Rift: Planes of Telara - Die Zonen
Eisenpiniengipfel
Geschrieben von Kithaitaa am 5. Februar 2011 um 10:12



Ein schneebedeckter Gebirgszug erhebt sich über Gloamwood / dem Zwilichtwald und Stillmoor. Hier herrscht ewiger Winter und die von gleißendem, pudrigem Schnee bedeckten schroffen Felsen können an sonnigen Tagen unvorsichtige Reisende blenden. Dieser Ort erscheint herb und launisch, aber niemals trostlos, denn das Immergrün erhebt sich hunderte Meter über den Schnee hinaus und seiner Widerstandskraft verdanken die Bergen ihren Namen: Eisenpiniengipfel.

Obwohl die Eisenpiniengipfel immer schon die Heimat von Eis und Schnee waren, rührt ein Teil der grausamen, alterslosen Pracht von unnatürlichen Ursachen her. Sie bleiben unveränderlich, kalt und gleichsam schön - wie eine nie schmelzende Eisskulptur.

Hinter all dem endlosen Frost steckt tatsächlich Magie: Crucia, der Drache der Luft, liegt eingeschlossen unter dem Eis in ihrer Tempelstadt. Die Zaubermacht, die sie dort hält, zieht durch den Fels der Berge und macht die Eisenpiniengipfel zur Heimat eines ewigen Winters.




Gefangen unter Eis
Einst, während des Zeitalters der Drachen, kam Crucia auf ihrer Suche nach einem Heim nahe des Himmels zum Eisenpiniengipfel. Sie versklavte Körper und Geist der Menschen, zwang sie eine Stadt zu errichten, schön und grausam wie sie selbst. Und, wie ein Hohn auf das Leben selbst, tanzten ihre Knechte dort in hirnloser Harmonie zu Crucias Dröhnen.

Schließlich waren es die Kriegsherrin Börte, ihre Armee und ihre Verbündeten, der Magier Phynnious Rothmann und Ekkehard, Schamane der Valnir, die der Sturmlegion entgegen traten und den mächtigen Drachen Crucia einkerkerten. Eine derart mächtige Magie wurde seit diesem Moment, als der erste der Schamanen und der Vater der Feuerbeschwörer Crucia in ihre Stadt verbannten und jede Hitze auf ewig aus dem Tal vertrieben, nie wieder gewirkt. Seither liegt das Tal unter einem nahezu bodenlosen Gletscher, über den lediglich noch die höchsten Türme der Stadt ragen – fast so, als wollten Crucias Klauen verzweifelt aus ihrem Eisgefängnis brechen.

Auf diesem bemerkenswerten Gletscher haben Händler ihre Werkstätten erbaut und kreieren Ketten und anderen Schmuck aus dem nie schmelzenden Eis, die dann in den Eisenpiniengipfeln zu hohen Preisen gehandelt werden. Doch einige Bewohner verachten diesen Schmuck und seine Träger, denn es heißt, dass derjenige, der zu tief in das Eis starrt, die Aufmerksamkeit Crucias wecken kann - und wer würde es wagen wollen, ihr Gefängnis zu stören oder - mögen die Götter es verhindern - sogar zum Schmucke tragen?




Der Altar der Arbeit
Seit Telaras Verteidiger Crucia besiegten, hält die Eiswacht ein Auge auf das Gefängnis in den Eisenpiniengipfeln. Weder den Skeptikern noch den Wächtern verpflichtet, ist dieser uralte Orden aus Hütern und Beschützern in ganz Telara zum Symbol für unbestechliche Hingabe, Gelehrsamkeit und Kampfkunst geworden.

Der vielleicht größte Schatz der Eisenpiniengipfel ist die Basis der Eiswacht Operationen: der Altar der Arbeit. Dieses bedrohliche Bauwerk dient als Militärunterkunft, magisches Lager und ist gleichzeitig eine der größten Bibliotheken Telaras. Jetzt setzen die Horrorgestalten aus den Rifts den Schutzmaßnahmen des Altars zu und unter ihrem Ansturm schmilzt die Kraft der Verteidiger wie die Sonne einen Gletscher.

Aus ihrem Hauptquartieren heraus, patrouliert die Eiswacht die ganzen Eisenpiniengipfel. Erst kürzlich stießen die Spähtrupps der Eiswacht auf überraschend heftigen Widerstand von Banditen, Plünderern und anderen Abschaum, die sich hinter Schneewehen und den Höhlen tief unter den Bergen versteckten. Diese Schurken haben einen groß angelegter Angriff dieser Banditen auf den Weißfall-Lift gestartet - einer Vorrichtung, die Reisende von Gloamwood auf den Eisenpiniengipfel bringt. Die Eiswacht am Lift konnte den Angriff zwar zurückschlagen, doch die Frage bleibt: Was veranlasste die Banditen, so verzweifelt einen Ausgang aus den Eisenpiniengipfeln unter ihre Kontrolle zu bringen?

Da all diese Kämpfe auch den härtesten Veteranen verschleißen und es immer schwerer wird, neue Rekruten zu finden, fürchten die Bewohner des nahe gelegenen Weißfalls um die Eisenpiniengipfel. Wenn selbst die Entschlossenheit der Eiswacht eines Tages nicht mehr ausreichen mag, dann kann auch das kälteste Eis schmelzen und Crucia sich erheben, um, wie einst, die Völker der Eisenpiniengipfel zu versklaven.












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