Rift: Planes of Telara - Magier
Archont (Archon)
Geschrieben von Kithaitaa am 5. Februar 2011 um 10:06


Archonten sind Unterstützungsspezialisten, die ihren Gegnern Kraft rauben und diese rohe Energie in nutzbare Magie umwandeln. Diese Magier stärken ihren Verbündeten den Rücken und entfesseln mächtige kinetische Explosionen, durch die sich das Kriegsglück schnell wenden kann.

Stärken
Archonten entziehen ihren Gegnern Kraft, um ihre Verbündeten zu stärken und mächtige Zauber zu entfesseln, die ihren Kampfgefährten helfen, scheinbar unüberwindliche Hindernisse zu bewältigen.


Schwächen
Ein Archont ist am verwundbarsten, wenn er bei der Kraftübertragung erwischt wird. Wenn er seine eigene Lebenskraft benutzt, um Zugang zur Kraft seines Feindes zu erhalten, muss er sich erst von den Energien anderer zehren, um wieder zu Kräften zu kommen. In diesem Moment kann ein strategischer Angriff die dürftige Verteidigung eines Archonten schnell durchbrechen.




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Archont Hintergrund
Der Bahmi-Diener der Archontin musterte die Amardis von oben bis unten. Amardis fühlte sich in der ungewohnten Wüstenhitze ziemlich unbehaglich.

„Viele Kriegsherren ersuchen die Hilfe der Archontin Tahkaat. Ihre Macht bringt jeder Armee den Sieg. Welch unbezahlbaren Schatz bietet Ihr für ihre Unterstützung?“

„Keinen“, erwiderte die Amardis. „Meine Streitkräfte und ich haben einen heiligen Eid geleistet. Wir nehmen keine Bezahlung, keine Kriegsbeute an. Wir marschieren gegen Laethys, Königin von Avarice, und bieten ihrer Gier kein Ziel.“

Die Archontin war in Gewänder gehüllt und in ihrem verschleierten Zelt vor direkten Blicken von außen geschützt. Sie schien in einem Kreis aus Räucherwerk und Gewürzen zu meditieren. Die Gestalt nickte fast unmerklich und ihr Diener sah Amardis lächelnd an.

„Die Archontin Tahkaat hält Euch für weiser als Ihr erscheint. Sie wird mit Eurer Armee kämpfen, und durch ihre Stärke wird der Drache fallen.“

Nach ihrer dritten Woche im Feld wurde die Armee angegriffen. Steinwesen erhoben sich aus dem Wüstensand und zogen gegen sie. Amardis stürzte zur Front und sah die Sänfte der Archontin explodieren. Die Mathosianerin rannte zum Explosionsherd und fand dort zunächst nur Feuer und Bruchteile vor.

Tahkaats Diener saß bei seiner Herrin und pflegte sie, als Amardis ihre Seite erreichte. Die Schleier der Archontin waren in Unordnung. Amardis erblickte Tahkaat zum ersten Mal und sah eine ausgemergelte, gebrechliche Ethianerin blutend im Sand.

„Ist das ihre große Macht?“, schrie Amardis den Bahmi-Diener an.

Der Bahmi sah Amardis, die Anführerin des edlen Kreuzzugs, an, als wäre sie nicht mehr als ein undankbares Kind. „Werft einen Blick auf Eure Armee, Nordling.“

Amardis war wie betäubt. Jeder Einzelne ihrer Soldaten, von kampfgestählten Stammesangehörigen bis zu Jungen, die im letzten Jahr noch Schafe gehütet hatten, war in Stein und Feuer gekleidet und stand der furchtbaren Stärke der Golems in nichts nach. Jeder Lehrling schleuderte Banne wie ein Magus, jeder Infanterist kämpfte wie ein Held. Sie zerbrachen Laethys' Golems wie ein Kind seine Spielsachen.

„Sie benötigt Heilung“, sagte Amardis, beschämt durch ihren Mangel an Vertrauen.

„Nein!“ Der Bahmi nahm Tahkaat sanft auf die Arme. „Etwas ist im Anmarsch.“

Plötzlich erschütterten eine Reihe donnernder Schläge das Schlachtfeld. „Titan!“, schrien die Soldaten. Eine gigantische Gestalt erhob sich über ihnen. Sogar in ihrem gestärkten Zustand war die Armee kein Gegner für diese Naturgewalt.

Bevor Amardis den Rückzug ausrufen konnte, ergoss sich Magma aus einem Spalt, der sich plötzlich in einem Hügel aufgetan hatte, über den Titanen. Amardis spürte, wie die Macht des Titanen durch ihre eigenen Hände brandete. Sie sah die Archontin an, deren Augen nun wie das geschmolzene Blut der Erde brannten. Die Archontin war nicht länger runzelig und gebrechlich. Tahkaat war majestätisch und wunderschön, ein Ehrfurcht gebietender Anblick.

„Angriff!“, bellte Amardis. „Vertraut auf die Götter und die Archontin Tahkaat!“ Ihre Armee sammelte sich und erstarkte von Neuem. Amardis hatte sich in ihrem ganzen Leben noch nie so stark und unaufhaltsam gefühlt.

Als Amardis ihre Klinge aus dem verdörrten Herz des Titanen zog, fühlte sie die Hand der Archontin Tahkaat auf ihrer Schulter. Amardis hatte die Götter immer geliebt, aber noch nie hatte sie sich einem göttlichen Wesen näher gefühlt.









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