Kingdoms of Amalur: Reckoning - Entwicklernotizen
Auferstanden aus einem Leichenberg
Geschrieben von Kithaitaa am 27. November 2011 um 15:17



Der Tod kann nur der Anfang sein.

Dieses Prinzip gilt ganz besonders für den Helden in Kingdoms of Amalur: Reckoning. In seiner Welt entscheidet das Schicksal über den Lebensweg des Einzelnen. Es legt fest, ob er zum Scheitern verdammt ist oder ihm Glück beschieden sein wird. Selbst der Berufsweg wird dadurch bestimmt. Doch was tun, wenn man sein Schicksal schon erfüllt hat? Diese Frage ist der Dreh- und Angelpunkt vieler Überlegungen. Sie stellt das philosophische Funktionsprinzip der Amalur-Welt grundlegend auf den Kopf und ebnet gleichzeitig den Weg für etwas Neues, das nur auf den ersten Blick bedrohlich wirkt.

Doch wie kommt es soweit? Wie kann der Tod eines Einzelnen die Pfeiler der Welt aus den Angeln heben? Dem wissenschaftlichen Eifer der Gnome ist es zu verdanken. Viel zu lange schon füllen sich die Leichenberge schneller, als neue Krieger am Horizont auftauchen. Unzählige Versuche das mit den Mitteln der Magie zu ändern, scheiterten. Bis schließlich ein findiger Gnom die Quelle des Lebens entdeckte und den Hauptprotagonisten wieder von den Toten zurückholte. Der Held kriecht aus dem Leichenberg.



Der Held erhebt sich aus dem Leichenberg


Er lebt, doch sein Dasein unterscheidet sich grundlegend von dem anderer Bewohner der Amalur-Welt. Mit seinem Tod erfüllte sich im Vorfeld sein Schicksal. Der wieder zum Leben erweckte Held weiß um seine merkwürdige Situation. Was soll er nun tun? Welchen Sinn kann sein neues Dasein haben? Schicksal und vorheriger Lebensweg sind Vergangenheit. Das ist zunächst nur schwer zu akzeptieren, wirkt schon beinahe ungerecht angesichts dessen, dass jeder sonst einen fest vorgegebenen Sinn und Zweck verfolgt. Keiner sonst kommt auf die Welt ohne ein Lebensziel zu besitzen, dem er sich voll widmen kann.

Was zunächst dem Helden wie eine Katastrophe erscheinen mag, wird schon bald eine interessante Richtung einschlagen. Der Hauptprotagonist ohne Schicksal ergreift die Chance sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Die Rückkehr aus dem Reich der Toten hat ihm eine Freiheit geschenkt, die andere gar nicht kennen. Sie gilt es zu nutzen.



Gnome transportieren eine Leichenkarre





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