Rift: Planes of Telara - Schurken
Saboteur
Geschrieben von Kithaitaa am 5. Februar 2011 um 10:03


Der Saboteur ist ein gerissener Schurke, der Sprengstoff und andere Brandsätze benutzt, um seine Gegner zu verkrüppeln und das Schlachtfeld zu kontrollieren. Mit der richtigen Vorbereitung kann ein Saboteur seine Feinde zerstören, ohne dass diese überhaupt zum Zuge kommen.

Stärken
Saboteure gestalten sich das Schlachtfeld so, wie sie es brauchen. In nur einem explosiven Augenblick kann ein einzelner Saboteur dank sorgfältiger Planung auch seine schrecklichsten Feinde zunichte machen.


Schwächen
Ein Saboteur bedarf erheblicher Vorbereitung, um einen niederschmetternden Angriff zu starten. Im Nahkampf kann er leicht überwältigt werden, noch bevor er seine Fallen gestellt hat.




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Saboteur Hintergrund
Die Bastion von Laethys in der Goldenen Wüste hat nur eine Schwachstelle: Das West-Tor. Hinter diesem Tor liegt eine Schlucht, die das sichere Verderben für jede Armee bedeutet, wenn sie so töricht ist, vom Westen her einzumarschieren. Keine noch so kleine Gruppe kann unbemerkt durch die Schlucht gelangen. Deshalb konnte es nur einem Einzelkämpfer gelingen, das Tor zu zerstören. Oder, in diesem Fall, einer Einzelkämpferin, dachte die Bahmi-Saboteurin Kushi Tolui bei sich, während sie die letzten Sprengladungen an den Stützpfosten anbrachte. Sie wischte sich Schweiß und Staub aus dem Gesicht und schlich zum Hauptpfosten hin.

"He, du!" Sie wirbelte herum. Drei Wachposten standen hinter ihr und die Spitzen ihrer Speere glänzten in der Wüstensonne. "Es wäre klug, sich zu ergeben."

"Vielleicht wäre es klug, aber auch sehr langweilig" Kushi grinste und schleuderte ihnen einen einen kleinen Kanister entgegen, der in einer Wolke ätzendem Gas aufging. Sie pflasterte ihren Weg mit Wurfeisen und hechtete zum Stützpfosten hin.

Als sie die Mitte des Tores erreicht hatte, machte Kushi sich daran, in Blitzgeschwindigkeit eine Bombe zu basteln. Die Wachposten waren ihr dicht auf den Fersen. Einer von ihnen trat auf eine Mine, und die Explosion fegte ihn von der Mauer. Die anderen zwei ließen sich jedoch davon nicht beirren. Sie seufzte: "Ihr wisst einfach nicht, wann Schluss ist, was?"

Als der erste von ihnen sich dem Tumult näherte, überraschte Kushi ihn und heftete ihm ein kleines Objekt auf die Brust. Verwirrt starrte er sie an, ehe er mit dem Ende seines Speers auf sie einschlug. Der zweite Wachposten kam ihm zur Hilfe und gemeinsam prügelten sie auf Kushi ein. Blutüberströmt und geschunden brach sie schließlich zusammen. Einer der Wachposten schnaubte: "Mehr hast du nicht drauf?"

Ihre aufgesprungenen Lippen verzogen sich zu einem Lächeln, als sie ihnen zuzwinkerte. Erst da bemerkten sie all die kleinen Objekte, die sie ihnen angeheftet hatte. Ungläubig blickten sie von Kushi zur Bombe hinter ihr. "Das wagst du nicht," sagte der Oberste Wächter. "Die Explosion wird auch dich in den Tod reißen."

Kushi blickte auf die Schlucht hinter ihnen. Die Truppen von Telara marschierten durch die Schlucht. Der Paladin Amadis ritt an ihrer Spitze, seine Rüstung glänzte in der heißen Sonne. Gleichzeitig schwärmten Laethys' Knechte seitlich in die Schlucht ein und von hinten rückten Herden von Ogern immer näher. Wenn das Tor nicht fiel, waren Telaras Truppen dem Untergang geweiht.

Sie richtete sich auf, spuckte Blut aus und entgegnete ihm: "Ich bin bereit, meinen Ahnen zu begegnen. Und Ihr?" Kushi zündete die Sprengsätze und sprang von der Mauer.

in einer farbenprächtigen Explosion fiel das Tor vor Telaras Armee. Ausgehend von einer enormen Stoßkraft in der Mitte des Tores, verbreitete sich das Feuer rasant und löste eine Kettenreaktion aus, die alles zum Einsturz brachte. Vom Tor war nur noch ein Haufen brennendes Holz übrig und der Weg in das Drachenheiligtum von Laethys war frei.

Als der Staub sich legte, sah man Kushi neben den Trümmern liegen. Amardis eilte an ihre Seite. Unter Husten und Keuchen blickte sie ihn an: "Ist es vollbracht?"

"Es ist vollbracht", sprach Amardis mit einem Lächeln. "Nun gehört Laethys uns."









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