Rift: Planes of Telara - Schurken
Klingentänzer (Bladedancer)
Geschrieben von Kithaitaa am 5. Februar 2011 um 10:02


Klingentänzer sind Meister im Umgang mit scharfen Waffen. Sie sind Experten für ritualisierte Kampfbewegungen, die sie blitzschnell ausführen. Klingentänzer können selbst eine gekonnte Abwehr des Gegners überwinden und ihnen den Gnadenstoß setzen. Klingentänzer sind geschmeidig und sehr beweglich. Sie werden ungehinderte Beweglichkeit immer einer schweren Rüstung vorziehen, daher tragen sie im Kampf nur leichte Rüstungen (z.B. Leder). Da sie sehr wachsam und erfahren sind, benötigen Klingentänzer nur ihre Waffen als Verteidigung. Zum Leidwesen ihrer Gegner verwenden sie ihre Klingen nicht nur zur Verteidigung, sondern auch zum Angriff.

Stärken
Durch die extreme Beherrschung ihrer Waffen können Klingentänzer vernichtende Nahkampfangriffe in schneller Folge abfeuern. Durch ihre hervorragenden Fähigkeiten und übernatürliche Wendigkeit können sie gegnerischen Angriffen kurzzeitig ausweichen und tödliche Überraschungsangriffe auf unaufmerksame Gegner ausführen.


Schwächen
Sobald die Raserei eines Klingentänzers abgeklungen ist, bietet die leichte Rüstung kaum Schutz. Sie müssen ihre Gegner schnell besiegen oder selbst einer Niederlage ins Antlitz schauen.




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Die Geschichte der Klingentänzer
Der erste Klingentänzer war eine elfische Seeräuberin namens Estrael. Nachdem sie volle zehn Tage lang ein Dorf der Hochelfen gegen die plündernden Abyssale verteidigt hatte, wurde sie in Telara zur Legende. Sie kam als Fremde in das Dorf und gehörte zuvor einer Seeräubermannschaft an, die die Küste absegelte und sich das herrschende Chaos im Zeitalter der Drachen zunutze machte.

Als ein Sturm das Schiff Estraels erfasste und es gegen die Klippen der Moonshade Highlands warf, fand eine junge Elfenfrau namens Loalai den geschundenen Körper Estraels inmitten der angespülten Wrackteile. Sie nahm die Piratin mit sich und pflegte sie wieder gesund. Solch eine Güte war selten auf hoher See, und Estrael war gerührt.

Eines Morgens senkte sich ein feuchter Nebel auf Loalais Dorf herab, aus dem Deep Ones und Cephalone schwärmten und die schreienden Fischersleute ins Meer zerrten. Doch bevor die Monster entkommen konnten, eilte Estrael, mit zwei gezückten Krummsäbeln und Augen so grau und kalt wie Stahl, an den Strand.

Mit ihrem unbeschreiblich flinken und dynamischen Kampfstil frustrierte und lähmte sie die Ungeheuer und hielt sie erfolgreich davon ab, das Dorf zu zerstören. Als die Monster sich in Scharen auf sie stürzten, tanzte sie wie ein Wirbelwind, bis ihre Klingen schließlich den Feinden ein Ende bereitete, indem sie die Kraft der auf sie einprasselnden Angriffe nutzte, um sogleich zum Gegenangriff auszuholen. Ganze zehn Tage lang bekämpfte die Klingentänzerin Akylios' Truppen, als schließlich ein Verband der Hochelfen eintraf und die Angreifer zurückdrängte.

Doch der Anführer der Truppen erkannte Estrael als gesuchte Verbrecherin, und als er vortrat, sie in Ketten zu legen, stellten sich die Dorfeinwohner zwischen den Elfenanführer und ihre Beschützerin. Doch Estrael schob die Fischersleute beiseite und sprach: "Das habe ich verdient." Einzig Loalai begleitete Estrael als ihre Fürsprecherin vor die Ältesten.

Aus Respekt vor ihrem Mut und ihrem Können erlaubten ihre Häscher Estrael, auf dem langen Marsch zurück in die Hauptstadt der Elfen ihre Kunst an Loalai weiterzugeben. Jede Nacht trainierten die beiden, in jedem Dorf umringt von einer Menge an Schaulustigen. Schon bald nahmen auch andere Soldatinnen an den Übungskämpfen teil.

Eines morgens jedoch fand man Estraels Fesseln, zerfasert und schlaff, am Fuße des Baumes liegen, an den sie nachts zuvor gefesselt worden war. Auch Loalai und zwanzig weibliche Bewacher waren verschwunden. Estrael wurde niemals gefasst, doch die Elfen singen noch immer von einem Schiff voller Kriegerinnen von ungeheurer Schnelligkeit und Geschicklichkeit, die auf hoher See und an den Küsten Telaras gegen die Riftgeborenen segeln.











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