|

Entwickler: Harmonix Publisher: Electronic Arts
Genre: Music Plattform(en): XBOX360, PS3, Wii
Release: 09.09.2009
Jetzt bestellen: Bei Amazon.de | Bei Amazon.co.uk
Genre: Music Plattform(en): XBOX360, PS3, Wii
Release: 09.09.2009
Jetzt bestellen: Bei Amazon.de | Bei Amazon.co.uk
Community: 2 User haben es.
The Beatles: Rock Band - Review
Pilzköpfe und Plastikgitarren - The Beatles: Rock Band im Soundcheck
Pilzköpfe und Plastikgitarren - The Beatles: Rock Band im Soundcheck
Aerosmith, Metallica, AC/DC und die Beatles. Wer findet den Fehler? Nein, es sind nicht die Beatles, denn neben Rockmusikgrößen haben nun auch die Fab Four ihren Auftritt in einem Musikspiel. Pünktlich zum Release der neu digitalisierten Alben der Beatles erscheint mit The Beatles: Rock Band ein neuer Ableger der Serie. Also: Ab zum Frisör, Plastikklampfe ausgepackt und ab geht’s, zurück in die 60er und 70er. Als Mädchen noch für Männer in Anzügen kreischten. Und nicht für pubertierende Jungs mit zu viel Schminke im Gesicht.
Erster Auftritt in Liverpool
Mit einem gezeichneten Intro-Video geht das Spiel los: in knapp zweieinhalb Minuten erlebt man die Karriere der Beatles im Schnelldurchlauf, wunderschön werden die einzelnen Auftritte miteinander verbunden. Nach dem Budokan-Konzert steigen die Vier auf eine Rolltreppe und was dann folgt, ist an Surealismus kaum zu überbieten.
Nur beim ersten Auftritt rümpfen vielleicht die ganz harten Beatles-Fans die Nase. Das Spiel startet nämlich nicht in Hamburg sondern im Cavern Club in Liverpool. Das Kellerlokal in der Mathew Street ist aber absoluter Kult und bereits in den ersten Minuten überzeugt das Spiel durch seine absolut erstklassige Präsentation.
Ob einem die Charaktere von Guitar Hero oder Rock Band besser gefallen, ist sicher Geschmackssache. Fest steht: der Gesamtlook von The Beatles: Rock Band kann voll und ganz überzeugen. John, Paul, George und Ringo erkennt ihr sofort, auch wenn sie allesamt in einem leichten Comicstil daher kommen. Die Bühnen sind absolut fantastisch nachgebaut und schicke Rauch- und Lichteffekte sowie sehr schön eingesetzte Unschärfefilter setzen die englische Kultband toll in Szene. Die Grafik von The Beatles: Rock Band kann man also genießen.
Dafür habt ihr aber während des Spielens eigentlich gar keine Zeit. Egal ob ihr euch für Gitarre, Bass, Schlagzeug oder Gesang entscheidet: Ihr müsst euch durchgehend auf die eingeblendeten „Noten“ konzentrieren. Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad kommen euch auf einem stilisierten Gitarrenhals auf verschiedenen Spuren farbige Blöcke entgegen, sobald die Blöcke eine Linie passieren, müsst ihr die passenden Tasten am Controller gedrückt halten und Anschlagen. Klingt relativ leicht und nach wenig Spass? Bei fünf verschiedenen Buttons, die für Akkorde auch gemeinsam gedrückt werden müssen, wechselnden Rythmen und schnelle Solo-Passagen, kommt ihr garantiert ins Schwitzen.
Doch keine Angst: Die Schwierigkeitsgrade lassen sich jederzeit anpassen und so haben auch Gelegenheits-Spieler gute Chancen und vor allem sehr viel Spielspass. Der ist übrigens mit ein paar Freunden am größten. In Rock Band durften bislang vier Spieler ran. Je einer für Bass, Gitarre, Schlagzeug und Gesang. Die Beatles haben aber nicht nur einstimmig gesungen – und das hat Harmonix wirklich sehr gut umgesetzt. Es gibt einen Leadgesang und zusätzlich Harmoniepassagen. Bis zu drei Mikros dürft ihr dafür anschließen. Allerdings geht das nur Offline, Online ist weiterhin nach vier Spielern Schluss.
Geschichtsunterricht mit den Beatles
Während ihr in den bisherigen Guitar Hero und Rock Band Spielen auf eine virtuelle „Welttour“ gegangen seid, erlebt ihr bei den Beatles die Geschichte der Band. Von den Anfängen in kleinen Clubs über große Tourneeauftritte bis hin zu unzähligen Studioaufnahmen.
Pro Zeitabschnitt müsst ihr jeweils alle Songs meistern um das nächste Level freizuschalten. Als zusätzliche Motivation erhaltet ihr Fotos (samt Informationen) und schaltet Videos frei – hier erwarten Beatles Fans jede Menge unveröffentlichtes Material und Hintergrundinformationen.
Traurig für viele Beatles-Fans in den 60er Jahren: Der Tournee-Stop. Nach 1966 gingen die Pilzköpfe nicht mehr auf Tour, dafür erschien mit „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ ein Album, mit einem imaginären Konzert. Die Songs wurden aber allesamt im Studio aufgenommen – und ihr spielt einige davon im Spiel. Damit die Sessions im Studio nicht langweilig werden, haben sich die Entwickler aber etwas richtig Cooles einfallen lassen: surealistische Traumsequenzen, die euch voll und ganz in die Welt des jeweiligen Songs eintauchen lassen.
Die Traumsequenzen starten jeweils nach einigen Takten und entführen tatsächlich zum „Octopus’s Garden“ oder direkt zur „Yellow Submarine“. Auch bei den anderen Auftritten haben die Entwickler nicht an den Details gespart. So erlebt ihr den Auftritt der „The Ed Sullivan Show“ natürlich in Farbe und auf der Original-Bühne – obwohl alle das Ganze damals nur im Schwarzweiß-Fernsehen zu sehen war. Auch verändert sich das Aussehen der Bandmitglieder passend zum Zeitpunkt des Auftritts und natürlich haben alle ihre Original-Instrumente im Gepäck.
Songauswahl und kleinere Kritikpunkte…
Insgesamt ist die Songauswahl mit 45 Titeln relativ gering, zumal wenn man sie mit dem Umfang eines Rock Band 2 vergleicht. Schaut man dann aber genauer auf die Tracklisten der früheren Band-Auskopplungen, bieten die Beatles deutlich mehr. Zumal ihr nur Original-Songs der Beatles spielt und keine anderen Bands Songs beisteuern. Nur mit der Auswahl wird sicher nicht jeder Fan zufrieden sein, mir persönlich fehlt zum Beispiel „Yesterday“. Aber hier wird Harmonix sicher in naher Zukunft weitere Titel im „Music-Store“ anbieten. Gegen Bezahlung versteht sich.
Schade: Ihr könnt die Songs nicht aus dem Spiel exportieren und beispielsweise in Rock Band 2 nutzen, auch umgekehrt könnt ihr keine Rock Band 2 Songs (zum Beispiel vom Marktplatz) mit dem Beatles Spiel zum Besten geben.
Erster Auftritt in Liverpool
Mit einem gezeichneten Intro-Video geht das Spiel los: in knapp zweieinhalb Minuten erlebt man die Karriere der Beatles im Schnelldurchlauf, wunderschön werden die einzelnen Auftritte miteinander verbunden. Nach dem Budokan-Konzert steigen die Vier auf eine Rolltreppe und was dann folgt, ist an Surealismus kaum zu überbieten.
Nur beim ersten Auftritt rümpfen vielleicht die ganz harten Beatles-Fans die Nase. Das Spiel startet nämlich nicht in Hamburg sondern im Cavern Club in Liverpool. Das Kellerlokal in der Mathew Street ist aber absoluter Kult und bereits in den ersten Minuten überzeugt das Spiel durch seine absolut erstklassige Präsentation.
Ob einem die Charaktere von Guitar Hero oder Rock Band besser gefallen, ist sicher Geschmackssache. Fest steht: der Gesamtlook von The Beatles: Rock Band kann voll und ganz überzeugen. John, Paul, George und Ringo erkennt ihr sofort, auch wenn sie allesamt in einem leichten Comicstil daher kommen. Die Bühnen sind absolut fantastisch nachgebaut und schicke Rauch- und Lichteffekte sowie sehr schön eingesetzte Unschärfefilter setzen die englische Kultband toll in Szene. Die Grafik von The Beatles: Rock Band kann man also genießen.
Dafür habt ihr aber während des Spielens eigentlich gar keine Zeit. Egal ob ihr euch für Gitarre, Bass, Schlagzeug oder Gesang entscheidet: Ihr müsst euch durchgehend auf die eingeblendeten „Noten“ konzentrieren. Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad kommen euch auf einem stilisierten Gitarrenhals auf verschiedenen Spuren farbige Blöcke entgegen, sobald die Blöcke eine Linie passieren, müsst ihr die passenden Tasten am Controller gedrückt halten und Anschlagen. Klingt relativ leicht und nach wenig Spass? Bei fünf verschiedenen Buttons, die für Akkorde auch gemeinsam gedrückt werden müssen, wechselnden Rythmen und schnelle Solo-Passagen, kommt ihr garantiert ins Schwitzen.
Doch keine Angst: Die Schwierigkeitsgrade lassen sich jederzeit anpassen und so haben auch Gelegenheits-Spieler gute Chancen und vor allem sehr viel Spielspass. Der ist übrigens mit ein paar Freunden am größten. In Rock Band durften bislang vier Spieler ran. Je einer für Bass, Gitarre, Schlagzeug und Gesang. Die Beatles haben aber nicht nur einstimmig gesungen – und das hat Harmonix wirklich sehr gut umgesetzt. Es gibt einen Leadgesang und zusätzlich Harmoniepassagen. Bis zu drei Mikros dürft ihr dafür anschließen. Allerdings geht das nur Offline, Online ist weiterhin nach vier Spielern Schluss.
Geschichtsunterricht mit den Beatles
Während ihr in den bisherigen Guitar Hero und Rock Band Spielen auf eine virtuelle „Welttour“ gegangen seid, erlebt ihr bei den Beatles die Geschichte der Band. Von den Anfängen in kleinen Clubs über große Tourneeauftritte bis hin zu unzähligen Studioaufnahmen.
Pro Zeitabschnitt müsst ihr jeweils alle Songs meistern um das nächste Level freizuschalten. Als zusätzliche Motivation erhaltet ihr Fotos (samt Informationen) und schaltet Videos frei – hier erwarten Beatles Fans jede Menge unveröffentlichtes Material und Hintergrundinformationen.
Traurig für viele Beatles-Fans in den 60er Jahren: Der Tournee-Stop. Nach 1966 gingen die Pilzköpfe nicht mehr auf Tour, dafür erschien mit „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ ein Album, mit einem imaginären Konzert. Die Songs wurden aber allesamt im Studio aufgenommen – und ihr spielt einige davon im Spiel. Damit die Sessions im Studio nicht langweilig werden, haben sich die Entwickler aber etwas richtig Cooles einfallen lassen: surealistische Traumsequenzen, die euch voll und ganz in die Welt des jeweiligen Songs eintauchen lassen.
Die Traumsequenzen starten jeweils nach einigen Takten und entführen tatsächlich zum „Octopus’s Garden“ oder direkt zur „Yellow Submarine“. Auch bei den anderen Auftritten haben die Entwickler nicht an den Details gespart. So erlebt ihr den Auftritt der „The Ed Sullivan Show“ natürlich in Farbe und auf der Original-Bühne – obwohl alle das Ganze damals nur im Schwarzweiß-Fernsehen zu sehen war. Auch verändert sich das Aussehen der Bandmitglieder passend zum Zeitpunkt des Auftritts und natürlich haben alle ihre Original-Instrumente im Gepäck.
Songauswahl und kleinere Kritikpunkte…
Insgesamt ist die Songauswahl mit 45 Titeln relativ gering, zumal wenn man sie mit dem Umfang eines Rock Band 2 vergleicht. Schaut man dann aber genauer auf die Tracklisten der früheren Band-Auskopplungen, bieten die Beatles deutlich mehr. Zumal ihr nur Original-Songs der Beatles spielt und keine anderen Bands Songs beisteuern. Nur mit der Auswahl wird sicher nicht jeder Fan zufrieden sein, mir persönlich fehlt zum Beispiel „Yesterday“. Aber hier wird Harmonix sicher in naher Zukunft weitere Titel im „Music-Store“ anbieten. Gegen Bezahlung versteht sich.
Schade: Ihr könnt die Songs nicht aus dem Spiel exportieren und beispielsweise in Rock Band 2 nutzen, auch umgekehrt könnt ihr keine Rock Band 2 Songs (zum Beispiel vom Marktplatz) mit dem Beatles Spiel zum Besten geben.
Harmonix hat den Beatles mit dieser Rock Band Auskopplung ein Denkmal gesetzt, das der Band absolut gerecht wird. Tolle Videos (vom Intro über die Zwischenvideos, die die jeweiligen Zeitabschnitte einleiten bis hin zum Outro), sehr schöne und sorgfältige Nachbauten des Studios und der Bühnen und die fantastischen Traumsequenzen. Sammlernaturen freuen sich zudem über die vielen freischaltbaren Fotos und ein paar bisher unveröffentlichte Videos. Klar: Das Spiel spricht in erster Linie Fans der Fab Four an. Möchtegern-Gitarren-Helden, die kein großer Fan der britischen Band sind, greifen zu Rock Band 2 und erhalten deutlich mehr fürs Geld. Damit verpasst man aber ein Kunstwerk - The Beatles: Rock Band ist wunderschön und grenzt sich mit tollen Farben und dem eigenen Stil angenehm vom Einheitsbrei ab.
|
Weitere News, Artikel & Videos zu The Beatles: Rock Band:
- 21.11.2009 TV Spot, rated Tea for Teen ;-) (TV Spots)
- 20.10.2009 Neue Songs in Sicht
- 10.10.2009 Schnäppchenbundle mit zwei Mikros
- 04.10.2009 Opening Cinematic (Gametrailer)
- 04.10.2009 Intro & Gameplay Trailer (Gametrailer)
2 Kommentar(e):
|
| #1 Geschrieben am 4. Oktober 2009 um 20:09 Uhr sebastian meint ... 4 Sterne? 4 STERNE?!?!? *unsubscribe* 6 Sterne sind mindestens Pflicht! Scherz Auch wenns paar Titel wie help!(nicht mal als Download angekündigt) und Let it be nicht gibt, alleine schon das Menü ist so genial und schön gestaltet dass man 5 Sterne vergeben muss. |
|
| #2 Geschrieben am 5. Oktober 2009 um 02:21 Uhr Kithaitaa meint ... Yesterday, critify was so ... *dumdideldum* DerBene ist echt ein Basher, schon bei Batman hat er bei euch ja knallhart die "schlechteste" Wertung abgegeben und hier, oh Mann oh Mann |
Kommentar verfassen:
* = PLiCHTFELDER





















