Genre: MMORPG  
Entwickler: ArenaNet  Publisher: NCSoft
Plattform(en):  PC

Release: 28.08.2012
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Guild Wars 2 - Review

Unterwegs in Tyria: Unser Helden-Review-Tagebuch, Teil I

Geschrieben von Haschbeutel am 20. September 2012 um 19:26 Uhr


Es sind nur sieben Jahre für die Spieler gewesen, aber 250 Jahre für die Bewohner in Tyria. In der Zeit hat sich einiges getan, allen voran weil plötzlich gigantische Drachen und haufenweise Untote auf der Erde wandeln. Es wird Zeit, dass sich endlich ein Held darum kümmert. Kaum ein Spiel wurde die letzten Wochen und Monate so heiß erwartet, wie der Nachfolger von Guild Wars. So sehr, dass sogar kurzzeitig der digitale Vertrieb eingestellt werden musste, damit die Server nicht platzen. Doch wie spielt sich der Nachfolger und - ganz wichtig - wird er seinem Hype gerecht? Im ersten Teil unseres Review-Tagebuchs betrachten wir mal die Anfänge unserer Geschichte.

Natürlich ist der Test eines MMORPG immer ein gigantisches Unterfangen - genau wie dessen Entwicklung. Einige Magazine stellen zwar immer wieder bereits zum Launch eines solchen Mammutprojekts einen "Test" online, der die Beta-Eindrücke verarbeitet, andere warten Wochen und auf den Endcontent, bis zu einem finalen Urteil. Wir werden euch Guild Wars 2 so präsentieren, wie ihr es als Spieler erlebt: von Anfang bis Ende - verteilt über mehrere Artikel in unserem Review-Tagebuch. Heute geht es vor allem um die Charaktererstellung, die persönliche Geschichte und die ersten Schritte im eigentlichen Spiel. Zur Verstärkung habe ich mir Kith an Board geholt, der schon einiges weiter fortgeschritten ist, sowie Neuzugang und bessere Hälfte Orlanda, die ihre ersten Schritte überhaupt in einem MMORPG macht.




Eine Legende wird geboren - die Charaktererstellung

Haschbeutel
Entdecke die Möglichkeiten: Wenn es etwas gibt, womit ich viel mehr Zeit verbringe, als nötig, dann ist es die Charaktererstellung. Guild Wars 2 ist hier keine Ausnahme und dank der zahlreichen Optionen bei der Erschaffung der Figur kann man hier schon mal locker 1-2 Stunden investieren. Es beginnt, wie immer, mit der Wahl der Rasse, dem Geschlecht und der Klasse. Darauf basierend stellt euch das Spiel stets ein unterschiedlich großes Arsenal an Gesichtern, Haaren, Hautfarben etc. zur Verfügung. Sind wir mit den groben Gestaltungen wie Körpergröße, Frisur und Gesicht fertig, geht es an die Details.

Während ich bei den Menschen überwiegend das Gesicht modellieren kann, also Augenwinkel oder Augenbrauendicke(!), habe ich bei den Charr mehr Optionen, Hörner und Zähne zu formen. So oder so, die Optionen sind schier unendlich, auch wenn ich hier und da - vor allem bei den Gesichtern - etwas mehr Abwechslung erwartet habe. So fehlt mir den männlichen Kriegern ein richtiger "Bad Ass" - statt dessen bekomme ich einen jungen Prinz Charming in vielen, unterschiedlichen Variationen geboten - manche Gesichter gehen nicht mal mehr als "männlich" durch. Problematischer wird es bei den Norn und den Menschen. Da beide sehr "menschlich" sind, gibt es einige Gesichter, die man sich eher bei der jeweils anderen Rasse wünschen würde. So wirken beispielsweise einige Gesichter der weiblichen Norn fast "menschlicher" als die weiblichen Damen der Menschenzunft. Trotzdem sollte, von diesen Kleinigkeiten abgesehen, wirklich für jeden etwas dabei sein.

Schön: Nach der Festlegung auf das optische Erscheinungsbild wurden mir noch Fragen zu meinem Helden gestellt. Bin ich eher charamant oder aggressiv? Welches Element studiere ich als Elementarmagier lieber? Was hat meine Kindheit geprägt - etwa der Verlust meiner Schwester oder dass ich meine Eltern nie kennen gelernt habe? Diese Entscheidungen sind nich nur Blender, sondern legen fest, wie meine persönliche Geschichte sich entfaltet und hat auch Einfluss auf den Spiel- und Storyverlauf bzw. auch darauf, wie NPCs auf mich reagieren.


Kith
Erst mal fix 'n Char basteln. Die Charaktererstellung kann auch in Guild Wars 2 ein wenig Zeit in Anspruch nehmen und viele Spieler nehmen sich diese auch. Bevor es überhaupt richtig losgeht, stehen erstmal die Basics auf dem Programm: Ihr dürft aus fünf unterschiedlichen Rassen und acht Klassen eure Lieblingskombination wählen. Wer noch in keines der Beta-Wochenenden schnuppern konnte, um sich bereits einen ersten Eindruck zu verschaffen, hat es ungleich schwerer. Ich habe mich für das neue Volk der Sylvari entschieden. Menschen waren mir zu gewöhnlich, Asura zu hässlich und Norn und Charr werden dann wohl für den Zweit- und Drittcharakter verwendet. Sylvari daher, weil es nicht nur eine komplett neue Klasse in Tyria ist, sondern weil mir das schöne bunte Startgebiet zugesagt hat. Leider gibt es bei der optischen Individualisierung des Charakters nicht ganz so viele Feinheiten einzustellen bzw. ähneln sich viele Optionen zu sehr. Netter Nebeneffekt der Baumrasse - man kann die Leuchtfarbe auswählen, die in der Nacht zum Vorschein kommt. Apropos Individualisierung: Generell bieten speziell die Gesichter, bei allen Rassen, meiner Meinung nach leider keine große Auswahl. Im Spiel unterscheiden sich daher aktuell viele noch hauptsächlich durch Größe, Rüstung und Farben.

Schön ist die Idee eurer persönlichen Charaktergeschichte, hierzu wählt ihr im Anschluß aus verschiedenen Eigenschaften und Möglichkeiten eure Vorlieben und legt somit den Grundstein dafür. Dadurch verändert ihr den Verlauf eurer Geschichte und welche Aufgaben euch begegnen. Auch im weiteren Verlauf des Spiels werdet ihr bei diversen Storymissionen immer wieder vor die Wahl gestellt, die die nächste Mission entsprechend ablaufen lassen. Ein fiktives Beispiel: Greift ihr das Lager eurer Widersacher frontal mit dem Berserkertrupp an, lasst ihr lieber die Assassinen aufräumen und beobachtet das Ganze aus der Ferne oder setzt ihr eine experimentelle neue Waffe ein?! Auch die spätere Wahl eines Ordens lässt jeden das Spiel ein wenig anders erleben.


Orlanda
Ick bin eine Norn! Die Entscheidung für eine Norn fiel ziemlich schnell, da ich genaue Vorstellungen einer toughen Kriegerin hatte: Groß sollte sie sein, stark, etwas arrogant vielleicht und das deckt meine Gute jetzt perfekt ab. Die ersten Punkte wie Größe, Körperbau und Tatoos gingen ziemlich schnell, doch dann habe ich mich in einer endlosen Kette der Entscheidungen gefunden, die eventuell auch nur eine Frau haben kann und habe knapp anderthalb Stunden für die Erstellung meiner Kriegerin benötigt. Dazu muss ich aber sagen, dass es mir eher wie 10 Minuten vorkam, denn es gibt so viele schöne Details und Kleinigkeiten, die man bis aufs Kleinste genau einstellen konnte. Nachdem man sich ein Gesicht ausgewählt hat kann man noch Feinabstimmungen übernehmen und die Augen etwas vergrößern oder doch ein kleines Stupsnäschen basteln; hier bleiben alle Feinheiten offen. Glücklicherweise hat man fast keine Chance, seinen Charakter ganz zu verunstalten.

Auch die Fragen zu meinem Charakter haben Zeit gekostet, denn ich war stets unschlüssig, nur eine der Auswahlmöglichkeiten anklicken zu können, weil alles sich so spannend angehört hat. Danach konnte ich mich aber endlich zurücklehnen und mein persönliches Intro begutachten.





Aller Anfang ist schwer - Die ersten Schritte im Spiel

Haschbeutel
Klick, Klick - Erfolg! Nach einem indiviuell auf meinen Charakter zugeschnittenen Intro-Video stehe ich also im Spiel. Ähnlich wie im Vorgänger befinde ich mich in einer separaten Instanz, losgelöst von der eigentlichen Welt. Hier gilt es, ein Ereignis abzuklappern und die ersten Schritte im Spiel zu lernen, bevor ich quasi in der "wirklichen" Spielwelt Fuß fassen kann. Leider empfand ich das Tutorial als nicht so gut gelungen wie noch im ersten Teil. Vor allem als Neuling dürfte man sich hier etwas verloren fühlen, da viele Hinweis-Texte viel zu spät, unpassend oder gar nicht - manchmal dann aber wieder zu viele auf einmal - auftauchen. Das hatte man im ersten Teil gefühlt besser gelöst.

Schön ist hingegen, dass man bereit am Anfang schnell erste Erfolge erzielt. Da die Karte streng limitiert ist, konnte ich mich nicht verlaufen, hatte aber genug Freiraum, um schonmal etwas Abenteuerluft zu schnuppern. Als ersten "Boss" bekommt man - je nach Rasse - auch schonmal einen recht imposanten und großen Gegner vorgesetzt, den es in einem großen Gruppenevent zu bezwingen gilt. Wenn man das Tutorial abgeschlossen hat, hat man daher das Gefühl, schonmal etwas richtig Großes geleistet zu haben. Schön!


Kith
ArenaNet nimmt's persönlich. Wie es sich gehört, werdet ihr mit einem Cinematic-Video auf das Spiel eingestimmt, wobei sich dieses auf die oben erwähnte Wahl eurer Eigenschaften und Herkunft bezieht. Und dann steht man da. Mittem im Startgebiet seiner Rasse, umzingelt von anderen Spielern die gerade in die Welt von Tyria aufgebrochen sind. Auch wenn der Beginn als Tutorial gilt und hier und da Hilfen zur UI und anderen Dingen aufploppen, eine richtige Einführung für Neulinge bietet sich nicht - auch im späteren Verlauf des Spiels bleiben an vielen Stellen Fragen offen, selbst für erfahrenere Spieler. Da bleibt nur Fragen oder Ausprobieren. Apropos Tutorial. Ihr müsst hier keine Wölfe, Hasen oder Ratten jagen um als Held anerkannt zu werden. Bereits recht früh geht es richtig zur Sache, denn das abschließende Gruppenevent hält einen dicken Bossgegner bereit, den es zu erledigen gilt. Ist das erledigt wird man in das eigentliche Startgebiet seiner Rasse verfrachtet und das Abenteuer kann beginnen.

Erst jetzt hat man auch mal einen (kurzen) Moment Zeit um sich den verschiedenen Menüoptionen zu widmen. Eure Heldenansicht bietet den üblichen Überblick über aktuell angelegte Rüstungsteile und Waffen, sowie deren Zustand. Außerdem findet man hier auch gleich die Attribute eures Charakters. Guild Wars 2 beschränkt sich dabei im Wesentlichen auf Kraft, Präzision, Zähigkeit und Vitalität - dadurch ergeben sich eure Angriffskraft, die kritische Trefferchance sowie eure Lebenspunkte. Natürlich beeinflußen noch andere Werte die Stärke eures Helden, doch dazu später mehr. Im Heldenbildschirm könnt ihr außerdem noch eure Fertigkeiten, zusätzliche Eigenschaften und eure Waffenskills begutachten und einstellen. Den Verlauf eurer persönlich Geschichte nachschlagen, euer Handwerksmenü aufrufen, eure Erfolge einsehen und ins PvP wechseln. Ganz schön viel auf einmal? Ja, daher wird man zu Beginn auch erstmal erschlagen - denn da gibt es ja noch den Schwarzlöwen-Handelsplatz, World vs. World ... und die riesige Karte Tyrias.


Orlanda
Ich muss jetzt hier klicken ... oder? Erst einmal 204XP für mich, denn ich habe mit Guild Wars 2 neues Land entdeckt! Bazinga! Das ist nämlich eigentlich gar nicht mein Genre, irgendwelchen Quests nachjagen und 10 Wölfe töten; mich schauderte es bei dem Gedanken daran. Zu Beginn muss ich sagen, dass ich es als etwas "viel" empfand und ich war froh, dass ich meinen Holden an meiner Seite hatte, der mir geduldig alles erklärt und gezeigt hat. Ich war am Anfang tatsächlich etwas gefrustet als auf einmal, für meinen Geschmack und meine Nicht-Erfahrung mit dem Genre, zu viele Interaktionen angezeigt wurden und viele Events in der Nähe auf einmal auftauchten, ohne dass ich wusste, was das denn jetzt alles bedeutet.





Ein Herz für NPCs: Das Quest-System

Haschbeutel
Alles kann, nichts muss: Orlanda hat ein zentrales MMO-Problem schon angesprochen: Die Quests. Ich war noch nie ein Fan von Aufgaben wie: "Laufe dort hin, töte 20 Wölfe und komm wieder zu mir, damit du dann nochmal hingehst und Felle holen musst" - das ist einfach öde. Guild Wars 2 macht das daher ganz geschickt und verwandelt die Quests in öffentliche Aufgaben. Auf der Karte befinden sich - neben diversen Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkten, die man entdecken kann - auch "Herzen". Diese Herzen stellen einen Aufgabenbereich dar, in dem man verschiedene Sachen erledigen kann, um die Leiste zu füllen. So können wir zum Beispiel auf einem Acker dem Bauer helfen, sein Wurmproblem (also, das auf dem Feld) zu lösen. Oder wir können den Ochsen Futter bringen. Oder wir können Wassereimer nehmen und das Getreide gießen. Egal was wir machen - jede Tat füllt die Herzleiste ein wenig; ist sie gefüllt, gilt die Aufgabe als erledigt und wir bekommen via Post die Belohnung sowie Karma-Punkte. Diese können wir bei genannten "Quest"-Gebern aber auch gegen Items eintauschen.

Der Vorteil an dem System ist, dass man nie das Gefühl hat, jetzt 15 Punkte abklappern zu müssen, um X Gegner zu töten. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und es fühlt sich, da man die Quests automatisch zugewiesen bekommt, "flüssig" und nachvollziehbar an, was wir da machen.


Kith
Goodbye Fragezeichen. ArenaNet verabschiedet sich in Guild Wars 2 vom klassischen Questsystem und bietet mit sogenannten dynamischen Events und Ereignissen ein anderes Spielerlebnis, als man es bisher von anderen Genrevertretern gewohnt ist. Ihr werdet daher in der Spielwelt keinem NPC mit Frage- oder Ausrufezeichen über den Köpfen begegnen, für den ihr mal eben dies und das erledigt sollt. Vielmehr erledigt ihr vieles "On the Fly" während ihr die riesige Welt von Tyria erkundet. Die Karte ist dabei in 31 verschiedene Gebiete unterteilt - fünf von ihnen dienen als Hauptstadt der jeweiligen Rasse, eines ist Löwenstein als zentraler Punkt für alle Völker und die anderen sind levelabhängige Zonen. Die von Kollege Haschi angesprochenen Herzen befinden sich in unterschiedlicher Anzahl in jeder Zone - außerdem findet ihr dort noch Aussichtspunkte, Sehenswürdigkeiten und Fertigkeitspunkte.

Die Herzen markieren dabei nur einen Bereich, bei dem es auf jeden Fall etwas zu erledigen gibt. Habt ihr dies erledigt, dürft ihr den jeweiligen NPC als Karmahändler ansehen, der euch diverse Ausrüstungsgegenstände zum Kauf anbietet oder bei dem ihr euren gesammelten Krempel für ein paar Kupfer verkaufen könnt. Karma? Ach ja, auch wenn ich an dieser Stelle etwas vom Thema "Quests" abschweife, dies ist eine Währung in der Welt von Tyria neben Kupfer, Silber und Gold. Karma erhaltet ihr nach dem Erledigen von Events, dem Töten von besonderen Gegnern sowie aus Dungeons und könnt diese bei entsprechenden Händler gegen Ausrüstung, Rezepte und sonstige Dinge tauschen. Anders als Kupfer, Silber und Gold ist Karma jedoch nicht zwischen Spielern handelbar.

Zurück zu den Herzen und Events. Auch wenn mancher nun denken mag "Na dann klapper ich halt Herzen anstatt Quests ab", ganz so ist das nicht. Zum einen gibt es in jeder Zone "nur" rund 10-20 dieser Herzen, zum anderen begegnen euch viele Aufgaben rein zufällig beim Erkunden. Da kommt zum Beispiel ein Bauer auf euch zugerannt und schreit um Hilfe, weil irgendwelche halbstarken Räuber seine Kühe klauen wollen. Oder ein kleines Mädchen spricht euch an, weil sie im nahegelegenen Busch etwas verdächtiges gehört hat. Diese und ähnliche Dinge gibt es in Guild Wars 2 zuhauf zu entdecken, denn die Welt strotzt nur so vor Details und Geheimnissen. Events werden euch ebenfalls recht oft begegnen und laufen meist in mehreren Stufen ab. Zum Beispiel kann es mit dem einfachen Verjagen oder Töten von Zentauren beginnen, mit einem Gegenangriff und dem Erobern eines Stützpunktes weitergehen, und mit einem dicken Endboss enden. Dadurch, dass vieles eben dynamisch passiert und abläuft, muss man sich auch von dem linearen "Durchkreuzen der Zonen"-Denken verabschieden bzw. umgewöhnen. Einen Mangel an Erfahrungspunkten gibt es meiner Meinung nach nicht, denn man bekommt quasi für alles eine Belohnung. Herzen, Events, Baumfällen, Kräuter pflücken, Gebiet aufdecken, Sehenswürdigkeit entdecken etc.pp. - die Liste ist lang und sogenannte "Questlöcher", wie man es hier und von anderen Genrevertretern her kennt, gibt es hier einfach nicht.

Meine Sylvari Waldläuferin ist zwar nach über 150 Stunden Spielzeit bei der Höchststufe 80 angekommen, hat aber erst rund 40% der Welt gesehen - wobei sich dieser Prozentwert auch nur an der Menge der entdeckten bzw. erledigten Herzen, Sehenswürdigkeiten, Fertigkeits- und Aussichtspunkten richtet. World vs. World vs. World (WvWvW) und das Player vs. Player (PvP) System sind ihr bisher noch fremd, auch viele der verstecken Jumping Rätsel muss sie noch entdecken und meistern, genauso wie das ein oder andere Dungeon und die letzte Aufgabe ihrer Story - und den ganzen anderen Content den ArenaNet ins Spiel gepackt hat!


Orlanda
Ja, nein, vielleicht? Was kann ich noch ergänzen, was nicht bereits gesagt wurde? Wie schon erwähnt, bin ich mit Guild Wars 2 ins kalte Wasser gesprungen, denn meine Lust zu spielen sinkt bei solchen Genres im Sekundentakt, wenn ich vom Ausrufezeichenmann angewiesen werde, 15 Wölfe zu töten und 30 Edelsteine zu sammeln. Ich habe es immer mal wieder probiert und immer wieder spätestens nach Level 6 abgebrochen, weil es mir zu eintönig wurde.

Nicht aber hier: Lust und Interesse sind immer noch vorhanden, besonders weil man auch einen Bezug zu seinem Charakter bekommt und die Story sich je nach Entscheidung verändert. Viele Events im Spiel sind interaktiv; man ist gerade in der Nähe und bekommt gesagt, dass die Söhne Svanirs die Brücke stürmen wollen. Genau hier kann der Spieler sich entweder mit in den Kampf stürzen - oder es einfach sein zu lassen.

Nichts ist "Zwang" und jeder kann für sich entscheiden, ob er sich vielleicht erst mal dran macht, die Karte zu entdecken oder doch eher der Storyquest nachjagt, an einem Event teilnimmt - oder eben nicht und einfach nur den Ausblick genießt. Die Aufgaben werden nie endlos aufgelistet, alles passiert einfach so inmitten des Spieles und so kann man alles machen, was man will.





Fortsetzung folgt ...










1 Kommentar(e):
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#1
Geschrieben am 7. Oktober 2012 um 21:10 Uhr

Christian meint ...

Falls jemand Lust auf ne geplegte Runde GW2 hätte, ich bin auf Abaddons Mund als Lineum zu finden  


Persönliches äh.. Zwischenfazit: Als leidenschaftlicher Entdecker stellt Tyria ein einziger großer Abenteurspielplatz mit mannigfaltigen Möglichkeit zur Belustigung für mich dar, vor allem die Jumping Puzzles werden von mit abgöttisch geliebt. Die Herzen sind eigentlich nur die typischen, töte so viele von denen, drücke F, drücke F und äh drucke nochmal F!-Quests nur irgendwie schöner verpackt und gerade in den jetzt leer gefegten Anfangsgebieten ist man schon mal der einzige, der heroische gegen die Moskitoplage   ankämpft. Trotzdem wirkt GW2 schon am start wesentlich runder als die Genre-Konkurrenz, auch wenn ich ab und zu noch den ein oder anderen Bug entdecke.   


          



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