Rift: Planes of Telara - Die Ebenen
Ebene der Luft
Geschrieben von Kithaitaa am 5. Februar 2011 um 10:14



So wie es möglich ist, dass ein geistig gesunder Mann urplötzlich dem Wahnsinn erliegt, so kann Telara jederzeit von dem Bösen heimgesucht werden, das in den Lüften lauert. Die Himmelssphäre kann über dem Flachland bersten oder sich oberhalb der höchsten Gipfel entzwei spalten. Dann verwandelt sich die frische, stille Luft jäh in einen zornigen Sturm, dessen peitschende Winde mit solcher Gewalt wüten, dass sie Felsbrocken durch die Gegend schleudern, als handele es sich um die Murmeln eines verrückten Riesen. Wer in den Wirkungskreis eines solchen Luftrisses gerät, kann von Glück sprechen, wenn er von diesen Felsen zerschmettert wird. Anderen wird durch den Staub, den der schneidende Wind aufwirbelt, das Fleisch zerfetzt, oder sie werden selbst vom Sturm hinweggefegt, von Blitzen geschmort oder von den Monstern zerstückelt, die durch das schimmernde Portal dringen.

Die Ebene der Luft: Himmel ohne Gnade
Die Ebene der Luft besteht fast zur Gänze aus ihrem primären Element: den endlosen, stürmischen Himmelsweiten. Anstelle einer Landschaft gibt es hier lediglich wirbelnde, wogende Wolkengebilde, die wie Kontinentalplatten aneinanderprallen. Luftelementare und Djinali reiten auf den Lichtbögen zwischen Gewitterwolken, während die Rokh auf den tobenden Winden dahingleiten und ihre bevorzugte Beute jagen, geflügelte Schlangen.

Wenn die Donnervögel ihre Beute vertilgen, löst sich bisweilen ein Stück und stürzt dann ewig in die Tiefe oder schlägt auf den Inseln auf, die durch die Lüfte schweben. Hier sind die wenigen landgebundenen Kreaturen der Ebene der Luft zu Hause. Oft müssen sie über Äonen hinweg ein isoliertes Dasein fristen, bis die Winde zwei derartige Inseln kollidieren lassen und sich ihre alles Fremde hassenden Bewohner in einem Vernichtungskrieg gegenseitig auslöschen.




Luftwesen: Die Sturmreiter
Wie die unerbittlichen Weiten des Himmels sind auch die Kreaturen der Luftrisse gleichgültig, hochmütig und vollkommen herzlos. Sie ähneln dem Wind, der einen Abstürzenden wie Spielzeug herumwirbelt und auf den Felsen zerschellen lässt, ohne je Gnade zu zeigen und ihn wieder emporzutragen.

Greife, Rokh und Harpyien durchkreuzen die Lüfte Telaras auf der Suche nach Vieh, das sie in ihre Horste in den Bergen verschleppen können – die Hirten dürfen sich dabei noch glücklich schätzen, wenn ihnen nur das Vieh geraubt wird. Bestialische Gargyle kauern auf den Zinnen verlassener Burgen, während Basilisken in den Türmen nisten: ekelige Aasfresser, die nur auf eine Gelegenheit lauern, mit ihren pestilenten Krallen in Scharen über ahnungslose Opfer herzufallen. Vespiden – Wespen von der Größe eines Pferdes – schwärmen aus auf der Jagd nach sterblichen Opfern, in deren Leibern sie ihre Eier ablegen können. Und durch die Berghöhen streifen Yetis, die schrille Schreie ausstoßen und hungrig sind wie eine gähnende Gebirgsschlucht.


Luftdrache: Die Brutmutter
Als die Drachen zum ersten Mal Telara heimsuchten, vereinte Crucia ganze Armeen unter einem kollektiven Bewusstsein, das sich mit orkanartiger Geschwindigkeit ausbreitete. Als ihre Heerscharen einen koordinierten Angriff starteten, war es nur den tapferen Helden Telaras zu verdanken, dass nicht alle Sterblichen zu Sklaven des Weißen Drachen wurden.

Doch der Bann wurde brüchig und damit auch Crucias Gefängnis. Eingesperrt in ihrem eisigen Grab heckt die Brutmutter finstere Pläne aus und manipuliert alle Wesen, derer sie habhaft werden kann. Sie schlägt jedoch auch gerne mit der brutalen Gewalt eines Donnerkeils zu, sollte es sich als nötig erweisen. Ihre Sturmlegion hat sich in der Vergangenheit bereits mit allen anderen Drachenkulten verbündet und sie früher oder später wieder verraten, denn dies ist Teil ihrer Strategie: Mithilfe von Manipulation, Nötigung oder direkter Gedankenkontrolle versucht sie, sich jeden Willen gefügig zu machen, bis die ganze Schöpfung gleichgeschaltet ist und eine vollkommene, harmonische Monotonie herrscht.




Kult der Crucia: Die Sturmlegion
Einst verfügte Crucia über ein riesiges Imperium, furchtlose Armeen und das umfangreichste und effektivste Netzwerk aus Spionen, das je in Telara existierte. Mittlerweile ist die Sturmkönigin nur noch in der Lage, den Verstand einzelner Sterblicher anzugreifen und zu unterwerfen, sollte deren Wille zu schwach sein, ihr zu widerstehen.

Uralte Freunde können plötzlich ihr Verhalten ändern und zu skrupellosen Meuchelmördern werden. Kinder wenden sich gegen ihre Eltern und Könige werden von Gefolgsleuten getötet, die ihnen noch in der Nacht zuvor ewige Treue schworen. Crucia ist nicht in der Lage, alle Mitglieder ihres Kultes vollständig zu kontrollieren, aber wer einmal von ihrem Geist berührt wurde, bleibt auf ewig anfällig, leichte Beute für ihre Gedankenkontrolle. Crucia hat ihren Verstand blankgeputzt, so wie der Wind die Berggipfel schleift.











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