Rift: Planes of Telara - Die Völker
Zwerge
Geschrieben von Kithaitaa am 5. Februar 2011 um 10:08



Die Legende besagt, dass Bahralt, der Schöpfergott, nachdem er die Erschaffung Telaras vollendet hatte, seine Arbeit in Augenschein nahm und sehr zufrieden war. Die Mühen der Schöpfungsgeister, die ihm bei seinem Meisterwerk Hilfe geleistet hatten, belohnte er mit dem Geschenk des Lebens. Die Zwerge erwachten mit dem glühenden Wunsch zu schaffen und zu bauen und die wildesten Träume in greifbare Wunderwerke zu verwandeln.

Es waren Zwerge, die die ersten Städte erbauten. Die Höhlen, die sie in die Felsen schlugen, waren zwar primitiv, aber handwerklich so gut gearbeitet, dass einige noch heute stehen. Zwerge waren die ersten Schmiede und Maurer, und sie waren auch die Ersten, die Objekte in magische Apparaturen verwandeln konnten. Aufgrund ihres Könnens wurden sie in Siedlungen überall auf der Welt mit offenen Armen empfangen. Die Waffen, die die Zwerge schmiedeten, waren todbringender als alle anderen, die Schmuckstücke, die sie fertigten, übertrafen alle anderen an Schönheit, und was sie bauten, hielt sowohl den Jahrhunderten als auch Belagerungen stand.

Als die Invasion des Blutsturms über sie einbrach, konnten die Zwerge nur hoffen, dass sie von den zivilisierteren Drachen Laethys, Crucia oder Akylios lediglich dazu gezwungen würden, für Wohlstand, Waffen und das Runenhandwerk zu sorgen. Sklaverei und Vergessenheit konnten sie nicht hinnehmen. Daher verließen die Zwerge ihre steinernen Hallen und machten sich auf, Telara von der plündernden Drachenbrut zu befreien.




In den meisten Reichen Telaras wurde die Arbeit der Zwerge später zu einem festen Bestandteil. Zwergische Handwerker wurden vortrefflich bezahlt, um Maschinen zu bauen, die die verstiegenen kosmischen Fantasien der Zauberkönige der Eth beflügeln sollten. Als die Mathosianer in den ersten Kreuzzug aufbrachen, waren es von Zwergen geschmiedete Klingen, die sie schwangen, und es waren stämmige Zwerge, die sie mit Äxten bewaffnet begleiteten.

Der auf dem Runenthron sitzende Zwergenkönig ist kein titeltragender Aristokrat, denn das Fundament der Zwergenhierarchie bilden Handwerkskunst und Geschick. In jeder Zwergenstadt veranstaltet jede Generation ein Festspiel, bei dem ein Ältestenrat, die sogenannten Syntechnia, den Klan bestimmt, der die großartigsten Handwerker, Magier, Krieger und Priester hervorgebracht hat. Dieser Klan wird die Zwergenstadt bis zum nächsten Festspiel regieren. König oder Königin wird das Oberhaupt des jeweiligen Hauses. Die Folklore der Zwerge ist voller Geschichten über Tüftler, Schmiede und Krieger, die ihrer Armut entflohen und durch ihren großen Fleiß, Einfallsreichtum und erstklassige Arbeit zu Ruhm und Ehren gekommen sind.

Die Zwergenstädte haben alle unterschiedliche Bedürfnisse und schätzen daher verschiedene Fertigkeiten und Künste. Lord’s Hall in Scarwood Reach beispielsweise unterhielt enge Beziehungen zu Mathosia und konzentrierte sich daher vor allem auf das Kriegs- und Waffenhandwerk, um Telaras beste Schwerter, Krieger und Inquisitoren zu stellen. Unter der Führung des Architekten Borrin Gammult schlossen sich die Zwerge dem Prinzen Zareph Mathos an, um mit ihm in den Kampf gegen den Tyrannen und Totenbeschwörer Aedraxis zu ziehen. Unglücklicherweise wurde Lord’s Hall stark vom Schatten getroffen. Die zurückgebliebenen Zwerge verbarrikadierten sich daraufhin hinter einem gewaltigen Tor und sind seitdem nicht mehr hervorgekommen.




Unterdessen brach in den Moonshade Highlands unter der Herrschaft des Runenkönigs Molinar von Hammerknell ein goldenes Zeitalter der Zauberei und der Runenkunst an. Die Zwergenstadt brachte Wunder hervor, die denen der brillanten Eth in nichts nachstanden. Zwar blieben ihnen die Schrecken des Schattens erspart, aber sie sollten für eine uralte Lüge bestraft werden. Denn Hammerknell verdankte seine Wunder nicht seiner hohen Kunstfertigkeit, sondern der Fähigkeit, die Maschinen mit den Geistern der Toten anzutreiben. Als die Geister durch ihre Nähe zu den planaren Energien befreit wurden, übten sie Rache. Auch die Tore von Hammerknell sind nun versiegelt, aber nicht, um die Stadt vor der Welt zu schützen, sondern um die Welt vor den Schrecken der Stadt zu bewahren.


Allianz mit den Guardians
Heute sind die Zwerge ein gefallenes Volk. Heimatlos zogen sie viele Jahre umher und fanden Unterschlupf bei Mathosianern, Elfen und sogar bei den Eth, denn es gab nur wenige Städte, die einem zwergischen Handwerker die Zuflucht verwehrt hätten. Als Borrin Gammult schließlich als Aszendendeter Guardian zurückkehrte, verehrten ihn die Zwerge wie einen Heiligen und gelobten, mit dem Segen der Wache eine neue Heimat aufzubauen und um Vergebung für die Sünden von Hammerknell zu bitten. Holy Sanctum verdankt seine Schönheit und Stärke zum großen Teil den Mühen der Zwergenhelden, ob sterblich oder aszendiert, deren Einfallsreichtum sie auch dann nicht verließ, als ihre Hoffnung zu zerbrechen drohte.










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