Rift: Planes of Telara - Die Völker
Hochelfen
Geschrieben von Kithaitaa am 5. Februar 2011 um 10:08



Zu Anbeginn der Welt standen die Elfen an der Seite der Götter. Als Günstlinge Tavrils gewährte man ihnen ein langes Leben, Weisheit und eine besondere Zuneigung zum Land. Im Gegenzug für all diese Gaben ernannten die Götter sie zu den Hütern von Telara. Sie sollten über die Wildnis wachen und die anderen Völker gegen alle Bedrohungen verteidigen. Die Elfen kamen dieser Aufgabe mit natürlicher Anmut und Scharfsinn nach und bewachten Telara mit Weisheit, Magie, Glauben und Geschick über Tausende von Jahren hinweg.

Als Beschützer allen Lebens waren die Elfen dennoch nicht darauf vorbereitet, den Preis für ihre Aufgabe zu zahlen. Es war weder der Blutsturm, der ihre Anzahl dezimierte, noch ein Krieg mit einem anderen Volk, sondern die vielen weltlichen Versuchungen, denen sie erlagen. Zuerst brachen die feurigen Kelari das Bündnis, gaben ihren Leidenschaften nach und machten sich auf zu fernen Inseln. Dann, als die anderen sterblichen Völker ihre prächtigen Städte erbauten, gaben immer mehr Elfen ihre Berufung auf, legten die Bürde der Hüter ab und ließen sich nieder, um ein einfaches, friedvolles Leben zu leben.


Der Aufstieg der Hochelfen
Diejenigen, die immer noch an ihrer Aufgabe festhielten, nannten sich die Hochelfen. Sie hielten dem Bündnis die Treue und von ihrer Heimstatt in Silberwald aus durchstreiften sie Telaras ungezähmte Gebiete. Sie setzten den Willen Tavrils mit der Spitze ihres Pfeils und feenhaftem Inngrimm durch. Sie waren verschwiegen und hielten ihre Absichten sogar vor den Menschen geheim, die sie beschützten. Daher begegnete man Hochelfen oft mit Misstrauen und Furcht. Hochelfen haben langfristige Ziele im Auge, die sich oft von denen der Bauern oder des Schultheiß' unterschieden: Waren die Elfen hier, um die Dorfbewohner vor den Wölfen zu schützen, oder die Wölfe vor den Dorfbewohnern?




Als der Mathosianische Tyrann Aedraxis sich Regulos verschrieb, erwogen die Hochelfen, ihre geringe Anzahl gegen die grotesken Legionen des Ewigen Hofes einzubringen. Hylas, der Prinz der Elfen, sprach sich dagegen aus, sich auf einen offenen Krieg einzulassen, denn in seinen Augen war dies ein Problem unter Mathosianern.Deshalb flehte Shyla Sternfeuer, Hohepriesterin des Tavril, in einer leidenschaftlichen Ansprache dafür aus, und flehte die anderen Elfen um Beistand an, mit Waffen gegen den wahnsinnigen König zu kämpfen, der eine ernsthafte Bedrohung für ganz Telara darstellte.

Die Erneuerung des Bundes
Die Worte Shylas rührten die meisten der Hochelfen, aber Hylas´Königshaus Aelfwar entschied sich für den Schutz Silberwalds. Kein Hochelf, der an Shylas Seite kämpfte, überlebte es, als Aedraxis die Risse öffnete, aber dank ihrem Opfer wurde das Dissaster nicht zur Apokalypse. Sie kehrten als Auserwählte nach Telara zurück und fanden ihre Angehörigen in Silberwald verändert und distanziert vor, sie waren nur noch dem Prinzen gegenüber loyal. Und noch ein weiterer Graben tat sich auf, der die Gemeinschaft der Elfen spaltete, als das Haus Aelfwar abzog und nichts mehr wissen wollte von den Auserwählten Elfen oder Tavril.




Als die Risse sich auftaten,wurde Tavril Teil einer Gemeinsamen Göttlichkeit, den man die Vigilie nannte und war nicht länger ein einzelner Gott, der ein Volk den anderen vorzog. Da sie eine größere Einheit waren, war es für die Vigilie erforderlich, ein stärkeres Bündnis mit ihren Anhängern einzugehen und so schmiedeten sie einen neuen Bund mit den Hochelfen. Diejenigen Hochelfen, die sich in der Schlacht gegen Aedraxis geopfert hatten, schworen ein weiteres Mal, Telara aus der Finsternis zu befreien. Und niemals wieder sollten sie unter ihrer Bürde zusammenbrechen, ihr ausweichen oder davon zurücktreten.









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