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Entwickler: Nintendo Publisher: Nintendo
Genre: Rollenspiel Plattform(en): NDS
Release: 26.03.2010
Jetzt bestellen: Bei Amazon.de | Bei Amazon.co.uk
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Community: 2 User haben es.
Für viele Fans der Serie gelten die Gold- und Silber-Versionen als die besten Pokémon-Spiele aller Zeiten. Nachdem letztes Jahr mit Pokémon Platin ein komplett neuer Ableger erschienen ist, folgen nun zwei Remakes von erstgenannten Spielen: Herzgold und Seelensilber. Was sich in diesen vielen Jahren seit Erscheinen der Originale getan hat, kann man eigentlich an einer Hand aufzählen. Die wichtigste Neuerung der Remakes ist aber die zusätzliche Hardware namens Pokéwalker. Aber hat sich auch sonst irgendwas geändert oder präsentiert Nintendo hier eine reine Portierung?
Konservativer Sammelwahnsinn
Sammeln macht Spaß. Als alter Pokémon-Liebhaber musste ich das jetzt einfach mal in die Runde werfen. Ja, es macht sogar verdammt viel Spaß, so viele Pokémon zu sammeln wie nur möglich, seinen umfangreichen Pokédex stets zu erweitern und die kleinen und großen Monster Level um Level aufsteigen zu lassen, um anschließend gegen schwache und starke andere Pokémon anzutreten - sei es gegen das Team eines Trainers, der es mit mir aufnehmen will, oder einfach gegen wilde Pokémon, die im hohen Gras, in dunklen Höhlen und auch im Meer herumstreunen. Es motiviert wie in kaum einem anderen Spiel, sich immer und immer weiter zu verbessern und neue Monster zu fangen. Aber Motivation wurde in der Pokémon-Serie ja schon immer großgeschrieben und hier wird wahrlich nicht gekleckert, sondern geklotzt: kaum entwickelt sich das eine Pokémon endlich nach stundenlangem Aufleveln weiter, will man gleich die letzte Evolutionsstufe erreichen. Und so verstreichen die Minuten, Stunden und Tage in der Welt von Pokémon: mit Sammeln, Kämpfen und Aufleveln.
Dass sich am grundlegenden Spielprinzip seit über zehn Jahren nichts geändert hat, war abzusehen. Das bedeutet aber auch, dass die vielen, rundenbasierten Kämpfe nichts an ihrer Qualität verloren haben: ohne taktisches Denken und geplantes Vorgehen kommt man in Pokémon nicht weit. Noch immer gilt es, die richtigen Pokémon gegen den richtigen Feind - zum Beispiel Feuer gegen Pflanze, Wasser gegen Stein, Eis gegen Wasser - einzusetzen, um sich selbst den größten Vorteil zu verschaffen. Es bringt mir ämlich überhaupt nichts, wenn ich ein Feuerpokémon wie das knuddelige Feurigel gegen ein Karnimani des Typs Wasser antreten lasse; die darauf folgende Niederlage kann man sich entsprechend vorstellen. Aber nicht nur das Auswählen und Wechseln der Pokémon, sondern auch die Attacken sind entscheidend. Jedes Pokémon kann genau vier Attacken beherrschen, von denen manche dem Gegner einfach schaden, die eigenen Statuswerte erhöhen oder die feindlichen senken - es gibt da recht viele Varianten. Welches Pokémon ich kämpfen lasse, wann ich es gegen ein anderes auswechsle, welche Attacke ich einsetze und mit welchen Items ich es unterstütze - all das ist die grundlegende Basis für einen guten Trainer.








Pokéball, Superball, Netzball - Schnapp sie dir alle!
Natürlich ist das Fangen von Pokémon wesentlicher Bestandteil der Serie. Dafür stehen mir viele verschiedene Bälle, sogenannte Pokébälle, zur Verfügung, mit deren Hilfe ich die wilden Monster einfangen kann. Entscheidend ist zum Fangen nicht nur der jeweilige Pokéball, sondern auch die Kraft des zu fangenden Pokémons: hat es noch volle KP, so wird es höchstwahrscheinlich entkommen. Also gilt es, das Monster zunächst zu schwächen und seine KP auf ein Minimum zu reduzieren (was nicht immer einfach ist!), vielleicht noch seine Statuswerte ein wenig zu verändern, indem man es zum Beispiel einschläfert oder paralysiert, und anschließend den besten Ball zu werfen. Für ein Käferpokémon lohnt sich zum Beispiel hervorragend ein Netzball. Das Fangen von Pokémon macht einen Heidenspaß und motiviert stundenlang - und danach geht es ans Aufleveln der Monster, um sie auch in Kämpfen gegen stärkere Gegner einzusetzen!
Bis Pokémon in ihrer Stufe aufsteigen und sich ihre Werte verbessern oder sie sich vielleicht schon in bis zu drei Evolutionsstufen weiterentwickeln, muss fleißig gekämpft und Erfahrung gesammelt werden. Bis zu sechs Pokémon kann ein Trainer mit sich führen und in Kämpfen einsetzen - verliert man einen Kampf, gelangt man wieder in das nächstgelegene Pokémoncenter, in dem man die Pokémon heilen kann. Grundsätzlich gibt es so eins in jeder Stadt und auch manchmal auf längeren Wegen. Die Weltkarte ist im Grunde frei begehbar, öffnet sich aber eigentlich erst mit der Zeit, weil man die Fähigkeiten, die man benötigt, um weiterzukommen, erst erlangen muss. Gemeint sind Fähigkeiten, die man Pokémon beibringen muss: Zerschneider vernichtet im Weg stehende Pflanzen, Zertrümmerer zerstört Steine und mit anderen Fähigkeiten kann man schwimmen, fliegen oder Licht ins Dunkel bringen, was vor allem in Höhlen praktisch ist. Die Weltkarte ist wirklich riesig und offenbart nicht nur zahlreiche größere und kleinere Städte, viele Höhlen und Wälder, sondern auch Safarizonen und Türme. Wichtig sind aber auch die acht Arenen, in denen man einen Orden erringen kann, wenn man den jeweiligen Arenaleiter besiegt. Nur so kommt man in der leider sehr unspektakulären Story voran, in der es eigentlich nur darum geht, der beste Pokémon-Trainer überhaupt zu werden. Lediglich die ständigen Telefonate bringen ein wenig Leben in die Geschichte. Die Spielwelt wirkt jedoch sehr lebendig und lädt immer wieder zum Erkunden ein.








Design und Technik - gemischte Gefühle
Was auf Dauer lästig wird, sind die zahlreichen Zufallskämpfe, die man kaum vermeiden kann, nicht einmal mit den extra dafür vorgesehenen Items. Dafür entdeckt man immer wieder neue der über 200 Pokémon, die man in Heartgold und Soulsilver finden und fangen kann. Eins haben sie alle gemeinsam: sie sind super designt, auch wenn man über die seltsamen Namen wie "Hoothoot" oder "Rattfratz" streiten kann. Optisch sind die Viecher teilweise mehr als nur knuddelig, genau wie die Grafik im allgemeinen: in einem hübschen, charmanten Stil präsentiert sich die gesamte Spielwelt, es gibt sogar ein paar Verfeinerungen wie 3D-Schilde oder -Windräder, die andeuten, was technisch noch hier drin gewesen wäre. Denn im Kern ist die Technik in Pokémon trotz farbenprächtiger Grafik eher durchschnittlich und schöpft ihr Potential nicht ganz aus. Besonders die Kämpfe sind sehr altmodisch gehalten und erinnern optisch wirklich an die ersten Pokémon-Ableger überhaupt. Der Pokéwalker, den es als Zusatzhardware gibt, ist eine nette Beilage, aber auch kein großes Highlight. Ihr könnt ein Pokémon darauf übertragen, das mit jedem Schritt, den ihr macht, ein klein wenig stärker wird. Trefft ihr auf andere Pokéwalker-Besitzer, erhaltet ihr ein praktisches Bonus-Item. Für Pokémon-Fanatiker sicher eine sehr schöne Ergänzung.
Sammeln macht Spaß. Als alter Pokémon-Liebhaber musste ich das jetzt einfach mal in die Runde werfen. Ja, es macht sogar verdammt viel Spaß, so viele Pokémon zu sammeln wie nur möglich, seinen umfangreichen Pokédex stets zu erweitern und die kleinen und großen Monster Level um Level aufsteigen zu lassen, um anschließend gegen schwache und starke andere Pokémon anzutreten - sei es gegen das Team eines Trainers, der es mit mir aufnehmen will, oder einfach gegen wilde Pokémon, die im hohen Gras, in dunklen Höhlen und auch im Meer herumstreunen. Es motiviert wie in kaum einem anderen Spiel, sich immer und immer weiter zu verbessern und neue Monster zu fangen. Aber Motivation wurde in der Pokémon-Serie ja schon immer großgeschrieben und hier wird wahrlich nicht gekleckert, sondern geklotzt: kaum entwickelt sich das eine Pokémon endlich nach stundenlangem Aufleveln weiter, will man gleich die letzte Evolutionsstufe erreichen. Und so verstreichen die Minuten, Stunden und Tage in der Welt von Pokémon: mit Sammeln, Kämpfen und Aufleveln.
Dass sich am grundlegenden Spielprinzip seit über zehn Jahren nichts geändert hat, war abzusehen. Das bedeutet aber auch, dass die vielen, rundenbasierten Kämpfe nichts an ihrer Qualität verloren haben: ohne taktisches Denken und geplantes Vorgehen kommt man in Pokémon nicht weit. Noch immer gilt es, die richtigen Pokémon gegen den richtigen Feind - zum Beispiel Feuer gegen Pflanze, Wasser gegen Stein, Eis gegen Wasser - einzusetzen, um sich selbst den größten Vorteil zu verschaffen. Es bringt mir ämlich überhaupt nichts, wenn ich ein Feuerpokémon wie das knuddelige Feurigel gegen ein Karnimani des Typs Wasser antreten lasse; die darauf folgende Niederlage kann man sich entsprechend vorstellen. Aber nicht nur das Auswählen und Wechseln der Pokémon, sondern auch die Attacken sind entscheidend. Jedes Pokémon kann genau vier Attacken beherrschen, von denen manche dem Gegner einfach schaden, die eigenen Statuswerte erhöhen oder die feindlichen senken - es gibt da recht viele Varianten. Welches Pokémon ich kämpfen lasse, wann ich es gegen ein anderes auswechsle, welche Attacke ich einsetze und mit welchen Items ich es unterstütze - all das ist die grundlegende Basis für einen guten Trainer.








Pokéball, Superball, Netzball - Schnapp sie dir alle!
Natürlich ist das Fangen von Pokémon wesentlicher Bestandteil der Serie. Dafür stehen mir viele verschiedene Bälle, sogenannte Pokébälle, zur Verfügung, mit deren Hilfe ich die wilden Monster einfangen kann. Entscheidend ist zum Fangen nicht nur der jeweilige Pokéball, sondern auch die Kraft des zu fangenden Pokémons: hat es noch volle KP, so wird es höchstwahrscheinlich entkommen. Also gilt es, das Monster zunächst zu schwächen und seine KP auf ein Minimum zu reduzieren (was nicht immer einfach ist!), vielleicht noch seine Statuswerte ein wenig zu verändern, indem man es zum Beispiel einschläfert oder paralysiert, und anschließend den besten Ball zu werfen. Für ein Käferpokémon lohnt sich zum Beispiel hervorragend ein Netzball. Das Fangen von Pokémon macht einen Heidenspaß und motiviert stundenlang - und danach geht es ans Aufleveln der Monster, um sie auch in Kämpfen gegen stärkere Gegner einzusetzen!
Bis Pokémon in ihrer Stufe aufsteigen und sich ihre Werte verbessern oder sie sich vielleicht schon in bis zu drei Evolutionsstufen weiterentwickeln, muss fleißig gekämpft und Erfahrung gesammelt werden. Bis zu sechs Pokémon kann ein Trainer mit sich führen und in Kämpfen einsetzen - verliert man einen Kampf, gelangt man wieder in das nächstgelegene Pokémoncenter, in dem man die Pokémon heilen kann. Grundsätzlich gibt es so eins in jeder Stadt und auch manchmal auf längeren Wegen. Die Weltkarte ist im Grunde frei begehbar, öffnet sich aber eigentlich erst mit der Zeit, weil man die Fähigkeiten, die man benötigt, um weiterzukommen, erst erlangen muss. Gemeint sind Fähigkeiten, die man Pokémon beibringen muss: Zerschneider vernichtet im Weg stehende Pflanzen, Zertrümmerer zerstört Steine und mit anderen Fähigkeiten kann man schwimmen, fliegen oder Licht ins Dunkel bringen, was vor allem in Höhlen praktisch ist. Die Weltkarte ist wirklich riesig und offenbart nicht nur zahlreiche größere und kleinere Städte, viele Höhlen und Wälder, sondern auch Safarizonen und Türme. Wichtig sind aber auch die acht Arenen, in denen man einen Orden erringen kann, wenn man den jeweiligen Arenaleiter besiegt. Nur so kommt man in der leider sehr unspektakulären Story voran, in der es eigentlich nur darum geht, der beste Pokémon-Trainer überhaupt zu werden. Lediglich die ständigen Telefonate bringen ein wenig Leben in die Geschichte. Die Spielwelt wirkt jedoch sehr lebendig und lädt immer wieder zum Erkunden ein.








Design und Technik - gemischte Gefühle
Was auf Dauer lästig wird, sind die zahlreichen Zufallskämpfe, die man kaum vermeiden kann, nicht einmal mit den extra dafür vorgesehenen Items. Dafür entdeckt man immer wieder neue der über 200 Pokémon, die man in Heartgold und Soulsilver finden und fangen kann. Eins haben sie alle gemeinsam: sie sind super designt, auch wenn man über die seltsamen Namen wie "Hoothoot" oder "Rattfratz" streiten kann. Optisch sind die Viecher teilweise mehr als nur knuddelig, genau wie die Grafik im allgemeinen: in einem hübschen, charmanten Stil präsentiert sich die gesamte Spielwelt, es gibt sogar ein paar Verfeinerungen wie 3D-Schilde oder -Windräder, die andeuten, was technisch noch hier drin gewesen wäre. Denn im Kern ist die Technik in Pokémon trotz farbenprächtiger Grafik eher durchschnittlich und schöpft ihr Potential nicht ganz aus. Besonders die Kämpfe sind sehr altmodisch gehalten und erinnern optisch wirklich an die ersten Pokémon-Ableger überhaupt. Der Pokéwalker, den es als Zusatzhardware gibt, ist eine nette Beilage, aber auch kein großes Highlight. Ihr könnt ein Pokémon darauf übertragen, das mit jedem Schritt, den ihr macht, ein klein wenig stärker wird. Trefft ihr auf andere Pokéwalker-Besitzer, erhaltet ihr ein praktisches Bonus-Item. Für Pokémon-Fanatiker sicher eine sehr schöne Ergänzung.
Lang, lang ist's her, da habe ich Pokémon Gold und Silber bis zum Abwinken gespielt. Damals kam ich kaum noch vom GameBoy weg: jedes Pokémon muss im Pokédex verzeichnet und meine eigenen Pokémon alle auf Level 50 sein! Umso toller ist es dann, dass mich die Remakes der - meiner Meinung nach - besten Versionen aller Zeiten mindestens genauso gepackt haben wie seinerzeit die Originale. Bereits nach kurzer Zeit hat der Sammelwahnsinn wieder zugeschlagen, die Suchtgefahr mich überwältigt und das Spiel mich begeistert wie eh und je. Und doch bin ich irgendwie ein klein wenig enttäuscht, weil mir im Grunde einfach das "Neue" fehlt. Zwar ist der Umfang mit über 200 Pokémon gigantisch, die Kämpfe verlangen mir besonders später richtiges taktisches Vorgehen ab und das Sammelfieber fasziniert von Anfang bis Ende wie in keinem anderen Spiel - aber im Kern ist das genau das Pokémon Gold bzw. Silber, das ich schon früher gespielt hatte. Das heißt auf keinen Fall, Herzgold bzw. Seelensilber sind schlecht, um Himmels Willen nicht! Nur sind sie eben trotz aller Begeisterung nicht mehr als schlichte Portierungen mit minimalen inhaltlichen und technischen Verfeinerungen. Ein klein wenig mehr Neues hätte mit Sicherheit nicht geschadet. Den Pokéwalker sehe ich übrigens als nettes kleines Zusatzgadget, aber wirklich umgehauen hat mich das Teil nicht. Als Pokémonfan muss man sowieso zuschlagen und auch alle anderen, die sich vielleicht bis jetzt noch nicht mit der Serie auseinandergesetzt haben und auch nur ein kleines bisschen mit anspruchsvoller Rundentaktik und "Sammeln bis zum Gehtnichtmehr" anfangen können, sollten hier unbedingt mal einen Blick riskieren. Pokémon ist und bleibt ein faszinierendes und unheimlich unterhaltsames, aber eben auch konservatives Rollenspielvergnügen mit zeitlosen Sammelreizen.
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| #1 | Geschrieben am 3. April 2010 um 15:03 Uhr uipz meint ... Ach das warn noch Zeiten damals mit Gold und Silber xD Schön Schön ... häött ichn DS würd ich mir das glaube einfach mal aus der guten alten zeiten willen kaufen |
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| #2 | Geschrieben am 4. April 2010 um 18:13 Uhr TheWave meint ... Finde den neuen Style sehr gut gelungen ..... Bring das Pokèmon feeling richtig gut rüber , und auch die Farben passen richtig schön .... So kann jeder Fan nochmal die besten Spiele der PokèmonSerie in neuem Glanz bewundern ! btw. "- ... die inhaltlich fast gleich sind" Sind ja auch Remake's ,also hätte man sich das vor dem Test schon denken können |
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