Rift: Planes of Telara - Magier
Nekromant (Necromancer)
Geschrieben von Kithaitaa am 5. February 2011 um 10:06


Nekromanten verursachen Schaden mithilfe der aus ihren Begleitern gezogenen synergischen Effekte. Der Hauptteil des von einem Nekromanten ausgeteilten Schadens stammt von einem vollständig unterstützten und gestärkten Begleiter. Im Notfall können Nekromanten auch als sekundäre Heiler fungieren, indem sie ihre eigene Gesundheit an Verbündete abgeben.

Stärken
Zusammen mit ihren untoten Dienern können Nekromanten schweren, anhaltenden Schaden verursachen und Widrigkeiten besser als die meisten anderen Magier überstehen. Durch Einsatz verschiedenartiger Diener kommen Nekromanten mit den unterschiedlichsten Kampfsituationen zurecht. Sie beenden ein einzelnes Leben genauso einfach, wie sie einen ganzen Bereich mit nekrotischer Energie überziehen.


Schwächen
Da ein großer Teil des von einem Nekromanten ausgeteilten Schadens von seinem Begleiter stammt, sind Nekromanten ziemlich verwundbar, wenn sie auf sich allein gestellt sind. Diese Diener wiederum benötigen ebenfalls Hilfe von ihrem Nekromanten, um Höchstleistungen zu erbringen. Ohne ihn können sie nur einen Bruchteil des potenziellen Schadens erzielen.




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Nekromanten Hintergrund
Corthana Lindwurmtod zog ihren auf dem Boden der Gruft liegenden Bruder hoch und wedelte, leise vor sich hinseufzend, Schmutz von seiner zerbeulten Rüstung. Ludgard Lindwurmtod blickte sie wütend an.

"Es war dein eigener Plan, die Aufmerksamkeit des Hohepriesters auf dich zu ziehen", erinnerte ihn Corthana. "Wenn du mich beschützen willst, musst du auch die Konsequenzen tragen." Ihr Bruder hob an, etwas zu sagen, aber sie hieß ihn schweigen und suchte nach ihrer Nadel, um damit seine Wunden zu nähen.

Der Auslöser für Ludgards prekäre Situation lag weit in der Vergangenheit. Damals hatte er sich zusammen mit Corthana dem Kampf gegen die Ewigen angeschlossen. Die beiden arbeiteten dabei allein, denn Corthanas Magie war den anderen überaus suspekt.

Die Geschwister waren recht erfolgreich, bis Corthana bei den Ewigen in Gefangenschaft geriet. Vielleicht spürten sie die ihr innewohnende Düsternis, vielleicht erkannten sie ganz einfach nur ihre Intelligenz, jedenfalls zeigten sie ihr ihr Ritual der Wiederbelebung. Es war unnötig komplex, überfrachtet mit Anrufungen des Regulos, die unauflösbar mit der Magie verwoben schienen, jedoch nur einem einzigen Zweck dienten: Sie sollten den Benutzenden auf die Seite des Bösen ziehen. Corthana gab vor, sich mit viel Enthusiasmus der Sache anzuschließen, doch wenn sie ihre Kunst allein ausübte, verschwendete sie keinerlei Gedanken an den Zerstörer.

Und dann stürmte eines Tages ihr starrsinniger Paladin-Bruder Ludgard in das Lager der Ewigen, um sie zu befreien. Corthana zögerte keine Sekunde. Während die Aufmerksamkeit des Feindes gänzlich auf ihn konzentriert war, wirkte sie einen Grabesfäule-Zauber auf den Boden, auf dem die Kultisten standen. All jene, die sie auf ihre verderbte Seite hatten ziehen wollen, bekamen nun eine Dosis ihrer eigenen Nekromantie zu spüren.

Unterschwellige, Verderben bringende Todesmagie allein war zwar nicht genug, um ihre Feinde zu überwältigen, doch die Zombies, die sie aus dem Boden wachsen ließ, nutzten die nekrotischen Energien für eine Verstärkung ihrer Angriffe.

Ihren Bruder vergaß sie über alldem ebenfalls nicht. Seine unüberlegte Attacke hatte ihr die Ablenkung verschafft, die sie benötigte, um Tod über all jene zu bringen, die versuchten, genau diesen Tod zu betrügen. Sie wusste, dass mathosianischer Mut oft darauf basierte, dass ein guter Priester dem Kämpfer den Rücken freihielt, und ohne Heilung würde Ludgard durch viele Tausende kleiner Wunden verbluten.

Und so gab sie einen Teil ihres Selbst, ihres Bluts, ja, ihres eigenen Lebens dahin und übertrug es auf ihren Bruder. Als die Anstrengung zu groß für sie wurde, entzog sie jenen Kultisten Lebensessenz, die ihr Mal trugen.

Während sie noch um ihr Leben rannten, trafen sie auf den Hohepriester des Regulos; seine unvorstellbare Bosheit hatte ihm ewiges Unleben gebracht. Bösartig grinsend ließ er Ludgard mit einem einzigen Blitz dunkler Magie bis zum Tode altern. Corthana fühlte, wie sich eine eisige Ruhe in ihr ausbreitete. Sie sammelte ihre Kräfte und nahm die Gestalt eines lebenden Leichnams an. In ihrer Avatarform rief sie die Geister edler Krieger herbei, die den Hohepriester niedermähten und ihren Bruder rächten. Dann fiel sie zu Boden, einmal mehr Mensch geworden, und weinte bittere Tränen an Ludgards Seite.

Ihr Bruder hatte niemals gelernt, Nekromantie zu akzeptieren, aber welcher Paladin könnte das schon? Und jedes Mal, wenn sie ihn wieder zusammenflickte, bedachte er sie mit diesem kalten Blick aus seinen hohlen Augen. Es heißt, dass er sie bis zum heutigen Tage beschützt, stets wachsam, auf dass kein Diener des Regulos es wagen könnte, ihren friedlichen Schlaf zu stören.









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