einem Mann, selbst noch im Alter, als sein Bart schon schlohweiß und dünn wie Schneewehen geworden war. Als die Sturmlegion über den Eisenkieferngipfel fegte, war er der letzte Kämpfer des Valnir-Klans, der noch Widerstand leistete. Mit seinem Streitkolben streckte er zwar viele von Crucias besten Kriegern nieder, aber schließlich gelang es ihnen doch, den gewaltigen Mann gefangen zu nehmen. Der Kommandant der Sturmlegion blendete Ekkehard mit einem heißen Schüreisen, während die anderen gefangenen Nordmänner untätig zusehen mussten. Aneinandergekettet mussten er und die restlichen Häftlinge sich dann auf den Weg zu Crucias Kammer machen, um dort von ihr assimiliert zu werden.

Trotz seiner Erblindung predigte Ekkehard auf dem langen Todesmarsch den Glauben an Thedeor, Gott der Stürme und der Gerechtigkeit. Eines Nachts dann zerrte der Kommandant Ekkehard aus den Reihen der Gefangenen, weil er bei seinen Stammesbrüdern eine derartige Inbrunst geweckt hatte. Der einstmals unbezwingbare Nordmann wurde brutal zusammengeschlagen und nur mit einigen losen Fellen bekleidet zum Sterben im Schnee zurückgelassen.

Irgendwie fand Ekkehard die Kraft, aufzustehen und sich die Straße entlangzuschleppen. Er folgte den Spuren der Legionswagen. Doch als seine Kräfte schließlich versagten und er spürte, wie sein Körper vor Kälte steif wurde, rief er aus: "Thedeor! Rächt mein Volk! Gewährt mir Eure Stärke und ich verspreche Euch, Crucias Barbarenhorden zu zermalmen!"

Die Kälte in seinen Gliedern wurde stärker, so als ob Eiswasser durch all seine Adern flösse, doch Ekkehard verspürte kein Leid. Seine Schmerzen verflogen und er fühlte, wie der Wind ihn umspielte und ihm den Weg durch die Dunkelheit wies bis zu dem Ort, an dem die Sklavenkarawane rastete.

Leise wie ein pirschender Löwe tastete sich Ekkehard zum Wagen mit den beschlagnahmten Waffen der Valnir vor. Als er seinen getreuen Streitkolben in der Hand hielt, schoss ein sengender Blitz aus seinen Fingerspitzen und lud die Waffe mit Thedeors Zorn auf.

Noch immer blind, aber nicht mehr hilflos, verließ sich Ekkehard von nun an auf sein Gehör. Er kroch in Richtung seiner gefangenen Kameraden und hörte, wie sich die Wachen über die schmutzigen Nordmänner lustig machten. Er richtete seinen Zorn auf ihr spöttisches Gelächter und griff an: Wild brüllend stürmte er auf die erste Wache los und zerschmetterte ihr den Schädel, wobei sich ein Lichtbogen löste, der die zweite Wache zu Asche verbrannte.

Ekkehard war auf den Angriff der dritten Wache vorbereitet und beschwor ein Eis- und Schneegestöber herauf, das seinen Gegner blendete. Sein anschließender Schlag war so mächtig, dass die Wache hoch durch die Luft flog und mit einem widerlichen Knirschen gegen eine Bergwand prallte. Das Schneetreiben legte sich, und Ekkehard stand vor den erstaunten Gefangenen. Er reckte seinen Streitkolben empor und rief: "Gepriesen sei Thedeor!"

Die Sturmlegion hatte den befreiten Valnir anschließend kaum etwas entgegenzusetzen. Ihr Kommandant bettelte um Gnade, und so blendete Ekkehard ihn mit einem Blitzschlag seines Streitkolbens und schickte ihn in die Eiswüste. "Wir werden ja sehen, ob dir Crucia ebenso beisteht wie Thedeor mir!", verkündete Ekkehard. Seitdem ist es den Schamanen der Nordstämme gelungen, den Blutsturm mit bitterer Kälte und dem Zorn des Himmels zurückzudrängen.









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