Genre: Action  
Entwickler: Sega  Publisher: Sega
Plattform(en):  PC, PS3, Xbox360

Release: 24.02.2012, 27.04.2012 (PC Digital), 18.05.2012 (PC Retail)
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Binary Domain - Review

Wenn Maschinen die besseren Menschen sind ...

Geschrieben von Bart Wux am 28. Februar 2012 um 18:36 Uhr


Ich hatte Binary Domain eigentlich nie auf dem Schirm. Ehrlich gesagt wusste ich bis vor wenigen Tagen nicht einmal etwas von seiner Existenz. Irgendwann hieß es dann: „Du, ich hab dir Binary Domain geschickt.“ Und ich so: „Hm, na toll, wenn es denn sein muss. Noch ein 08/15 Shooter, dazu noch aus Japan, dabei wollte ich doch eigentlich Asura's Wrath spielen.“ Zu dem Zeitpunkt konnte ich nicht ahnen, was die Yakuza-Macher uns hier vorsetzen würden. Nach dem Tutorial dachte ich, dass das Spiel durchaus brauchbare Ansätze hat. Nach dem ersten Kapitel war ich von der Steuerung recht angetan. Spätestens nach dem zweiten Boss dachte ich mir: „Oh mein Gott, das ist einer der coolsten Shooter dieser Generation, was gibt den Japanern das Recht, so was Gutes hier abzuliefern?“

Best of Robotics

Die SciFi Story weist Elemente aus verschiedenen Medien auf. Der grundlegende Konflikt zwischen Mensch und Maschine, die Frage, wie weit Technologie gehen darf und wie damit verantwortungsbewusst umgegangen werden kann, ist insbesondere aus der Terminator Reihe bekannt, wobei eine besondere Parallele zum jüngsten Film Salvation zu ziehen ist. Aber auch an I, Robot oder Surrogates fühlt man sich erinnert. Im Jahre 2080 beginnen Androide unerkannt, die Menschheit zu unterwandern. Wer und warum dahintersteckt ist nicht bekannt, aber der führende Hersteller von Robotern, Amada, ist im Verdacht und so macht sich ein internationales Einsatzkommando auf den Weg nach Tokio, um der Sache auf den Grund zu gehen. Schnell wirkt die Gruppe wie eine Ansammlung schlechter Klischees mit dem kumpelhaften, großen Schwarzen, der immer „Aight“ sagt, dem immer mies gelaunten MI6 Agenten, der heißen Asiatin und dem französischen Kampfroboter... Bitte was?

Durch gute und konsequente Charakterzeichnung erhält aber jedes der Mitglieder eures Teams eine eigene Persönlichkeit, die über sein ursprüngliches Länderklischee hinaus geht. Highlight ist natürlich per default Cain, der eine Mischung aus R2D2, Delta und HK-47 darstellt, aber auch der Rest des Cast gewinnt an Tiefe und Sympathie. Am längsten dauert es leider beim Spielercharakter Dan, der erst spät von seinem generischen Auftritt weg kommt. Leider verschwinden manche Charaktere relativ unbefriedigend ohne dass es zu einer weiteren Auflösung über ihren Verbleib kommt. Man kann sich seinen Teil denken, aber das ist nur das Füllen von Lücken, die die Autoren gelassen haben.

Erstaunlich kompetent und sicher nimmt sich das Spiel seiner Materie an und verleiht dem Geschehen eine für Videospiele untypische Tiefe. Schwarz und Weiß weichen Grau und wenn es der Antagonist schafft, sich so zu erklären, dass man nicht mehr weiß, wer nun wirklich der Böse ist, dann hat man eine tiefe Geschichte erschaffen. Ereignisse und Wendungen im späteren Spielverlauf werden sehr emotional ohne je gekünstelt zu wirken und die sich daraus ergebenen Konflikte sind echt und wurzeln nicht in der Hand von Autoren, die zwingend einen Twist wollten, sondern in den Charakteren. Was das Schreiben von Stories in Spielen angeht, so habe ich es nur selten besser gesehen. Einzige Ausnahme: Der letzte Twist? Come on, Leute! Soviel Klischee hätte es nun auch wieder nicht sein müssen. Außerdem: Androiden, die sich wie Gorillas oder Raubkatzen verhalten, inklusive Fauchen? Wer die Glaubwürdigkeit seiner Welt zerstören will, braucht nur so was einzubauen.




Metal Gear. Metal Gear? Metal Gear!

Binary Domain kann seine japanischen Wurzeln nicht leugnen und bedient sich gerne mal Cutscenes, die an die zehn Minuten und darüber gehen. Die Mischung bzw. Balance zwischen Cutscene und Spiel stimmt aber und im Gegensatz zu vielen anderen Spielen fühlt sich kein Video fehl am Platz oder in die Länge gezogen an. Alle nicht-interaktiven Ereignisse fühlen sich erstaunlich relevant an, was nicht zuletzt der kompetenten Darstellung geschuldet ist.

Auf den ersten Blick wirkt Binary Domain wie ein weiterer Gears of War Klon. Der Eindruck könnte unwahrer jedoch kaum sein. Unter der Haube verstecken sich eine Vielzahl von Mechaniken, die Binary Domain ziemlich einzigartig machen, wenngleich keines davon wirklich eine absolute Innovation darstellt. Die Basis ist das übliche Deckung suchen per Knopfdruck, blindes Feuern, Zielen, Schießen, regenerative Gesundheit plus Wiederbelebung, falls ihr doch am Boden liegt. Euer Charakter kann zwei Waffen nehmen, Handgranaten und eine Pistole für den Notfall. Das Zielen könnte etwas flotter gehen und die Waffen verziehen für meinen Geschmack etwas zu stark, aber grundsätzlich spielt sich Binary Domain recht gut und locker. Eine Zielhilfe ist vorhanden, per default auf normal allerdings ausgestellt. Ein kurzer Test dieser Option ergab, dass diese Hilfe alles andere als hilfreich ist, sondern eher das Fadenkreuz eher etwas verzieht. Schwer zu beschreiben, aber mit Zielhilfe fühlt es sich einfach nicht nach richtiger Kontrolle an ohne jedoch dass damit eine Erhöhung der Trefferquote einher ginge.

Das Waffenarsenal besteht aus den üblichen Assaultrifle, Sniper, Shotgun, Raketenwerfer. Wirklich Ausgefallenes hat leider Seltenheitswert, aber das Gefühl der einzelnen Waffen ist gut. Soweit so Standard. Die erste Besonderheit sind die Gegner und das ist schon fast das Highlight des Spiels. Ihr kämpft ausnahmslos gegen Roboter. Was langweilig klingt, entpuppt sich als extrem interessantes und dynamisches Design. Das liegt an den hervorragenden Animationen und Reaktionen der mechanischen Gegner. Jeder einzelne Schuss löst eine Reaktion bei den Robotern aus. Zunächst wird die Außenhülle weggechipt, bis nach und nach Innereien, Schaltkreise und Metallknochen zum Vorschein kommen. Zerschießt einem Roboter den Schussarm und er lässt die Waffe fallen, hebt sie aber mit dem anderen Arm wieder auf. Zerschießt ihm die Beine und er kriecht wie seinerzeit der berühmte T-1000. Erwischt ihr gar den Kopf, kann die Maschine Freund und Feind nicht mehr auseinanderhalten, was seine Kollegen dazu zwingt, sich um ihn zu kümmern, bevor er zu viel Schaden anrichtet. Das gibt wiederum eurer Truppe reichlich Gelegenheit zum Verschnaufen oder für eine flinke Attacke von der Flanke. Jeder „Tod“ ist einzigartig im Spiel, eine Tatsache, die Seltenheitswert hat und für sich allein genommen Binary Domain eine Stufe über die Konkurrenz stellt.




Greife mein Ziel an!

Dazu kommt das Squad System, welches eine Mischung aus Mass Effect und Army of Two darstellt. Per Tastendruck oder wahlweise Spracheingabe befehligt ihr euren Trupp. Auch kommt es vor, dass eure Kameraden Vorschläge unterbreiten, wie die nächste Situation anzugehen ist, welche ihr annehmen oder auch ablehnen könnt. Während des Spiels kommt es immer wieder zu Diskussionen im Team und je nach eurer Reaktion bringt ihr manche Kameraden mehr auf eure Seite oder aber ihr verärgert sie. Dies beeinflusst sowohl ihr Verhalten im Kampf wie auch in den Dialogen, die jedoch etwas enttäuschend sind. Zum einen könnt ihr nur aus drei oder vier immer gleichen Standardantworten auswählen, die oft genug so gar keinen Bezug zur Aussage des Kollegen haben, zum anderen sind die Reaktionen nicht immer absehbar. Zum Beispiel gefiel es Charlie ausgesprochen gut, dass ich ihn einen Idioten nannte. Dan, obwohl in allen Cutczenes und Videos voll synchronisiert, ist schweigsam nach dem Auswählen seiner Zeile, ähnlich wie in The Elder Scrolls oder den Bioware Rollenspielen vor Mass Effect. Das Ganze wirkt wie eine nette Idee, die nicht vollständig zu Ende geführt wurde.

Das Squadsystem funktioniert im Kampf insgesamt recht gut. Ein taktisches Vorpreschen eurer Truppe kann in einem engen Kampf durchaus den Ausschlag geben. Seid ihr am Boden, kommen sie meist schnell zur Hilfe und die Treffsicherheit und generelle Effektivität im Kampf der KI sind weit über Durchschnitt. Ich muss aber festhalten, dass auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad, den das Spiel selbst als Standard bezeichnet, diese Mechanik fast nie kriegsentscheidend ist. Wer das Spiel wie einen weiteren Gears of War Ableger angeht und selbst den Großteil der Arbeit durch simples Pop'n'Shoot erledigen möchte, wird über weiteste Strecken auf keine Probleme stoßen. Lediglich der eine oder andere Bossgegner ist etwas fordernder, aber nur der Finale verlangt regelrechte Teamtaktik und ausgerechnet hier wünschte man sich etwas schnellere Reaktionen der Kollegen. Spürbar sind jedoch die Auswirkungen auf die Story. Je nachdem wer euch wie gesonnen ist, können sich Szenen besonders gegen Ende des Spiels deutlich verändern.

Ein rudimentäres Level-Up System ist ebenfalls implementiert. Ihr erhaltet durch die Fights gegen die Maschinen Credits, die ihr an diversen Shops eintauschen könnt. Dadurch könnt ihr eure Waffen ausbauen oder Nanomachines (METAL GEAR!!!!!) erwerben, die ihr im Menü euren Charakteren ausrüsten könnt. Dafür gibt es nur sechs Plätze und die Nanomachines haben bestimmte Formen, was bedeutet, dass ihr eine Art Tetris spielt, um möglichst viele Nanomachines auf einmal ausrüsten zu können. Erneut, kaum ein Upgrade ist kriegsentscheidend, aber hilfreich sind 28% mehr Gesundheit auf alle Fälle.

Jedes Tier ist besser in Roboterform!

Ausgesprochen gut gelungen ist auch das Pacing der Level, Setpieces, Bossgegner und Cutscenes (oh Gott, aus sprach-wissenschaftlicher Sicht war dieser Satz sicherlich eine Katastrophe). Mit knappen zehn Stunden unterteilt in sechs Kapitel ist der Umfang auch durchaus ordentlich. Das Spiel ist linear, aber die Areale sind oft weit genug, um hier und da etwas taktischer vorzugehen. Allerdings finden sich auch viele enge Korridore, die die taktischen Überlegungen etwas einschränken. Hervorzuheben sind die diversen Bosskämpfe. Die Bosse sind oft riesig, verfügen über die verschiedensten Angriffe und Verteidigungen. Einige der besten Momente des Spiels finden in diesen Kämpfen statt. Dabei variieren die Gegner von mechanischen Gorillas (ernsthaft, wer baut denn so was?) bis hin zu Monstern, die glatt aus Transformers 3 hätten stammen können. Schlüssel zum Erfolg ist immer nur methodisches Vorgehen, das stückweise Entfernen der Panzerung zur Freilegung der Steuerungseinheiten, die nach und nach zerstört werden. Während er dezimiert wird, passt der Boss sein Verhalten an und so muss es dann auch der Spieler. Manche reagieren nur noch auf Sound, sodass man sie dann mit Lärm ablenken muss. Dieses Ausmaß an Kreativität macht diese Fights unglaublich spannend und dynamisch, was auch sinnvoll ist, denn einige der längeren können durchaus 20 bis 30 Minuten dauern. Von allen Kämpfen ist leider ausgerechnet der letzte der schlechteste. Nur ein Roboter mit überdimensionaler Gesundheitsleiste auf engem Raum... naja. Da gab es zuvor etliches besseres.

Das Gefühl der Kämpfe lässt sich kaum beschreiben. Zu sehen, wie sich die mechanischen Gegner Stück für Stück auflösen, gibt einem eine immense Befriedigung. Selten hatte jede einzelne Kugel so eine Wirkung wie hier. Nicht alles ist natürlich perfekt. Das nervige dürfte die Aufsteh-Animation Dans sein. Gefühlt braucht der Protagonist zwei Jahre, bis er wieder auf den Beinen ist. Gerade im finalen Kampf hat das dazu geführt, dass er am Boden neben den Granaten lag und als Puppe unbeweglich durch den Raum geschleudert wurde. Aus diesem Zirkel kam er nur raus als er endlich niedergestreckt war, wodurch ich ihn per Knopfdruck reanimieren konnte. Das kostete mich natürlich ein wertvolles Medikit.

Einen leichten Hang zum Nerven haben auch die Kameraden, wenn sie wieder einmal in die Schusslinie laufen und sich dann darüber beschweren, dass man sie anschießt. Noch schlimmer im finalen Kampf: „Jetzt ist die Gelegenheit, anzugreifen“, brüllen sie. Und keiner macht Anstalten, sich zu bewegen. Außerdem: Quick Time Events, die beim Verpassen zum Ladebildschirm führen. Och bitte, muss so was heute denn noch sein? Einige Sequenzen, wie eine Rutschpartie oder eine Fahrt auf Jetskis durch die Kanalisation erhöhen zwar die Abwechslung, spielen sich aber nicht immer so gut wie der Rest des Games.

Binary Domain bietet einige Mehrspielermodi, die überflüssiger kaum sein könnten. Legt all das zu Grunde, was ich bis hierhin gelobt habe, eliminiert es und ihr habt die Multiplayer-Komponente. Simple DeathMatch Modi Fleischsack gegen Fleischsack macht einfach nicht den gleichen Spaß wie die super inszenierten Fights gegen die anpreschenden Maschinen. Das Trefferfeedback, so exzellent es im Singleplayer ist, fehlt hier völlig. Sega kann einen weiteren Punkt auf der Rückseite der Packung ankreuzen und das wird der einzige Grund für die Aufnahme dieses Modus gewesen sein. Ansonsten fügen die wertlosen Modi dem Spiel nichts hinzu und nach ein paar Testläufen wird jeder, der ernsthaft Mann gegen Mann spielen will, wieder zurück zu Call of Duty gehen.




Technisch seiner Zeit voraus?

Ganz ordentlich präsentiert sich Binary Domain auch technisch, wobei die Locations eher das Schlusslicht bilden. Der atmosphärische Anfang im Regen, der die Welt etwas zu glänzend macht, ist ein Highlight, aber ansonsten ist Tokio etwas steril, spätestens, wenn ihr in die Amada Fabrik kommt. Ordentlich sind aber die Animationen wie Rollen, Springen, Ausweichen... nicht rennen, denn das sieht bei allen Charakteren etwas merkwürdig aus. Gesichter sind schön detailliert und animieren über Durchschnitt. Ansonsten beeindrucken vor allem die Gegner mit ihren vielen Animationen, die sie je nach Beschuss in Echtzeit verändern. Die bereits angesprochenen vielen Trefferzonen stellen auch optisch ein Highlight dar, ebenso wie die gigantischen Bosse, die ihre Bestandteile präsentieren. Lichteffekte sind etwas trist und so manche Explosion könnte etwas mehr Rumms haben. Insgesamt fehlt ein wenig zu einem Feuerwerk wie Gears of War 3, aber alles in allem ist Binary Domain sehr ansehnlich.

Ähnlich wie Vanquish setzt Binary Domain auf einen techo-lastigen Soundtrack, der recht gut zum Thema passt. Gute Waffensounds kombiniert mit den herausragenden Effekten, die entstehen, wenn eine Kugel die Metallhaut der Roboter trifft. Allein dieser Effekt trägt maßgeblich zum Erlebnis bei. Für ein japanisches Spiel sind außerdem die Sprecher erstaunlich gut aufgelegt. Das soll nicht heißen, dass nicht der eine oder andere etwas käsige Dialog darunter ist. Und erneut ist es Dan, dessen Sprecher erst später Leistungen bringt, die über Brummen und Grummeln hinaus gehen. Ein sehr netter Touch ist, dass einige japanische Charaktere untereinander auch in der englischen Version in ihrer Muttersprache kommunizieren und erst englisch reden, wenn sie auf Nicht-Japaner treffen.

In technischer Hinsicht kann man noch die Option ansprechen, über ein Mikrofon die Sprachbefehle zu geben. Ich sage Option, weil die Eingabe über den Controller zwar limitierter, aber doch ungleich zuverlässiger ist. Hinweis am Rande: Eine Eingabe über Kinect ist NICHT möglich. Getestet wurde die USK Fassung für die Xbox360. Diese ist ungeschnitten und zudem wahlweise komplett in deutsch oder englisch spielbar.









Bart Wux schrieb am 28. Februar 2012
Rock 'Em Sock 'Em Kill 'Em Robots

Binary Domain ist ein Überraschungshit, der den Namen wirklich verdient. Während alle Welt was von Syndicate faselt, kommt aus Japan ein Shooter, der, obwohl er im Grunde nur bereits vorhandene Konzepte aufnimmt, sich wohltuend von der Masse der Covershooter abhebt. Das fängt an bei einer erstaunlich guten Story, die sowohl vom Konzept als auch von der Ausführung her ganz oben mitspielt, geht weiter über die Steuerung und das SquadSystem und findet seinen krönenden Abschluss schließlich in den überaus befriedigenden Kämpfen gegen unbarmherzige Kampfroboter. Gerade der letzte Punkt, der dem Spiel ohne Weiteres schon den Todesstoß hätte versetzen können, macht den größten Spaß aus. Taktisch den Gegnern Beine oder Köpfe weg zu schießen und die Ergebnisse zu betrachten wird zu keinem Zeitpunkt alt. Binary Domain fühlt sich nicht an wie Gears of War, auch nicht wirklich wie Vanquish, obwohl Ähnlichkeiten zu beiden Titeln bestehen. Statt dessen nimmt Binary Domain sein eigenes Konzept und macht im Grunde das erste richtig gute Terminator Spiel. Wer hätte gedacht, dass ein Kampf gegen Blechbüchsen soviel Spaß machen kann?

An Binary Domain stimmt fast alles. Einige wenige Designschwächen werden durch eine tolle Story und ein extrem zufriedenstellendes Gameplay mehr als wett gemacht. Betrachtet man die Herkunft und Entwicklung des Titels, so hat Binary Domain eigentlich überhaupt kein Recht, so gut zu sein wie es ist. Jeder Fan gut gemachter Shooter und SinglePlayer Kampagnen kann hier kaum etwas falsch machen. Empfehlung: Uneingeschränkt!



Besonders gut finde ich ...
  • tolle Spielbarkeit
  • Trefferfeedback
  • riesige, interessante Bosse
  • lange, abwechslungsreiche Kampagne
  • sehr gute Story
  • deutsche Version sowohl deutsch wie englisch spielbar und ungeschnitten


Nicht so optimal ...
  • aufgesetzter Multiplayer
  • einige Designfehlentscheidungen
  • finaler Boss enttäuscht

 Testsystem:  Xbox360
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6 Kommentar(e):
und folgenden Usern gefällt der Beitrag: Kithaitaa, Tim, ... und einem Gast.

 





#1
Geschrieben am 29. Februar 2012 um 10:06 Uhr

AssKikaX meint ...

Danke für den Spoiler direkt in der Überschrift...


        
 





#2
Geschrieben am 29. Februar 2012 um 10:49 Uhr

Bart Wux meint ...

Das ist kein Spoiler, das bezieht sich auf die Unterwanderung der Roboter und das steht bereits hinten auf der Packung des Spiels.


          
 





#3
Geschrieben am 29. Februar 2012 um 11:05 Uhr

AssKikaX meint ...

Die Rückseite liest doch niemand  

Du hast doch das Spiel genauso durchgespielt wie ich und weisst, dass da ne richtig dicke überraschung ist. Wenn die Überschrift angepasst werden würde, könnte man die jeniger vor diesem Spoiler schützen, die du mit diesem Review zu einem Kauf ermutigen möchtest.


        
 





#4
Geschrieben am 29. Februar 2012 um 13:46 Uhr

Kithaitaa meint ...

AssKikaX: Danke für den Spoiler direkt in der Überschrift...

Also, du hast das Spiel schon durchgespielt und wirst jetzt durch einen Satz, der so bzw. so in etwa auf der Rückseite der Spieleverpackung steht, gespoilert ... hab ich das soweit richtig verstanden?      


          
 





#5
Geschrieben am 29. Februar 2012 um 15:48 Uhr

Kithaitaa meint ...

AssKikaX: ich habe nicht geschrieben, dass ICH gespoilert wurde, sondern dass der Spoiler direkt in der Überschrift ist. und wer liest sich schon die rückseite der hülle durch? das sind die wenigsten.

Der einzige Spoiler kommt von dir, und wenn du Rückseiten von Spieleverpackungen nicht liest, heißt das ja noch lange nicht, dass es andere auch nicht tun. Am besten einfach mal den Ball flach halten, würde ich vorschlagen.



          
 





#6
Geschrieben am 29. Februar 2012 um 22:49 Uhr

Bart Wux meint ...

Hab jetzt mal höchst vorsorglich den Titel verändert, jetzt ist er komplett harmlos. Aber wie gesagt, vorher hat er im Grunde auch nicht mehr gesagt als die Introsequenz bereits sagt, nämlich das SetUp des Spiels.


          



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