Rift: Planes of Telara - Die Zonen
Wunderwald
Geschrieben von Kithaitaa am 5. Februar 2011 um 10:13



Allein der Name Wundwald zeugt von der Tragödie des einst wunderschönen, verzauberten Waldes, der zu einer Ödlandschaft abgeholzter Bäume verkam, nur noch wenige Bäume sind als Zeugen der einstigen Pracht vorhanden. Die Diener von Grünschuppe haben zum Ziel, den Wundwald erneut zu bedecken - jedoch nicht mit stattlichen Bäumen, sondern mit wild wuchernden Gewächsen der Ebene des Lebens, die alles noch verbliebene einheimische Leben ausrotten werden, wie Wurzeln ein Flussbett erdrosseln. Und Wundwald ist nur der Anfang - eines Tages wird ganz Telara bedeckt sein.

Einst bedeckten Granitholzwälder dieses Gebiet, Bäume, von Ranken umwunden hoch in den Himmel wachsend, so grau und massiv wie der Stein, der ihnen ihren Namen verlieh. Dieser heilige Wald war ein Zeugnis der immerwährenden Macht der Götter. Angesichts dessen betrachteten es die Mathosianer als richtig, dass die auserwählten Diener der Götter einige wenige Granitbäume nutzten, um damit die zentralen Teile von Sprosshafen zu erbauen. Mit verzauberten Äxten und unter Abhaltung zahlreicher Rituale fällten die Mathosianer eine geringe Anzahl der heiligen Bäume.

Die Mathosianer fällten die Granitholzbäume wohlüberlegt, nahmen nur, was sie für den Bau ihrer großartigen Meisterwerke der Architektur benötigten. Doch dann, während der Herrschaft des Aedraxis, wurde der Wald immer lichter, da der Tyrann nach immer mehr Bäume verlangte für den Bau seiner Kriegsmaschinen. Schon bald gab es nur noch den mächtigen Altwacher und einen kleinen Hain, den Carwin, der weitsichtige Bastardprinz von Mathos, erworben hatte, um ihn vor dem Kahlschlag zu retten.




Sünden des Imperiums
Heute verlassen die Wächter die Scharlachrote Schlucht, um sich einem verstaubtem Trockengebiet zu stellen, so kahl und lebensfeindlich wie ein Totenschädel. Carwins Schutzgebiet überragt in ehrwürdiger Trauer den Wundwald, ein steinernes, Carwin geweihtes Monument, verborgen zwischen den Wurzeln der Bäume.

Dieses Mahnmal gehört zu einem Netz von Schreinen, geweiht den tapferen Mathosianern, die sich dem Schutz des Waldes verschrieben hatten. In seinem Eifer, sich allen Granitholzes zu bemächtigen, beachtete Aedraxis diese Schreine nicht weiter, und nun liegt ihre Macht in Schlummer, unfähig, den Tod aufzuhalten, der sich in Telara´s einst voller Leben sprühenden Ort auszubreiten sucht.

Aus Fleischstücken zusammengestückelte zweiköpfige Ettins, unförmige Fleischgolems und noch Unsäglicheres wurde in jüngster Zeit im Wundwald gesichtet. Immer öfter verschwinden Bewohner des Gebiets und suchen Ihre Liebsten heim im Traum, um ihnen von ihrer Todesqual zu erzählen. Dann erwacht der Träumer mit dem brennenden Gefühl, jemand habe seinen Körper mit Nadel und Faden bearbeitet.

Welch schreckliche Taten sich dort auch immer zutragen - vielleicht können die Wächter ihr Volk retten, indem sie die Schreine wiederbeleben. Doch dazu müssen sie den Wundwald durchwandern, von den troll-verseuchten Höhlen Altwachers, dem mächtigsten Baum Telaras, bis hin zu Carwins letzter Ruhestätte tief in der brüchigen Erde.




Leben und Halbwahrheiten
Im selben Maße, wie der Bedarf an Granitholz wuchs, wuchs auch der Reichtum der einheimischen Holzfäller. Doch dieser Reichtum schwand mit dem Verschwinden des Waldes. Unfähig, weiterhin in Harmonie mit dem Land zu leben, wie sie es einst taten, suchten die reuigen Holzfäller verzweifelt nach einer Möglichkeit, den Wald wiederaufleben zu lassen.

Dann traten Prinz Hylas und das Haus Aelfwar in Erscheinung. Seine Treue zu Grünschuppe verbergend, benutzte Aelfwar den Status der Elfen als Verbündete von Mathosia und Beschützer der Wildnis, um zu verkünden, dass ihre Lebensmagie innerhalb weniger Tage den Wundwald wieder in einen üppig grünen Forst verwandeln könne.

Und das war nicht gelogen. Die Stadt Granitwaldkreuzung gibt es nicht mehr, sie diente als Ausgangspunkt für eine Explosion von Lebensenergie, wie sie nie zuvor in der Geschichte Telaras gesehen wurde. Die Ruinen der Stadt sind jetzt von Blattwerk überzogen, wie es auf der Ebene des Lebens heimisch ist, voller Stacheln und Knollen. Und dies ist vielleicht der größte Triumph der Drachen im Zeitalter der Risse: das Land um Granitwaldkreuzung herum ist ein perfektes Abbild der Ebene des Lebens auf dem Angesicht Telaras.

Obwohl der seltsame Lebensriss hier prächtig gedeiht, wie um sich am Untergang Telaras zu laben, bedarf die aggressive Flora keinen Risses, um sich immer weiter auszubreiten, und überall scheinen Lebenberührte Kreaturen aus dem Boden zu schießen. Schon jetzt streckt die Lebenbrut ihre Krallen nach den Toren von Perspice aus.

Mit jedem Tag breitet sich dieser unnatürliche Wald weiter aus, angetrieben zu immer schnellerem Wachstum durch eine alte Eth-Maschine, die einst die Wüste aufblühen ließ. Keine Geringere als Asha Catari ist zum Wundwald gekommen, um sich der Hilfe ihrer Skeptiker-Kameraden zu versichern und gemeinsam mit ihnen Aelfwar dieses Relikt zu entreißen.











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