Rift: Planes of Telara - Die Zonen
Silberwald
Geschrieben von Kithaitaa am 5. Februar 2011 um 10:12



Im sonnendurchfluteten Silverwood können sich frisch zurückgekehrte Aszendenten schnell in falscher Sicherheit wähnen, denn aus den Rifts kriechen angsteinflößende Kreaturen, die unbedingt aufgehalten werden müssen, bevor sie ganz Telara ins Chaos stürzen. Doch ahnungslose Helden werden die drohenden Gefahren schnell erkennen, wenn ihre Missionen sie in den Gloamwood führen. Es ist ein tiefer, dunkler Wald, in dem die korrupten Energien der Ebenen von ganz weit unten aus dem Boden sickern, um die Wurzeln der Bäume und die Waldvölker mit ihrem Gift zu tränken.

Guardians, die den Gloamwood durchqueren, sind von schlanken Bäumen mit weißem Wurzelwerk und blassgrünen Stämmen umgeben, an denen sich nahezu keine Blätter befinden. Hier, wo noch immer der Schatten lauert, dringt die Sonne nur selten durch den trüben Himmel, der tagsüber in gelbes und des Nachts in rotes Licht getaucht ist und so dem Gloamwood das ihm eigene Zwielicht verleiht. Auf dem nassen und schwarzen Boden finden sich zuweilen geheimnisvolle Fußabdrücke, die den Wesen gehören, welche zwischen den Bäumen wandeln.


Silkweb Pass
Reisende sollten den Silkweb Pass schnell durchqueren und immer darauf achten, dass sie sich nicht vom Weg abkommen, der sich als schmaler Pfad durch den Wald zieht, damit sie sich nicht in den dicken Spinnfäden zwischen den Bäumen verfangen. Riesige giftige Spinnen klettern über das gespannte Netz und stürzen sich zuhauf auf ahnungslose Reisende. Über die Brutmutter kursieren nur Geschichten, aber möglicherweise gelingt es irgendwann einem verirrten Wandersmann, einen kurzen Blick auf ihren Panzer zu werfen, bevor sich ein schwertlanger Stachel durch seinen Leib bohrt.




Gloamwood Pines
Mitten im dunklen Wald liegt das Dorf Gloamwood Pines, dessen finstere und misstrauische Einwohner Fremden selbst in Zeiten Unterschlupf versagen, in denen sie bei der Rettung ihres Dorfes dringend Hilfe benötigen. Viele grausige Morde wurden in Gloamwood Pines verübt, und obwohl alle Anzeichen auf eine riesige Bestie hinweisen, konnte der Mörder auch nach langer Suche nicht gefasst werden.

Unter den Dorfbewohnern kursieren zudem Geschichten von der Hexe aus dem Deepwood Cottage. Sie war schon alt, als die mittlerweile zahnlosen Dorfgreise noch als kleine Jungen durch das Dorf tobten, und fluchte und quälte sich bei jedem Blick, den ihre trüben Augen durch die Vorhänge in den Wald warfen. Manche behaupten, dass die Hexe und der Gloamwood eines sind, und wer einmal selbst erlebt hat, wie die knotigen Schatten ihren festen Griff um die Bäume legen, wird dem nicht widersprechen wollen.


Die Koboldenplage
Die Bewohner sind ständig damit beschäftigt, den Kobolden aus dem Gloamwood Einhalt zu gebieten, doch nachdem sich die bösen kleinen Kreaturen zuletzt wild vermehrt haben, machen sie den gesamten Wald unsicher und lassen sich sogar von bewaffneten Wachen nicht aufhalten. Manche Kobolde sind zudem größer und stärker als gewöhnlich und und handeln im Blutrausch, getrieben von ihren Gedlo-Priestern, die sie unentwegt zu neuen Boshaftigkeiten anstacheln.

Mitten im Wald sind zehn Mann hohe Natursteine in einer nahezu unmöglichen Formation angeordnet. Seit Jahrhunderten stehen sie auf ihrer Lichtung und erfüllen nur einen einzigen düsteren Zweck, an den sich kaum mehr jemand erinnert. Es sind die Kobolde, die diese Steinformation einst für sich eingenommen haben, und sie stürzen sich auf jeden, der ihnen zu nahe kommt.

Die Kobolde haben ihre Stadt im Abwassersystem von Shadefallen Keep errichtet und rücksichtslos grabend durch weitere Tunnel ergänzt, die sie tiefer und tiefer in den Erdboden führen. Abenteurern, die entweder mutig oder naiv genug sind, in die Darkening Deeps vorzudringen, gelingt es vielleicht, die Quelle für die neuerliche Aggression der Kobolde zu finden und die Dorfbewohner von Gloamwood Pines zu retten ... falls sie nicht wütenden Flammen und Krallenhieben zum Opfer fallen.




Die mathosianische Mühle
Es war einmal eine stattliche Mühle, die dabei half, die Rohstoffe aus dem Gloamwood auf die mathosianischen Märkte zu bringen. Doch dann wurde die Mühle vom Schatten eingenommen. Untote entstiegen ihren Gräbern und kamen aus den Rifts des Todes gekrochen, um die Mühle einzunehmen und deren Arbeiter niederzustrecken. Einige besonders Unternehmungslustige planen eine Expedition, mit der sie den wertvollen Außenposten zurückerobern wollen, doch bis es soweit ist, wird einzig das Rasseln der Knochen und das Knirschen des umfunktionierten Mühlenrades aus der alten mathosianischen Mühle erklingen.

Shadefallen Keep und das Endlosgericht
In Gloamwood Pines gehen Gerüchte um. Die Einwohner behaupten, Lichter in Shadefallen Keep gesehen zu haben, das eigentlich völlig verlassen ist, seitdem vor über einhundert Jahren die Toten wiederauferstanden sind. Man befürchtet nun, dass Agenten des Endlosgerichts einem verseuchten Bach gleich über die Felsen und mitten in den Wald gespült wurden. Angeblich ist ein altes Artefakt in Gloamwood verschwunden, und sollte dieses in die Hände der Todeskultanhänger geraten, droht Schlimmes.

Auch wenn die Gerüchte wahr sind und Helden kommen, um die Kultanhänger zu töten, bleiben die Einwohner getreu der Weisheit "auf eine gebannte Gefahr in Gloamwood folgt stets eine neue" weiterhin vorsichtig. Einige Aszendenten lösen sich sogar auf, wenn sie schließlich einsehen, dass die Aussicht auf die Rettung Telaras kaum stärker ist als ein winziges Licht am Ende eines endlos langen Tunnels. Und immer mehr müssen erkennen dass die missglückten Rettungsversuche den Untergang von Gloamwood heraufbeschworen haben, und stürzen sich kopfüber in die Dunkelheit des Waldes.

Diese Helden tragen entweder das Licht der Erlösung in den Gloamwood oder erlöschen leise wie ein ausgeblasenes Kerzenlicht.











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