Rift: Planes of Telara - Infos zum Spiel
Cyril Kalmar
Geschrieben von Kithaitaa am 5. Februar 2011 um 10:09


Vorkämpfer der Wächter. Die Legenden über Cyril Kalmars Herkunft sind sich uneins. Er war wohl bereits erwachsen, überlebensgroß, als er Herz und Verstand der Mathosianer im Sturm eroberte. Doch eines steht fest: Cyril war ein Riese von einem Mann, und er verfügte über Mut und Macht sowie Disziplin, Mitgefühl und Lebensfreude. Wie die Helden in den uralten Liedern inspirierte Cyril mit seinen Taten das Volk. Als Prinz Zareph gegen seinen eigenen Bruder, den Usurpator Aedraxis, in den Krieg zog, war Cyril bereits eine lebende Legende. Zareph wusste, dass Aedraxis ein Anhänger des Drachenkultes war, doch die zutiefst treuen Mathosianer hielten die ganze Angelegenheit für einen Bruderzwist. In der Anfangsphase des Krieges konnte Zareph nur wenige Unterstützer gewinnen und sah sich alsbald einer Belagerung ausgesetzt, in der heutigen Festung Schattensturz im Dämmerwald.

Umgeben von seinen Drachenrittern gab Aedraxis aus sicherer Entfernung den Befehl zum letzten Angriff und lächelte siegesgewiss, als seine Männer die Burgmauern erklommen. Doch plötzlich war das Klirren von Stahl zu hören, und mehrere Männer seiner Leibwache stürzten krachend zu Boden. Wie aus dem Nichts war Cyril Kalmar in ihre Mitte vorgedrungen und kämpfte sich nun den Weg zum Verräterkönig frei.

Cyril trennte dem letzten verbliebenen Drachenritter den Kopf von den Schultern und warf diesen zu den Zinnen der Burg empor, wo Zarephs Soldaten feststellen mussten, dass der Helm nur einen verrottenden Schädel enthielt. Der legendäre Vorkämpfer focht stundenlang mit dem Nekromantenkönig, einige Bardenlieder berichten gar von Tagen des Kampfes. Da Aedraxis seine teuflische Magie gegen Cyril nicht einsetzen konnte, ohne jeglichen Rückhalt in der Bevölkerung einzubüßen, drohte er den Kampf gegen Cyril aufgrund dessen größerer Reichweite, Erfahrung und schierer Körperkraft zu verlieren.




In seiner Verzweiflung wirkte Aedraxis einen entsetzlichen Zauber, der seinen sterblichen Soldaten das Fleisch von den Knochen schmelzen ließ, schickte sie dann gegen Cyril und floh selbst wie ein feiger Hund. "Das ist es, was wir bekämpfen!", rief Cyril und stemmte sich den elenden Kreaturen alleine entgegen, bis ihm schließlich Zareph zu Hilfe kam. Eine wahre Flut unheiligen Blutes ergoss sich auf den Boden, als die beiden Helden dem Lande Mathosia das wahre Gesicht des Tyrannen zeigten.

Nun zweifelte niemand mehr an Zarephs Anspruch auf den Königsthron, zumal ihm ein Volksheld wie Cyril Kalmar zur Seite stand. Ganz Mathosia frohlockte, denn alle waren sich sicher, dass es dem Prinzen gemeinsam mit Cyril als seinem General gelingen würde, den Nekromanten zur Strecke zu bringen.

Als Aedraxis die Risse öffnete, starb Cyril ebenso wie der Rest von Zarephs Armee. Aber die Boten der Vigilie ließen seinen Geist aus der Leere zurückkehren und beauftragten Cyril, eine Armee wiedergeborener Helden anzuführen, um den Blutsturm ein für alle Mal zu beenden und Telara nach dem Wohlgefallen der Götter wieder aufzubauen. Cyril nahm diese göttliche Aufgabe an und stürzte sich in das Gemetzel jener apokalyptischen Schlacht, um Aedraxis, der die Gestalt von Regulos’ Avatar angenommen hatte, den Garaus zu machen.

Cyril begleitete Prinz Zareph nach Sprosshafen, und gemeinsam führten die beiden einen aussichtslosen Krieg gegen die Monster aus den Rissen. Doch dann lockten die Skeptiker Zareph auf den unseligen Pfad der Ketzer, was schlussendlich zum Untergang der uralten Hafenstadt führte. Zareph verschwand und Cyril schloss sich gemeinsam mit den verbliebenen Gläubigen dem Zwergenfürsten Borrin in der neuen Stadt Sanctum an.

Der Cyril der heutigen Zeit würde den stürmischen, verwegenen jungen Mann wohl kaum wiedererkennen, der er einstmals war. Sein dröhnendes Lachen ist einem kehligen Glucksen gewichen, seine kühnen Heldentaten wohlüberlegten Strategien und seine freundschaftliche Güte einer väterlichen Autorität.

Cyril befehligt die Wächter von Sanctum aus, lehnt aber eine Krone ab, denn er ist der Meinung, diese Epoche brauche Vorkämpfer und keine Könige. Er ist von imposanter Statur und trägt seinen zentimeterdicken, reich verzierten Plattenpanzer mit einer Leichtigkeit, als handle es sich lediglich um einen Umhang. Seine Augen können wie Gewitterwolken aufleuchten, seine Angriffe einschlagen wie Blitze. Dennoch wünscht sich Cyril nichts so sehr, wie Telaras Feinde mit schwungvollen Hieben seines uralten Schwertes zu erlegen - so wie damals, als lebende Legenden noch selten waren.









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