Genre: Jump'n'Run  
Entwickler: Nintendo  Publisher: Nintendo
Plattform(en):  Wii

Release: 11.06.2010
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Super Mario Galaxy 2 - Review

Sternenzauber in den unendlichen Weiten des Weltalls

Geschrieben von Tim am 13. Juni 2010 um 16:43 Uhr


2007 konnte ein Spiel plattformübergreifend Zeichen setzen - Super Mario Galaxy strich internationale Topwertungen ein und begeisterte Millionen Spieler auf dem ganzen Globus. Das Leveldesign gehörte zum besten, was man seit Jahren im Genre gesehen hatte, die neuartige Spielmechanik mit Einfluss der Schwerkraft sorgte für ein außergewöhnliches, einzigartiges Spielgefühl, wie es noch nie dagewesen war, und auch mit der orchestralen Musikuntermalung hatte sich Nintendo selbst übertroffen. Gibt es denn überhaupt ein Spiel, das diesen Meilenstein der Jump & Run Geschichte noch übertreffen kann? Vielleicht. Willkommen zur XXL-Review zu Super Mario Galaxy 2 ...

Vielversprechende Vorfreude
Endlich. Es ist soweit: Super Mario Galaxy 2, Nachfolger zu einem der besten Spiele aller Zeiten, ist erschienen - und ich habe es bereits durchgespielt. Komplett. Alle 240 Sterne befinden sich in meinem Besitz, alle Welten sind erschlossen, alle Galaxien besucht, alle Kometenmünzen gesammelt. Seit der E3 2009 hatte ich auf diesen Moment gewartet, an dem ich Mario Galaxy 2 das erste Mal spielen darf, und die Wartezeit hat sich gelohnt, denn wieder einmal beweist Nintendo, dass sie die mit Abstand besten Jump & Runs entwickeln - auch auf seine alten Tage bleibt Mario eben doch immer noch ein junger, dynamischer, topfitter Kerl. Gerade mal zweieinhalb Jahre nach dem herausragenden Vorgänger schickt Nintendo sein Maskottchen also auf seine zweite intergalaktische Mission - und verdammt noch mal, sie ist fantastisch! Aber reicht das auch, um Teil 1 zu übertreffen?



Dinosaurier-Alarm im Universum!
Mario ist dieses Mal nicht allein im Weltraum unterwegs, denn er wird auch von seinem guten Freund und Helfer Yoshi unterstützt, den ich in Teil 1 noch so vermisst habe - endlich feiert der knuddelige Dinosaurier ein würdiges Comeback! Wie man es aus anderen Spielen mit Yoshi kennt, schlüpft er auch in Mario Galaxy 2 aus einem grün gefleckten weißen Ei. Hat man die Schale zerbrochen, springt der Dino heraus und Mario kann auf seinen Rücken hüpfen. Ab dann verändert sich auch das Spielgefühl, da Yoshi ganz neue Aspekte mit hineinbringt: er kann mit seiner langen Zunge nicht nur Gegner verschlucken, Objekte zerstören und Gegenstände heranziehen, sondern auch eine Art "Luftsprung" ausführen, mit dessen Hilfe man höhere Plattformen erreicht oder weitere Abgründe überwindet. Außerdem kann er sich mit seiner Zunge an Stangen entlangschwingen. Das mag simpel klingen, sorgt aber für ein gänzlich anderes Spielgefühl - das man erst dann richtig spürt, wenn auch Yoshi neue Fähigkeiten durch Power-Ups erlangt.

Der Dino kann sich nämlich durch Verzehr einer blauen Frucht mit Luft vollpumpen und diese anschließend so kräftig auspusten, dass er wie ein Ballon in die Höhe fliegt - mit Mario auf seinem Rücken natürlich. Man kann aber auch eine bestimmte Höhe halten und einfach geradeaus schweben. Aufpassen muss man hierbei auf stachelige Pflanzen, damit Yoshi nicht abstürzt. Rund um diese Fähigkeit sind im Spiel so einige knifflige Passagen designt, die durchaus nicht ganz einfach sind und den geschickten Einsatz von Aufsteigen und Höhe halten erfordern. Aber Yoshi kann noch mehr als nur Fliegen, denn es gibt noch zwei andere elementare Power-Ups: nachdem er den sogenannten "Turbo-Pfeffer" verspeist hat, rast er wie von der Tarantel gestochen drauflos und kann so auch steile Rampen hinauf oder sogar über das Wasser rennen. Das dritte Power-Up, das optisch einer Birne ähnelt, lässt Yoshi gewöhnlich unsichtbare Plattformen und Wege sichtbar machen. Natürlich nur für eine begrenzte Zeit, darum sollte man immer so schnell wie möglich die nächste Frucht erreichen - ist der Lichtkegel um Yoshi nämlich verschwunden, geht es hinab in den Abgrund und damit in Richtung "Game Over". Das macht alles auch richtig Spaß, es gibt einige fordernde Passagen rund um diese Fähigkeiten, aber auf die gesamte Spieldauer bezogen hätte Yoshi durchaus ein klein wenig öfter auftauchen können.



Ein Raumschiff mit Köpfchen und die Galaxienkarte
Aber warum muss Mario denn überhaupt wieder zurück ins Weltall und Power-Sterne in den vielen Galaxien sammeln? Die Antwort liegt natürlich klar auf der Hand: Prinzessin Pfirsich wurde mal wieder von Bowser entführt, der dieses Mal sogar gigantische Ausmaße annimmt und mächtig gewachsen ist. Mario begibt sich also wieder einmal auf die Suche nach seiner geliebten Peach, die sich in den Händen des selbsternannten "Herrschers des Universums" befindet. Wie immer ist die Story weder spannend noch episch noch überhaupt gegenwärtig: rein obligatorisch wurde eben eine kleine Geschichte rund um das überragende Gameplay gestrickt. Allerdings ist das für mich kein Kritikpunkt, weil genau diese Einfachheit mittlerweile Tradition hat - hier gilt also, weniger ist mehr. Auf seinem Feldzug gegen Bowser trifft Mario neben einem Baby-Luma, mit dessen Hilfe er die berühmte Drehattacke ausführen kann, auch auf einen gewissen Lubba, der mit einem kleinen Raumschiff zusammen mit ein paar Lumas durch das Weltall reist. Ihr werdet es wahrscheinlich schon wissen: ja, dieses Raumschiff ersetzt die Sternwarte aus Teil 1. Außerdem gibt es anstatt der einzelnen Kuppeln eine Art Weltkarte, die für mehr Ordnung sorgen soll - dafür geht es ein bisschen linearer voran, da es nur wenige Abkürzungen gibt. Im Grunde ähnelt die Karte der aus New Super Mario Bros. Wii, allerdings sind die Welten nicht themenbasiert und Interaktionsmöglichkeiten auf der Karte gibt es auch keine. Mit insgesamt sechs bzw. sieben Welten mit je sieben Galaxien ist der Umfang übrigens mehr als nur ordentlich, ich habe zum Durchspielen etwa 28 Stunden gebraucht.

Nintendo verzichtet aber zugunsten der Weltkarte nicht auf die Oberwelt, sondern spendiert dem Spieler mit dem Raumschiff einen kleinen Spielplatz, auf dem man nicht Münzen, Sternenteile und natürlich auch 1Ups sammeln kann. Schön ist nicht nur das Design des Schiffs in Form von Marios Kopf, sondern auch die Liebe zum Detail, mit der Nintendo hier vorging: in einer Art Astrolabor werden die einzelnen Power-Ups, denen ihr auf eurem Abenteuer begegnet seid, ausgestellt, mit der Zeit wächst die Bevölkerung des Schiffes an, weil immer neue Besucher wie Spielzeugroboter, Schneehasen, Pinguine oder Holzwesen auftauchen, und außerdem sind kreuz und quer auf dem Schiff verschiedene nützliche Sachen verteilt, mit deren Hilfe man Münzen und andere Objekte erreichen kann - so findet ihr zum Beispiel neben der Wolkenblume ein Yoshi-Ei auf Marios Nase. Nintendo schlägt somit zwei Fliegen mit einer Klappe: zum einen gibt es die praktische, übersichtliche Weltkarte, zum anderen immer noch eine mit Items vollgestopfte Oberwelt in Form des Raumschiffs. Ich persönlich finde diesen Schritt sehr gut - auf dem Raumschiff habe ich doch viel Zeit verbracht und durch die Karte spart man sich auch eine Menge Zeit, um zwischen den Welten zu wechseln.



Wolkenpower, Tiefenbohrer und Felsen-Bowling
Neben Yoshi gibt es aber noch viele andere große und kleine Neuerungen und Verbesserungen - zum Beispiel die neuen Power-Ups für Mario. Mit der Wolkenblume kann man durch Schütteln der WiiMote bis zu drei neue schwebende Plattformen erschaffen, mit dem Stein-Pilz verwandelt sich Mario in einen kugelrunden Felsen, der dann auch mächtige Gesteinsbrocken zerschmettern kann oder einfach mit großer Geschwindigkeit geradeaus oder über Rampen rollt. Besonders die Wolkenblume ist eine prima Idee, später werden die Wolken sogar vom Wind davongetragen - hier muss man also gut abschätzen, wann man wo eine neue Plattform kreiert. Zu guter Letzt gibt es noch eine Art Bohrer, mit dem sich Mario durch die Erde bohren kann - und dieses Power-Up ist mit Abstand das beste überhaupt! Allein schon die Idee dahinter ist cool: bohrt sich Mario an einer weichen Stelle am Boden in die Erde, taucht er auf der gegenüberliegenden Seite wieder auf. Dabei gibt es dann natürlich viel Variation im Leveldesign: mal muss man unterirdisch gelagerte Silbersterne sammeln, indem man an der richtigen Stelle den Bohrer ansetzt, ein anderes Mal muss man sich durch verschachtelte Systeme bis zum heiß ersehnten Sternenring buddeln und sogar ein Endboss will mit dem coolen Teil ausgeschaltet werden - hierbei gibt es auch für den Bohrer sowohl 2D- als auch 3D-Passagen.

Ja, wie schon im Vorgänger bietet auch Super Mario Galaxy 2 immer wieder Schwenks in die zweite Dimension und mutiert zum klassischen Sidescroller, allerdings mit einigen tollen Verfeinerungen: so kann es sein, dass sich die Kamera um 90° nach rechts neigt und man somit quasi um die Ecke läuft, um mit der nächsten Sidescroller-Passage zu starten. Aber auch die Schwerkraft kommt in den häufigen 2D-Sequenzen zum Zug: Pfeile zeigen an, aus welcher Richtung die Anziehungskraft kommt, sodass wie man wie bereits aus Teil 1 bekannt öfter mal an der Decke oder der senkrechten Wand entlang läuft. Gelegentlich kommt es auch vor, dass die Schwerkraft in einem bestimmten Rhythmus die Richtung ändert - das ist neu und es ist richtig cool! Manchmal findet man sich auch wieder auf Planeten wieder, die einzig und allein auf 2D-Gameplay aufbauen. Besonders gefallen haben mir Levels, in denen man zwar in 2D unterwegs ist, aber nicht abstürzen kann - da das schwer zu beschreiben ist, empfehle ich euch einfach, euch diesen Transmission-Trailer anzuschauen. Diese Spielszenen sollte sowieso jeder schon einmal gesehen haben, sodass es kein großer Spoiler sein dürfte. Allgemein gibt es in Mario Galaxy 2 mehr Sidescroller-Passagen als noch im Vorgänger - was mir persönlich sehr gut gefällt!




Leveldesign der Extraklasse: kreativ, abwechslungsreich, fordernd - fantastisch!
In Super Mario Galaxy 2 gibt es aber noch viele kleine Neuerungen oder Veränderungen, die für ganz neue Spieleindrücke sorgen. Zum Beispiel findet man Checkpoints nun in Form von Flaggen, wie bereits aus New Super Mario Bros. Wii bekannt, vor und außerdem sind in allen Levels kleinere "Nebenmissionen" verteilt: durch ein Warp-Feld kommt ihr auf einen kleinen Zusatzplaneten, auf dem ihr dann ein paar Gegner erledigen müsst, bis die Zeit abläuft - als Belohnung winken drei 1Ups. Neu sind auch die in immer im ersten Level einer Galaxie verstreuten Kometenmünzen. Die Schabernack-Kometen, die man bereits aus Teil 1 kennt, tauchen nämlich auch in Mario Galaxy 2 wieder auf, allerdings nur, wenn ihr auch fleißig die Kometenmünzen sammelt. Die Kometen-Herausforderungen wie das Sammeln von lila Münzen, Erledigen eines Levels innerhalb eines bestimmten Zeitlimits oder Besiegen eines Bosses mit nur einem Leben gehören zu den schwierigsten im ganzen Spiel: besonders das Sammeln von lila Münzen kann durchaus mal ganz schön frustrierend werden. Aber es gibt auch geheime Sterne, die man in den Levels erst einmal finden muss: meistens warten irgendwo Gourmet-Lumas darauf, gefüttert zu werden, und verwandeln sich dann in einen neuen Planeten inklusive Power-Stern, aber manche Sterne sind auch einfach in den Galaxien versteckt.

Wie sind aber nun die Galaxien selbst? Am besten lassen sie sich mit drei Adjektiven beschreiben: kreativ, abwechslungsreich, fantastisch! Was das Leveldesign angeht, zeigt Nintendo mal wieder, dass sie einfach die besten Jump & Runs entwickeln: nicht nur die Vielfalt und optische wie spielerische Abwechslung unter den Galaxien, sondern vor allem das erstklassige Design der Planeten macht Super Mario Galaxy 2 zu einem der besten Jump & Runs aller Zeiten. Es gibt große und kleine Planeten, runde, eckige und flache Himmelskörper und vor allem eine beeindruckende Kreativität. Wer dachte, Nintendo und Mario haben mit dem Vorgänger ihren Zenit erreicht, der sollte unbedingt mal Teil 2 spielen - denn dieser schlägt Teil 1 tatsächlich in Sachen Leveldesign. Das ist nicht verdammt überraschend, weil bereits Super Mario Galaxy an der Perfektion kratzte. Alles, was man in Teil 1 sah, gibt es in Teil 2 auch - nur noch besser. Es gibt Höhlen-, Feuer-, Wasser-, Sand-, Strand-, Geist-, Schnee-, Wind-, Spielzeug- und Wald-Galaxien und sogar eine, die Kenner des N64-Teils besonders freuen dürfte. Schön ist auch, dass viele Neuerungen meist mit einer eigenen Galaxie eingeführt werden: Yoshi wird in der Sternen-Yoshi-Galaxie zum Beispiel das erste Mal präsentiert, das Bohrwerkzeug in der Wirbelbohrer-Galaxie. Außerdem gibt es mehr und vor allem auch spannendere Bosskämpfe als im Vorgänger: besonders der gefräßige Drache, der sich durch einen kugelrunden Planeten bohrt, gehört zu den viele Highlights des Spiels. Als enttäuschend empfand ich allerdings wie so oft die Kämpfe gegen Bowser und vor allem den finalen Bosskampf. Hier könnte Nintendo immer noch ein wenig zulegen. Aber das ist Jammern auf unglaublich hohem Niveau - Mario Galaxy 2 bietet perfektes Gameplay inklusive exzellentem Leveldesign, sodass es kaum Anlass zum Meckern gibt!



Glitzernde Sterne, strahlende Sonnen und donnernde Posaunen
Kurzum: Mario Galaxy 2 ist spielerisch absolut grandios. Technisch sieht es da nicht anders aus: das Spiel basiert auf der gleichen Engine wie der Vorgänger und sieht somit auch super aus! Viele kleine, liebevolle Details wie das Funkeln der Power-Sterne, die Spiegelungen in Kristallen und im Wasser oder die Fußspuren in Sand und Schnee sorgen für einen einzigartigen, bezaubernden Charme. Besonders die vielen kräftigen Farben machen einen tollen Eindruck. Hervorragend ist auch der Soundtrack, der mal wieder zahlreiche wunderschöne orchestrale Stücke parat hat, die immer perfekt zur jeweiligen Situation oder eben Galaxie passen. Viele Stücke sind dabei Remixes von bekannten Melodien aus Teil 1 oder anderen Mario-Spielen - aber alle klingen sehr gut. Wieder einmal zeigt Nintendo, dass sie nicht nur spielerisch, sondern auch grafisch und musikalisch gelungene Spiele produzieren. Auch die Steuerung geht 1a von der Hand und bereitet keine Probleme: die seltenen Einsätze der Bewegungssensoren funktionieren gut und der Pointereinsatz ist auch ordentlich umgesetzt. Lediglich die Flugsteuerung bei einem Minispiel ist ein wenig schwammig. Der Coop-Modus wurde leicht verfeinert, kann aber heute niemanden mehr vom Hocker reißen. Der zweite Spieler kann nun einen Luma steuern, der neuerdings auch Münzen sammeln und Gegner erledigen kann. Das macht zwar Spaß, ist aber bei weitem nicht die erhoffte Verbesserung, die man angekündigt hatte.




Einfacher Einstieg für Einsteiger
Einsteiger haben es außerdem viel leichter als noch im Vorgänger. Gab es bei Teil 1 noch einige Leute, denen die runden Planeten und die Schwerkraft Kopfschmerzen bereiteten, gibt es bei Teil 2 nun eine umfangreiche Erklärung und Einsteigerhilfe. Dem Spiel liegt zum Beispiel eine 15 Minuten lange DVD bei, die die wichtigsten Techniken und das allgemeine Spielprinzip erklärt, außerdem sollte man auch während des Spielens keine größeren Probleme haben, weil nach ein paar Niederlagen Rosalinas Schatten erscheint und seine Hilfe anbietet - mit dem Cosmic Guide, prinzipiell derselbe wie in New Super Mario Bros. Wii, spielt sich das Spiel an dieser Stelle also von selbst. Dafür erhaltet ihr am Ende aber auch nur einen bronzenen Stern. Ich muss dennoch gestehen, dass ich die Hilfe des Guides nie in Anspruch genommen habe, obwohl einige Levels (besonders die Risikokometen und grünen Sterne!) wirklich teuflisch sind. Übrigens kann man ab und an auch als Luigi spielen, wenn dieser euch zu Beginn eines Levels seine Hilfe anbietet. Größere Unterschiede zwischen den beiden gibt es aber nicht. Luigi rutscht lediglich ein bisschen weiter als Mario, sodass die Entscheidung letztlich ganz eurem Geschmack überlassen bleibt.






Tim schrieb am 13. Juni 2010
Nintendo schafft es immer und immer wieder, aufs neue zu begeistern. 2007 war es Super Mario Galaxy, 2010 ist es Super Mario Galaxy 2. Dazwischen liegen gerade einmal drei Jahre, in denen sich an der grundlegenden Spielmechanik zwar relativ wenig geändert hat - und dennoch sprüht Marios zweite Weltall-Odyssee nur so vor Kreativität und Liebe zum Detail! Das beginnt bei den tollen neuen Power-Ups für Mario: die Galaxien und Planeten, die rund um den praktischen Bohrer designt sind, vermitteln ein ganz neues, nicht minder beeindruckendes Spielgefühl, es macht richtig Laune, mit Wolken-Mario neue weiße Plattformen zu erschaffen, und auch als Stein herumzurollen, ist etwas besonderes. Aber der große Star von Mario Galaxy 2 ist natürlich Yoshi: der kleine, knuddelige Dinosaurier feiert ein großartiges Comeback! Besonders cool sind aber seine verschiedenen Fähigkeiten, die man durch die Power-Ups erlangt. Insgesamt liegen so viele Verbesserungen aber im Detail, dass es sich kaum lohnt, sie alle aufzuzählen - ihre eigentliche Wirkung auf das Spielgefühl merkt man erst, wenn man den Titel selbst spielt. Mario Galaxy 2 schafft es tatsächlich, den fantastischen Vorgänger zu übertreffen - es ist ein Meisterwerk und das bis dato beste Spiel auf Wii!

Exzellentes Leveldesign, massig große und kleine Veränderungen, ein fantastischer Soundtrack und nicht zuletzt Yoshis Comeback machen Super Mario Galaxy 2 zu einem großartigen Jump & Run, das es sogar schafft, den herausragenden Vorgänger zu übertrumpfen - das bis dato beste Spiel auf Wii!


Besonders gut finde ich ...
  • exzellentes, vielseitiges Leveldesign
  • riesiger Umfang mit 240 Sternen
  • Yoshi ist zurück - und cooler denn je!
  • tolle neue Power-Ups: Stein, Wolke, etc.
  • erstklassige um den Bohrer herum
  • designte Galaxien & Levels
  • sehr gute Sub-Welt
  • Galaxiekarte
  • zauberhafte Grafik und Präsentation
  • wunderschöne Musikuntermalung
  • massig Verbesserungen im Detail
  • unheimlich abwechslungsreich
  • coole Schwenks zwischen 2D und 3D
  • 120 herausfordernde grüne Sterne


Nicht so optimal ...
  • Yoshi tritt ein wenig zu selten auf

 Testsystem:  Wii
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3 Kommentar(e):
und folgenden Usern gefällt der Beitrag: DarkRaziel, Phaz, Tim,

 





#1
Geschrieben am 13. Juni 2010 um 18:12 Uhr

DarkRaziel meint ...

Habe jetzt nicht alles gelesen   
Denn ich habe es ja selber Vorbestellt, denn hier macht Nintendo nie was falsch und weis wie man selbst so alte Gamer wie mich vor die Wii zieht.

Es mach Spaß durch die Levels zu rennen, laufen, hüpfen usw. was auch immer.

Das einzige was ich mich gefragt habe ist WARUM hat Nintendo nicht die Wii Motion Plus nicht mit eingesetzt.


          
 





#2
Geschrieben am 13. Juni 2010 um 18:41 Uhr

Tim meint ...

Ganz einfach: weil es hier wenig Sinn macht. Die Steuerung funktioniert auch so sehr gut, wozu braucht man da M+? Bei Zelda wird es eingesetzt, bei Red Steel 2, Tiger Woods und Conduit 2. Das sind erstmal die wichtigsten M+Titel  


          
 





#3
Geschrieben am 15. Juni 2010 um 15:09 Uhr

Phaz meint ...

Super Test! =)
ich freue mich so auf den Juli, da hab ichs nämlich auch ^_^


          



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