Genre:Action-Adventure  
Entwickler:United Front Games  Publisher: Square Enix
Plattform(en):PC, PS3, Xbox360

Release:17.08.2012

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Sleeping Dogs - Review

In Hong Kong essen sie schlafende Hunde

Geschrieben von Bart Wux am 27. August 2012 um 18:18 Uhr


Wer erinnert sich noch an die TrueCrime Reihe? Streets of LA und ähm... der Nachfolger? Streets of LA erzählte die Story eines Cops in LA, der sich gegen Ende mit fliegenden Drachen und magischen Geistern untoter, chinesicher Triadenbosse rumplagen musste, ein Absturz ähnlich wie in Fear Effect, das von Crime-Drama in Hong Kong direkt zur Hölle fuhr. Hauptcharakter in Streets of LA war ein Polizist, dessen Missachtung von Gesetz und Vorschriften sogar Chuck Norris erblassen lassen würde. Highlight war das absichtliche Überfahren eines Kollegen mit den grinsenden Worten: "You make a lousy roadblock." Ab diesem Moment verschwinden die Grenzen zwischen Gut und Böse. Der Nachfolger... ähm, ja, keine Ahnung, nie gespielt. Ist auch egal. Worauf ich hinaus will, True Crime hatte nie wirklich den Namen, den GTA und mittlerweile auch Saint's Row haben. Dass "Sleeping Dogs" den Zusatz verloren hat, dürfte also kein sonderlich großes Problem sein.


"Ist es Call of Duty?" - "Nein, Sir, es ist..." - "CANCEL!!!"

Wer sich etwas für das Spiel interessiert, kennt vermutlich die Story. Als der neue True Crime Titel angekündigt, wurde es erst still, bis es endgültig gecancelt und dann durch Square Enix wieder zum Leben erweckt wurde. Und danke an Square.

Wei Shen ist ein Undercover Cop, geboren in Hong Kong, lange Zeit in Amerika gelebt. Er kehrt zurück in seine Heimat, um sich in die dortigen Triaden Familien einschleusen zu lassen und sie von innen auszuhöhlen. Das führt zu einer recht altbekannten Story. Der eingeschleuste Undercover Cop, der früher oder später in Loyalitätskonflikte gerät, die Vorgesetzten, die die Sache beenden wollen, Verräter noch und nöcher und die wiederholte Drohung, was mit "Ratten" passiert ("Die Ratte symbolisiert filmische Redundanz." Ralph Wiggum). Wei Shens engste Beziehung ist die zu einem niedrigen Gangster, der ihm den Einstieg in die Familien ermöglicht und dem gegenüber er sich schuldig fühlt. Das Spiel baut diese Beziehung aber auf, als handele sich hier um Weis einzige große Liebe. Weis Verantwortungsgefühl für den Jungen ist nachvollziehbar, dass er hingegen mehrfach sein Leben und die ganze Operation für ihn (nochmal: ein gewöhnlicher Kleinkrimineller) aufs Spiel setzt, wirkt völlig überzogen.


Ich bin so verwirrt

Sleeping Dogs Problem bezüglich der Story ist eines, das es mit vielen OpenWorld Spielen teilt: Zu viele Charaktere, die kommen und gehen. Nur wenige Figuren bleiben nachhaltig im Gedächtnis während insbesondere die Damenbekanntschaften für einzelne Missionen verheizt werden. Es ist auch verständlich. Das übliche Undercover Cop Drama spielt sich in der Regel in zwei Stunden ab. Hier muss es auf das zehnfache gestreckt werden. So wundert es auch nicht, dass die dramatischsten Momente auf das Finale komprimiert sind und vieles zuvor als Füller durch geht. Die Story lässt außerdem einen potentiellen Punkt liegen, indem sie keinerlei Entscheidungsfreiheit bietet. Gerade eine Geschichte eines Hauptcharakters im inneren Konflikt hätte sich hervorragend angeboten. Leider unterlässt das Spiel diese Möglichkeit komplett.

Außerdem kann ich nicht umhin, dass Finale zu kritisieren, das alle Register zieht, um Dramatik zu erzeugen, dabei aber so dermaßen übertreibt, dass die Glaubwürdigkeit komplett baden geht. Die Story ist insgesamt sicherlich gut, aber leider nicht ganz das, was sie in dieser Thematik hätte sein können.






Was machen wir nun?

Spielerisch ist Sleeping Dogs eines der abwechslungsreichsten Open World Spiele, die ich je erlebt habe. Das Besondere: Nahezu alles funktioniert einzeln und im Großen. Viele Grundlagen sind bekannt. Hauptmissionen, unterteilt in Cop und Triaden, Nebenmissionen, Gefälligkeiten für Charaktere, Sammelaufgaben, Rennen, flüchte vor den Cops. Die Hauptmissionen bieten eine Cutszene als Einleitung, dann häufig eine Fahrt zu einem Ziel, dort tut ihr was, fahrt weiter, tut noch was, Cutszene, Ende. Zwischendurch kauft ihr euch Autos oder Klamotten. Ein Upgrade-System verbessert eure Attribute, neue Wohnungen werden immer schicker, es ist alles ein bisschen "kenn ich schon". Der Teufel steckt im Detail.

Ich beginne mit den Hauptmissionen, von denen es 30 Stück gibt. Oben beschrieb ich die Missionen bereits mit "fahr hierhin und tu was". Diese "tu was" ist in dem Großteil der Spiele gewalttätiger Natur und während es auch dieses in Sleeping Dogs zur Genüge gibt, erstaunt die hohe Anzahl an (interessanten!) Missionen, die nahezu völlig gewaltfrei vonstatten gehen. Einige Stealthmissionen sehen Wei in Verkleidung ein Hospital oder eine Wohnung infiltrieren und Wanzen verstecken, inklusive Kalibrierungs-Minigame. Andere bestehen aus dem Beschatten von Zielen. Der Cop-Aspekt kommt hierin sehr gut rüber. Aber die Welt der Triaden ist eine brutale und so kommt man nicht umhin, hier und da die Fäuste sprechen zu lassen.


Wei Chan

Wei ist ein Nahkampfspezialist. Sein Kampfstil hat gewisse Ähnlichkeiten mit dem FreeFlowSystem aus Rocksteadys Batman Titeln. Ihr habt eine Taste für Angriffe und eine für Konter, ein Griff, der in diverse Würfe oder Attacken münden kann, Sprungattacken, Tackle und hier und da eine Waffe. Sinnloses Hämmern der Tasten bringt euch nichts außer dem sicheren Tod. Gegner kommen in verschiedenen Varianten, die zu beachten sind. Die dickeren Jungs können nicht gegriffen werden, sind aber anfällig gegen harte Angriffe. Die großen können in ihren Angriffen nicht unterbrochen werden, sind aber gegen Griffe empfindlich. Seid ihr also von zehn oder mehr Gestalten umzingelt, die alle eine andere Strategie erfordern, ist Umsicht und Reaktion gefragt anstatt blindem Hämmern. Wei reagiert schnell und zuverlässig, kann während eigener Angriffe in den Block gehen und sich der Umgebung bedienen, um Feinden schneller Herr zu werden. Letzteres ist dringend notwendig, denn viele Gegner halten erstaunlich viele Treffer aus, bis sie zu Boden gehen. Teilweise regelrecht nervtötend viele Treffer. Ernsthaft, grade zu Beginn des Spiels konnte ich nicht umhin, nach dem 18. Roundhousekick in die Fresse eines stinknormalen Fußsoldaten in Richtung Fernseher zu Brüllen: "Ja sach ma, hat der immer noch nicht genug". Ich sag mal, selbst wenn der Knabe noch kämpfen könnte, warum sollte er das nach 18 Tritten ins Gesicht ohne erfolgreichen Gegentreffer noch wollen?

Die Umgebung spielte in den Trailern immer eine große Rolle. Greift den Knaben, schleift ihn zur Kreissäge und... Aua. Oder spießt ihn auf einer Palette Schwertfische auf. Im finalen Spiel haben diese Manöver keine so tragende Rolle gespielt, zu meiner Überraschung. Nicht wenige Fights finden an Orten statt, die gar keine benutzbaren Objekte bieten und selbst wenn doch, sind es oft die selben zwei, drei Gegenstände. Müllcontainer, Karton, Ventilator. Man gewöhnt sich schnell dran und der Schockeffekt des geschredderten Gesichts lässt schnell nach.

Eine Leiste, das sogenannte Facemeter, baut sich bei guten Aktionen auf (und bei Gegentreffern ebenso schnell wieder ab). Aufgeladen gerät Wei in den Facemodus (keine Ahnung, wie das Spiel das wirklich nennt). Wei ist stärker, schneller und seine Gesundheit regeneriert sich. Je nach Level seines Face kommen weitere Boni hinzu, sodass die Bonuseigenschaften der Gegner eliminiert werden. Insbesondere in langen, harten Fights ist dieser Modus ein Rettungsanker.






Nahrung ist wichtig

Diverse Drinks und Nahrungsmittel, die überall in Hong Kong erworben werden können, helfen, Weis Attribute kurzfristig zu steigern. So regeneriert sich Weis Gesundheit normalerweise nur zur Hälfte, was sich aber durch den Effekt einer guten Nudelsuppe ändert. Wei wird stärker durch Softdrinks und widerstandsfähiger durch irgendeinen Krempel aus einer Apotheke. Das Problem ist: Sowie die Wirkung nachlässt (und beim Ableben ist das immer sofort der Fall), müsst ihr erstmal wieder durch die Stadt kurven und diverse Läden abklappern. Kein großes Problem, befinden sich diese Läden oft auf dem Weg, aber nervig kann es manchmal werden.

Nicht immer sind eure Fäuste und Füße die Lösung aller Probleme. Schusswechsel kommen vereinzelt vor und hier präsentiert sich das Spiel erstaunlich zielsicher. Vom Prinzip her ein normaler Covershooter der Post-Gears-Ära ist die Steuerung bekannt und solide. Die Waffenauswahl ist zwar nicht besonders groß, aber die Tötungsinstrumente sind schön individuell gestaltet und fühlen sich gut an. Streuung beim Zielen ist etwas hoch, alle Waffen sind etwas unpräzise, das scheint aber Design zu sein. Die Gegner treffen nicht viel besser, gehen aber nach einer vernünftigen Anzahl eingesteckter Kugeln zu Boden. Eine Bullett-Time kann auch Wei einsetzen (hier merkt man den TrueCrime Ursprung), allerdings in einer etwas seltsamen Mechanik. Ihr könnt Zeitlupe aktivieren durch Zielen unmittelbar nach einer Entwaffung der Gegner oder unmittelbar nach dem Überspringen der Deckung. Ja, um eines der stärksten Hilfsmittel im Spiel einsetzen zu können, springt ihr direkt in den Kugelhagel der Gegner. Es macht wenig bis gar keinen Sinn. Die Shootouts sind aber so leicht, dass es keine große Rolle spielt.


Wieso fahren die Chinesen auf der falschen Seite?

Dann ist die Stadt natürlich recht groß, was viel Fahrerei bedeutet. Autos steuern sich sehr arcadig, rutschen um Kurven in 90 Grad Winkeln und vertragen Schäden, die jeden Panzer außer Gefecht setzen würden. Eine Ramm-Mechanik lässt euer Auto Verfolger von der Straße schicken (vergleichbar mit Wheelman) und Zielen im Auto ruft eine Zeitlupe mit leichter Übernahme der Steuerung des Autos hervor, was das gezielte Ausschalten feindlicher Autos (Reifen!) zum Kinderspiel macht. Mit all diesen Hilfen werden selbst die ansonsten ausnahmslos ätzenden "Lose the Cops" Szenen plötzlich zum spielerischen Highlight. Außerdem gibt es die Möglichkeit, während der Fahrt neue Autos zu kapern, ähnlich wie in Just Cause oder diesem unspielbaren PSP Spiel, dessen Namen ich zu faul bin, zu googlen.

Nebenmissionen bieten unter anderem eine Option, diverse Kameras in der Stadt zu hacken und dann im Apartment die Videoaufnahmen dazu zu nutzen, Drogendeals auffliegen zu lassen. Das Problem liegt darin, dass diese Missionen im Gegensatz zu den Hauptmissionen immer gleich sind. Ihr betretet den Schauplatz, bekämpft genug Feinde, hackt die Kamera mit einem simplen Minispiel, fahrt zur Wohnung und markiert den Lieferanten. Habt ihr einen gemacht, habt ihr sie alle gemacht. Diese Missionen bieten gute Erfahrungspunkte, aber wenig Spielspaß. Ähnliches gilt für die Gefallen, die ihr Passanten tun könnt, welche sich ebenfalls schnell wiederholen.

Recht spaßig, aber etwas zu leicht sind die Rennen. Die Stadt wird abgeriegelt, sodass ihr euch nicht um Gegenverkehr kümmern muss. Man könnte argumentieren, dass dies den Reiz von Stadtrennen etwas schmälert, aber es gibt wenig frustrierenderes als ein T-Bone auf der Ziellinie. Die Gegner fliegen anfangs an euch vorbei, fahren dann aber bereitwillig in Mauern und lassen euch am Ende kampflos ziehen.





Dann wären da auch noch die an Grand Theft Auto IV erinnernden Sozialkontakte. Verschiedene Damen können angerufen und auf ein Date eingeladen werden. Dieses gibt euch dann minimale Boni, häufig das Markieren von Sammlerstücken auf der Karte.

Ab und an findet sich auch eine Verfolgungsjagd zu Fuß in den Missionen. Diese gehören sodann zu den am wenigstens gelungenen Elementen des Spiels. Die Steuerung, wenn auch nicht ganz so schlimm wie in Rockstars Spielen, hat etwas zu viel Spielraum. Wei bewegt sich etwas zu viel, Physik sorgt dafür, dass er im vollen Lauf nicht immer perfekt um die Kurve kommt und das timing basierte Überspringen von Hindernissen, gerade wenn es Treppen hoch geht, kann etwas lästig werden. Checkpoints in den Missionen relativieren den Frust, aber die geskriptete Nachlauferei ist ähnlich nervig wie schon in L.A. Noire. Zumal man die Typen in aller Regel nach wenigen Minuten eh bekämpft.

Ein ausgeklügeltes Level-Up-System sorgt für stetiges Wachstum in eurem Repertoire. Eure Level sind getrennt in Cops, Triaden, Face und Moves. Neue Kampfmanöver gibt es als Belohnung für das Finden und Zurückbringen von Statuen in die lokale MartialArts Schule. Cops und Triaden geben Erfahrungspunkte für die jeweiligen Missionen. Während ihr die Triadenpunkte durch gute Leistung in den Triadenmissionen aufbaut, erhaltet ihr Abzüge im Cop Bereich für jede Delle, die ihr in ein parkendes Auto bringt. Letzteres ist etwas nervig. Face erhaltet ihr nahezu für alles, was ihr macht. Euer CopLevel bringt euch Boni in den Shootouts, Triaden eher im Bereich Nahkampf. Eure Gesundheit erhöht ihr durch das Auffinden von Schreinen in der Stadt. Da diese grob auf den Karten angezeigt werden, ist es auch keine Stecknadelsuche. Sleeping Dogs tut einen guten Job darin, euch das Erkunden der Stadt schmackhaft zu machen.


An der nächsten Ausfahrt: Fahren Sie an Ihrem Ziel vorbei!

Eine Sache stört dabei massiv. Das GPS funktioniert an und für sich sehr gut. Per Klick auf den linken Stick könnt ihr sogar zwischen euren Zielen durchschalten und müsst nicht immer in der Karte navigieren. Ein Pfad auf der Karte und Pfeile auf den Straßen führen euch dann zum Ziel. Bloß: Die Entfernung gibt die Luftlinie an. Das bedeutet, dass die Angaben der Meter sich erhöhen kann, wenn ihr dem GPS folgt, weil ihr erst mal ein paar Kurven nehmen müsst. Man gewöhnt sich dran, aber es bleibt irritierend, wenn man der Linie zum Ziel folgt und sich nach Angaben des Spiels weiter von selbigem entfernt.

Mit Ausnahme von nervigen Kleinigkeiten bietet Sleeping Dogs ein starkes Gesamtpaket. Wacht morgens auf, geht vor die Tür, kauft was zu essen, vermöbelt eine Passantin, singt Karaoke (jo!), knallt dann ein paar Triaden ab und fahrt ein Rennen durch Hong Kong im Regen. Die gebotene Abwechslung (von bestimmten Nebenmissionen abgesehen) ist so hoch, dass auch mehrstündige Sessions keine Ermüdungserscheinungen zeigen. Gute, wenn auch nicht perfekte, Steuerung und tolle Missionen bringen mindestens an die 20 Stunden Spielspaß.


China bei Nacht... ein Traum


Hong Kong sieht gut aus, mit all seinen Neonlichtern und den verschiedenen Stadtvierteln, insbesondere im Regen. Weniger gut gefallen die Charaktere. Zwar sind Weis Animationen fließend und gut anzusehen, gerade in Cutszenes fällt ein starker Plastiklook unangenehm auf. Hervorragend sind dann wieder Explosionen und die damit einhergehenden Raucheffekte. Bei hohen Geschwindigkeiten tritt ein Wackeleffekt ein, der den Speed simulieren soll. Als eher unangenehm empfand ich den Großteil der Musik, die zwar atmosphärisch ist, aber einfach nicht meinen Geschmack trifft. Voiceacting ist auf hohem Niveau, einige Stars wie Emma Stone und Lucy Liu sind im Cast vertreten, aber die Tatsache, dass in Hong Kong zum Großteil stark akzentuiertes Englisch gesprochen wird, wirkt ähnlich störend wie das gebrochene Englisch aus den Assassin's Creed Teilen. Eingestreutes Kantonesisch wird auf Wunsch per Untertitel übersetzt. Überraschend gut sind die Schusswaffeneffekte.

Einige Glitches hier und da sind wohl unvermeidbar in einem Spiel dieser Größe und zu einem Teil tragen die sogar noch zur Unterhaltung bei. Schwerer wiegen Bugs, die Wei unbeweglich in seiner Wohnung stehen lassen (nach einem DrugBust), was aber auch nur einmal in 20 Stunden vorgekommen ist. Ansonsten präsentiert sich Sleeping Dogs technisch ansprechend, aber nicht überwältigend.

Multiplayermodi stehen nicht zur Verfügung, aber es gibt eine mit EA's Autolog vergleichbare Mechanik. Sleeping Dogs misst verschiedene Statistiken und bewertet sie im direkten Vergleich zu euren Freunden. Wer Spaß daran hat, länger im Gegenverkehr zu fahren als N00b-88, bitte, mich juckt das eher mäßig.








Bart Wux schrieb am 27. August 2012
Totgesagte leben usw.

Sleeping Dogs ist ein erstklassiges Open-World-Action-Spiel. Das kann man nicht anders sagen. Wenn man bedenkt, dass diese Perle bereits gecancelt war, ist es umso erstaunlicher, wie gut der Titel wirklich ist. Er hat diverse Macken, ohne Frage, aber er kombiniert Elemente verschiedenster Titel(Batman, GTA, Saint's Row, Driver, Gears of War, Hitman, Wheelman, Yakuza) und fügt sie nahezu nahtlos zusammen. Angesiedelt ist das Ganze in einer der interessanteren Großstädte der Erde (endlich mal nicht New York oder ein Äquivalent) und fügt einiges an asiatischem Flair und Charme hinzu. Es macht Spaß der Story zu folgen oder einfach eine der vielen Nebenmissionen in Angriff zu nehmen, durch die Stadt zu fahren oder einfach mal über den Markt zu schlendern und sich billige Klamotten zu kaufen. In vielerlei Hinsicht ist Sleeping Dogs einer der besten Vertreter des OpenCity/Sandbox Genres der letzten Jahre. Es ist abwechslungsreicher als Yakuza, besser spielbar als jedes GTA, nicht so banane Saint's Row und einfach extrem spaßig. Wer ansatzweise Spaß an Sandboxsgames hat, muss hier zugreifen. Allein auf Grund des Hintergrundes des Spiels hat es verdient, ein Erfolg zu werden.

Getestet wurde die ungeschnittene Xbox360 Version. Warnung vor der geschnittenen USK Fassung.


Besonders gut finde ich ...
  • große Stadt
  • sehr abwechslungsreich
  • gute Steuerung sowohl im Nahkampf wie im Schusswechsel
  • tolle Atmosphäre


Nicht so optimal ...
  • Laufsteuerung etwas schwammig
  • Story hätte besser sein dürfen

 Testsystem:  Xbox360
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3 Kommentar(e):

 





#1
Geschrieben am 27. August 2012 um 21:27 Uhr

Kithaitaa meint ...

Bin wie schon zu Tokia Crime Hong Kong Zeiten sehr gespannt und habe es auch für PC hier. Mit HD-Texturen und PhysiX zieht das Game aber ganz schön Saft aus meiner Kiste   


          
 





#2
Geschrieben am 27. August 2012 um 23:30 Uhr

pel.Z meint ...

Ja, tolles Spiel! Kam Donnerstag hier an... leider hatte ich so nur etwa 2 Tage Zeit bisher, da es dann doch nicht direkt mit Guild Wars 2 konkurrieren kann.  


          
 





#3
Geschrieben am 9. September 2012 um 23:13 Uhr

Joe meint ...

Unglaublich gutes Spiel, hat echt Spaß gemacht!


        



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