Rift: Planes of Telara - Geistliche
Druide (Druid)
Geschrieben von Kithaitaa am 5. Februar 2011 um 10:00


Druiden sind ist Kleriker, spezialisiert auf den offensiven Nahkampf, die aus den magischen Kräften ihrer Verbündeten, den Feen, Kraft für Körper, Geist und Seele beziehen.

Stärken
Wo die leicht verletzbaren Magier ihre Schergen für sich in den Kampf schicken, nutzen die mächtigen Druiden die Macht der mit ihnen verbundenen Feen, um sich höchstpersönlich in den Kampf zu stürzen. Druiden sind von Hause aus bereits beeindruckende Kämpfer. Sie benutzen ihre Begleiter mehr als Kanäle und Quellen der Macht denn als direkte Angreifer.


Schwächen
Die Verbundenheit der Druiden mit ihrem Feenanimus ist sowohl der Schlüssel zu ihrer Macht als auch ihre größte Schwäche. Wenn Feinde den Gefährten eines Druiden vernichten, verringern sie damit ganz erheblich sowohl Kampfkraft als auch Ausdauer des Druiden.




Fertigkeiten im Seelenplaner anzeigen



Druide Hintergrund
Still und verlassen lagen die Straßen des Fischerdorfes von dichtem Nebel eingehüllt da. Da plötzlich ertönte ein fröhliches Lied, in krassem Gegensatz zu dem Horror, der dieses abgelegene Dorf in seinen Klauen hielt, während gesichtslose Kultisten um die Hütten schlichen. Eine kleine Gestalt hüpfte durch die Nebelschwaden und stieß beinahe mit dem schreckenerregenden Priester des Akylios zusammen. Das Mädchen blickte mit großen Augen zu ihm auf und schluckte hörbar.

"Und wer bist du wohl, kleines Mädchen?", fragte er mit öliger Stimme.

"Ich bin kein kleines Mädchen", sagte Asphodel, Zwergen-Klerikerin von Tavril, "und ich glaube, Ihr seid kein sehr netter Mann."

"Nein, das bin ich allerdings nicht", grinste der Fürst der Fluten. "Du riechst nach Unschuld und Reinheit, eine wunderbare Opfergabe." Ohne weiter zu zögern begann der Abgründige, ein Ritual der Bindung zu skandieren.

Auf ein rügendes "Sch!" von Asphodel hin füllte sich der Mund des Fürst der Flutens mit Blumen über Blumen.

Wutentbrannt spuckte der Fürst Blüten und Blätter aus und befahl seinen Schergen den Angriff. Die Wesen der Tiefe jagten herbei und stürzten sich mit scharfen Klauen auf die Zwergin.

Asphodel wog einen schweren Knüttel in der Hand, murmelte ein Gebet, und aus dem Holz stießen abrupt scharfe Steinspitzen heraus. Mit einem flinken Satz sprang sie mitten unter die Krabbenmänner, ihren Knüttel mit einer Kraft schwingend, die ihrer Größe kaum zuzutrauen war. Klauen und Chitinfetzen flogen über den verlassenen Marktplatz, und obwohl die Wesen der Tiefe der Zwergin tiefe Wunden beibrachten, schienen diese stets wieder in einem Regen von Blütenblättern umgehend zu heilen.

Endlich gelang es dem Fürst der Fluten, auch die letzten Blumen auszuspucken, als ihm klar wurde, was hier geschah: "Feen!", schrie er.

Und so war es: Im Hintergrund schwebte ein kleiner Elementargeist, der seine Kraft auf die Zwergin übertrug, die die Wesen der Tiefe zerschmetterte. Der Fürst lächelte: Ebenendiener waren seine Spezialität. Aus seiner Hand zischte ein dunkler Blitz und streckte die winzige Fee nieder.

"Dianthe, nein!", schrie Asphodel, riss mit einem Ruck ihre Keule aus den glibbrigen Eingeweiden des letzten Krabbenmannes und rannte zu ihrer Freundin hinüber.

"Ich habe genug von deinen Tricks, Mädchen! Auf einer Insel in einem Meer aus Tränen lehrte mich Akylios höchstselbst die gottlosen Künste! Er wird dein Fleisch um seinen kleinen Finger winden wie Garn um eine Spule! Ich werde deine Eingeweide zu ... zu ... oh, nein ...", und auf eine Geste von Asphodel hin sank der Fürst der Fluten in verzaubertem Schlaf zu Boden.

Asphodel blickte auf ihre verletzte Freundin. "Ich glaube, das schaffen wir nicht alleine, wir werden Lykon´s Hilfe brauchen" Die Fee nickte und flog davon.

"Ich habe dich unterschätzt." Mit diesen Worten erhob sich der Fürst der Fluten wenige Augenblicke später gähnend von den Pflastersteinen. "Was für eine Macht ist das, die euch ermöglicht, dem Feenvolk euren Willen aufzuzwingen?" Er ballte die Fäuste, und die düster wirbelnde Magie des Akylios wand sich an seinen Armen hinauf, als er Asphodels Lungen befahl, sich mit Meerwasser zu füllen.

Die Zwergin keuchte und spuckte, doch ihr Blick blieb unerschütterlich auf den bösen Priester gerichtet. "Genau das ist das Problem mit Euren Drachen. Sie glauben, alles zerstören, verderben oder kontrollieren zu müssen. Ich betete, dass wir in diesem Universum nicht allein wären, dass ... es gute Geister gäbe, die meine Freunde würden."

Ein gespaltener Huf schlug hart hinter dem Fürst der Fluten auf den Boden, aus den zersplitterten Pflastersteinen schossen Ranken empor. Als sich der Abgründige umwandte, sah er gerade noch, wie ein gepanzerter Satyr über ihm dräute, die Axt zum Schlag erhoben, mit heißem Atem den Nebel vertreibend.

"Und meine Freunde mögen es gar nicht, wenn jemand versucht, mir wehzutun."









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