Genre:Survival-Horror  
Entwickler:Motion-Twin  Publisher: Motion-Twin
Plattform(en):Browser

Release:01.06.2010

Jetzt kaufen:Amazon.de







Die Verdammten - Review

Zombies! Survival! Postapokalyptische Welt!

Geschrieben von Hardcora am 22. Juli 2010 um 20:19 Uhr


Umzingelt von gebräunten Menschen, warmem Regen und heißen Temperaturen - wir alle befinden uns mitten im Sommerloch. Was also tun als enthusiastischer Zocker, der womöglich noch bis zum Herbst auf sein Spiel des Jahres warten muss? Ein Blick über den Tellerrand bietet sich da doch perfekt an. Statt sich mit Randgruppen-Spielen bei Xbox Live oder im PSN-Shop zu begnügen, widme ich mich heute mal einer ganz anderen Art von Spielen. Seit Juni habe ich mich nun damit beschäftigt, erneut in die Sparte der Browsergames hineinzuschnuppern. Gefunden habe ich hierbei einen potentiellen Suchtkandidaten für Nebenbei: ein Zombie-Survival-Team-Endzeit-Spiel namens "Die Verdammten". Ihr denkt, dass Browsergames nichts für euch sind? Na dann riskiert doch einfach mal einen Blick und lasst euch vom Gegenteil überzeugen ...

Vielleicht hat es ja jeder von euch schonmal erlebt - das Erlebnis Browsergame und die damit verbundene Sucht. Viele halten von MMORPGs à la World of Warcraft nichts, während sie selbst dazu neigen, bei simplen Spielen, ob nun das xte Facebook-Game oder eben doch ein waschechtes Browsergame, eine befriedigende Sucht zu entwickeln. So geschehen bei mir vor vielen, vielen Jahren und aktuell anscheinend wieder. Was bietet sich also mehr an, als der erste Test eines Browsergames auf pressakey?

In einem Land nach unserer Zeit





Worum geht es bei "Die Verdammten"? Das Prinzip ist relativ einfach, auch wenn der Einstieg für den ein oder anderen vielleicht etwas herausfordernd sein mag. Wie genau es zu den vorherrschenden Umständen gekommen ist, wird nicht erklärt, doch befindet ihr euch zu irgendeinem Zeitpunkt in naher Zukunft und kämpft um das nackte Überleben. Warum? Nun. Ihr seid Teil einer zufällig zusammengewürfelten 40-köpfigen Gemeinschaft, die ihr Leben in einer von Zombies umzingelten Stadt organisieren muss.

Wie das im täglichen Leben aussieht? Fangen wir einfach mal von vorne an. Nach der Anmeldung erhaltet ihr die Möglichkeit eine Stadt aus einer vorgegebenen Liste auszuwählen, danach wählt ihr einen Beruf eurer Wahl und widmet euch schließlich eurem Schicksal. Seid ihr erstmal in einer Stadt angekommen, solltet ihr euch vorerst mit euren Kollegen bekannt machen. Da nicht jeder unbedingt auf Teamplay steht, gibt es bei den Verdammten, ähnlich wie bei eigentlich jedem anderen Spiel auch, so genannte Saboteure, die nicht der Gemeinschaft dienen wollen, sondern eher Spaß daran haben, selbige möglichst effektiv zu zerstören. Saboteure sind logischerweise allgemein nicht gerne gesehen, also empfehle ich im Voraus schon mal Jedem, erst einmal die normale Schiene zu versuchen, bevor man am Ende vom Volk gehängt wird (ja, das geht wirklich).

Habt ihr euch mit den Mitbürgern vertraut gemacht, könnt ihr endlich an die "Arbeit" gehen, welche vielfältig ausfallen kann. Während ihr als so genannter "Held" die Möglichkeit habt, die Stadt als "Wächter", "Buddler" oder "Aufklärer" zu beglücken, habt ihr als normaler Bürger keine besonderen Fähigkeiten und seid eher ein Allrounder - wobei natürlich jeder in der Theorie all das machen kann, worauf er eben gerade Lust hat. In der Praxis sieht das so aus: entweder bleibt ihr am Tag in der Stadt und baut verschiedene Konstruktionen und bearbeitet Materialien in der Werkstatt oder ihr macht euch auf in die Außenwelt, um für die in der Stadt Gebliebenen die notwendigen Ressourcen zu beschaffen. Um das Spielerlebnis Browsergame-typisch etwas einzuschränken, hat man nur eine bestimmte Anzahl an "AP" zur Verfügung, die man täglich ausgeben kann. Jeden Tag stehen euch standardmäßig 6 AP zur Verfügung - Nahrung, Wasser, Drogen, Glücksspiel oder "Fitnessinstrumente" steigern die AP jeweils nochmal bis zu 6. Allerdings könnt ihr jedes "Mittel zum Zweck" davon nur einmal täglich nutzen - trinkt ihr beispielsweise zwei Mal in Folge an einem Tag, erhaltet ihr dennoch nur 6 zusätzliche AP, die ihr in eure Arbeit stecken könnt. Am Anfang kommt euch die Begrenzung auf 6 AP wahrscheinlich noch relativ gering vor, doch könnt ihr eigentlich ziemlich viel damit machen. Ob ihr nun damit baut (z. B. 2 AP für das Umwandeln von Holz) oder in der Wüste eure Füße wund lauft - für alles braucht ihr eure AP.

Die Heldenjobs bieten noch besondere Vorteile: während ein Wächter der Stadt beispielsweise Verteidigungspunkte gegen die angreifenden Zombies bringt, gräbt ein Buddler in der Außenwelt wesentlich schneller und stößt dabei auch häufiger auf seltene Objekte. Der Aufklärer wiederum erkundet weit abgelegene Plätze und kann sich bis zu einer bestimmten Zahl von Zombies auch frei durch die Gegend bewegen, da er Harry Potters Tarnumhang sein Eigen nennt. Der Nachteil: Um ein "Held" zu werden, müsst ihr das kostenpflichtige Premiumangebot bestellen, da ihr in diesem Modus noch gewisse andere Vorteile genießt, die dem normalen User verwehrt bleiben. Gerade zu Beginn des Spieles fällt einem vielleicht auf, dass die "Helden" wesentlich mehr Optionen haben und dadurch teilweise ein ganz anderes Spiel zu sehen bekommen. Im Laufe der Zeit gewöhnt man sich allerdings an den normalen Modus und weiß auch diesen zu schätzen. Letztendlich bleibt jedem selbst überlassen, in welcher Dimension man das Spiel erleben will.

Cora of the Dead
Wofür aber nun die ganze Arbeit? Da ihr, wie schon erwähnt, in einer postapokalyptischen Welt am Rande einer Zombieepidemie euer Dasein fristet, wartet ihr eigentlich nur täglich auf euer Ableben. Jede Nacht um Punkt 0:00 Uhr greifen die Zombies eure Stadt in Echtzeit an. Ein Angriff dauert um die 30 Minuten - 30 Minuten, in denen ihr bangt und hofft, dass ihr wenigstens wieder eine Nacht überlebt habt. Während des Angriffs habt ihr stilecht natürlich keinen Zugriff auf das Spiel und seht stattdessen eine kleine (wirklich schöne) Angriffssequenz, die euch bei Laune halten soll.

Die tägliche Arbeit, ob nun in der Wüste oder in der Stadt, dient letztendlich nur dazu, eure Stadt tagtäglich weiter auszubauen und so euer Leben ein klein wenig zu verlängern. Um dies zu erreichen, braucht die Stadt "Verteidigungspunkte". Diese erlangt ihr, indem ihr beispielsweise eine Stadtmauer oder andere besondere Konstruktionen erbaut. Das Ziel ist es, dass die Verteidigungspunkte bestenfalls jeden Abend gegen 23:59 Uhr höher liegen, als die erwartete Anzahl an Zombies, die euch voraussichtlich angreifen wird. Sind die VP doch mal niedriger als die angreifenden Zombies, könnt ihr nur beten, dass ihr nicht direkt von einer Zombiemeute zerfetzt werdet, sondern einfach nur einen kleinen Schock erleidet, weil der Zombie es nicht in eure Behausung geschafft hat.



Auch wenn sich das Prinzip bisher einfach anhört, ist es doch immer wieder eine Herausforderung das gewünschte Ziel auch tatsächlich zu erreichen. Da das gesamte Spiel auf Zufall basiert - begonnen bei der Verteilung der Gegenstände in der Wüste bis zur zufälligen Anzahl der angreifenden Zombies - ist der wichtigste Faktor der Mensch. Funktioniert die Zusammenarbeit mit den anderen Mitmenschen, muss man eigentlich nur noch hoffen, dass der Zufallsgenerator auch noch mitspielt. Erwischt man eine Stadt, wo die Hälfte entweder inaktiv oder ein Saboteur ist, kann man eine Runde oft eh schon vergessen, bevor sie überhaupt richtig los gegangen ist. Bezüglich der Saboteure wird allerdings aktuell von Entwicklerseite ein neues Konzept angedacht, das irgendwann kommen soll. Hoffen wir einfach auf das Beste.

Apropos Zusammenarbeit. Ein schwieriges Thema. 40 reale Menschen auf einen Ort zusammengepfercht - 40 Meinungen - 40 Wege, diese Meinung zu äußern. Kann nicht funktionieren meint ihr? Kann es doch! Man mag es kaum glauben, aber ausgerechnet ein Spiel mit Zombies lässt bestenfalls die guten Seiten eines komplett fremden Mitspielers zum Vorschein kommen. Hier wird nicht nur zusammen gearbeitet, hier wird taktiert, geholfen, verarztet und mehr. Ohne das jeweilige Stadtforum geht hier nichts. Es darf auch nicht jeder einfach alles machen worauf er gerade Lust hat, da es in jeder Stadt die ungeschriebenen Gesetze gibt. Einfach nehmen, was man will? Is nich. Einfach was bauen, ohne gemeinsame Abstimmung? Is nich. Wie ihr seht, ist hier tatsächlich soziale Kompetenz gefragt. Hat man diese bisher nicht als Charaktermerkmal in seiner Schublade vergraben, kann man also wirklich noch etwas dazulernen - ob nun im Umgang mit anderen Mitmenschen oder eben bezüglich Teamwork.

Easy to learn, hard to master ...






... leider nicht ganz. Wer das erste Mal einen Fußballmanager gespielt hat, kennt vielleicht das Gefühl: "Ok, das Spiel ist gestartet und auf welches der 1337 Menüs muss ich jetzt klicken?". Ähnlich ist es bei den Verdammten. Das Spiel bietet eine enorme Spieltiefe, in die man ohne Weiteres leider nicht so einfach vordringen kann. Wer das erste Mal in einer Stadt ankommt, ist wohl trotz des Mini-Tutorials doch etwas überfordert. Glücklicherweise gibt es eine umfassende Hilfe, die immerhin die wichtigsten Fragen klären sollte. Details werden hier allerdings nicht erläutert, da man diese eben im Laufe des Spiels kennen lernt und man schlicht und ergreifend gar nicht jedes Detail in die Hilfefunktion packen kann, da das wohl die Seite sprengen würde. Glücklicherweise gibt es ja das erwähnte Forum, in dem neue Spieler die alten Hasen mit ihren Fragen bombardieren können und ganz sicher mit einer befriedigenden Antwort rechnen können. Die Devise lautet hier wie auch im wahren Leben: lieber einmal mehr gefragt, als was falsch gemacht. Da man aber auch aus Fehlern lernt, wird niemand einem "Neuling" eine Kleinigkeit übel nehmen - letztendlich war es ja wahrscheinlich nur gut gemeint und man beteiligt sich immerhin aktiv am Stadtgeschehen! ;)

Werdet ihr doch mal angemault und entscheidet euch dazu, entsprechendem Spieler die Leviten zu lesen, solltet ihr immer daran denken, dass jede Tätigkeit in eurer "Seele" gespeichert wird. Ob nun Diebstähle, Bauarbeiten, Heldentage oder verschiedenste Art und Weisen, wie ihr ums Leben gekommen seid. Seid euch bewusst, dass jede Handlung "in Erinnerung" bleibt. Oft werden Spieler nur nach ihrer Seele beurteilt - habt ihr also z. B. bereits fünf Verbannungen in verschiedenen Städten gesammelt, könnt ihr davon ausgehen, dass man euch in einer neuen Stadt erstmal genauer beobachtet und auch eher einschreitet, als bei einem "normalen" Spieler.

Nochmal kurz zurückspulen .. ihr könnt sterben! Ja, hatte ich das bisher noch nicht erwähnt? Es gibt unendliche Möglichkeiten sich bei der Zombiearmee einzuschreiben. Ob ihr nun verdurstet, gefressen werdet, nicht aus der Wüste zurückkehrt, gehängt werdet, an einer Krankheit oder Verletzung zu Grunde geht .. usw. .. was aber bedeutet das? Game Over? Nein, nicht ganz. Wir sind schließlich immernoch in einem Browsergame. Statt wie bei anderen Spielen der Sparte einfach unendlich lange XP zu sammeln und den täglichen Schwanzvergleich zu suchen, spielt man "Die Verdammten" eigentlich immer wieder von vorn. Stirbt man, startet man erneut als Bürger, wählt den Beruf, zieht in eine Stadt und versucht einfach nochmal sein Glück, der Zombies Herr zu werden. Als Held habt ihr hier übrigens die Möglichkeit, einer "Koalition" beizutreten, die euch auch mit Freunden zusammen spielen lässt - jedenfalls solange alle gleichzeitig am Leben bleiben. Sind alle Spieler versammelt, zieht der Chef der Koalition einfach sämtliche Freunde mit in eine Stadt, in der nun gemeinsam gewerkelt werden kann. Sehr spaßig und fast schon eine starke Konkurrenz zum Koop-Modus in Left 4 Dead. Der Feind ist klar: jeder, der eure Gemeinschaft zerstören will, muss irgendwie beseitigt werden. Ob das nun Saboteure oder Zombies sind - hängen oder abballern kommt letztendlich aufs Gleiche heraus. Statt zu viert gegen die bösen Mächte anzutreten, sind es in diesem Fall eben ein paar mehr Mitspieler. Die Chance in einer neuen Stadt auf alte Bekannte zu treffen, ist ab einer gewissen Anzahl von aktiven Spielern zwar gering, doch kommt es immer wieder vor. Habt ihr in einer Stadt also einen tollen Teamplayer entdeckt, solltet ihr nicht zögern, selbigen einfach mal in eure Koalition einzuladen. Ein eingespieltes Team kann ja nie schaden.

Ihr habt es sicherlich schon bemerkt - ein Blick über den Tellerrand kann sich auch mal lohnen. Wer aktuell nichts zum Anspielen hat oder einfach nicht mehrere Stunden am Stück herumhocken will, sollte sich mal an einem etwas anderen Spiel versuchen. Theoretisch braucht ihr pro Tag nur eine halbe Stunde zu spielen, könnt das nach Bedarf natürlich auch ausbauen - je nachdem wie aktiv ihr euch an einer Stadt beteiligen wollt. Gerne würde ich euch noch mehr Einblick in das Spiel geben, doch denke ich, dass das dann einfach zuviel Input für einen Kopf wäre. Es gibt so viel zu entdecken, dass man gar nicht alles in Worte fassen kann. Probieren geht über Studieren!






Hardcora schrieb am 22. Juli 2010
Als ich damals die Worte "Zombies" und "postapokalyptische Welt" gelesen hatte, war es um mich eigentlich schon geschehen. Wer mich kennt, weiß, dass genau diese beiden Buzzwords ein so enormes Interesse bei mir wecken, dass ich alles stehen und liegen lasse. So auch in diesem Fall und es hat sich tatsächlich gelohnt. Nach knapp zwei Monaten intensiven Spielvergnügens kann ich sagen, dass man hier eines der spannendsten Browsergames des Jahres geschaffen hat. Der Tod ist hier nur der Anfang - kommt man um, versucht man es eben einfach nochmal. Den Ehrgeiz eines Menschen anzuspornen war schon immer eine gute Idee - so eben auch hier. Nebenbei ein bisschen Nachhilfe in sozialer Kompetenz ... wie gerne würde ich dem Spiel einfach mal ein "Prädikat - besonders wertvoll" aufdrücken. Geht aber leider nicht. Also vergebe ich eben meine fünf Sterne für besonders intensiven Spielspaß, der auch über Monate anhält.


Besonders gut finde ich ...
  • Katzen!
  • Zombies!
  • Survival!
  • Endzeit!
  • Heldenmodus
  • unglaublich viele Details
  • Teamwork gefragt
  • tolles Design
  • variierendes Spielgefühl
  • "noch eine Stadt"


Nicht so optimal ...
  • .. die man auch schlachten kann :/
  • schwieriger Einstieg
  • Saboteure

 Testsystem:  PC
 Weitere Reviews von Hardcora anzeigen





Haschbeutel schrieb am 22. Juli 2010
"Komm Haschi, probier das Spiel mal aus" sagte Caro vor einigen Wochen zu mir. "Neee, lass mal. Ich hab früher Browsergames bis zum erbrechen gezockt, die bieten doch eh nix neues!" war meine Antwort - doch Caro's unnachahmlichem Charme kann man einfach nicht widerstehen und so habe ich mich doch mal bei den Verdammten angemeldet. Zum Glück! "Die Verdammten" ist ein Browsergame par excellence. Das Spielprinzip fesselt, die Oberfläche ist schön gestaltet und nach etwas Einarbeitungszeit mag man gar nicht mehr aufhören zu spielen. Was mir besonders gefällt - endlich spielt man Browserspiele nicht mehr "alleine" und in Zweckgemeinschaften und Bündnissen, sondern richtig gemeinsam. Da in jeder Runde die Karten bzw. Spieler neu gemischt werden, gibt es immer wieder eine neue Herausforderung, was Organisation und Verwaltung angeht. Und Neulinge müssen sich nicht scheuen zu fragen, helfen die "alten Hasen" sofort mit hilfreichen Tipps - und wer sich querstellt, wird verbannt oder gehängt. So einfach ist das.

Einzig negativ ist der wirklich recht schwierige Einstieg, sowie die Tatsache, dass man als Held vielleicht etwas zu viele Boni hat. Dass ich als normaler Bürger mein Haus nicht zumindest ein klein wenig verbessern kann, zum Beispiel mit einer Küche Stufe 1 oder anderen Upgrades, wurmt mich als alten Siedler- und Upgradejunkie wahnsinnig - aber vielleicht tut sich da ja noch was. Ich kann "Die Verdammten" jedenfalls uneingeschränkt weiterempfehlen, selbst wenn man mit Browsergames vielleicht nichts (mehr) anfangen kann.



Besonders gut finde ich ...
  • Süchtig machendes Spielprinzip
  • Immenser Team-/Gemeinschaftsfaktor
  • Schöne Oberfläche
  • Vereinzelt animierte Flashebenen
  • Gut gelöste Kommunikationsmöglichkeit durch das Forum
  • Immer wieder neues Spielerlebnis
  • Faire Preise für Heldenmodi

Nicht so optimal ...
  • Einstieg recht happig
  • Helden etwas "overpowered"

 Testsystem:  PC
 Weitere Reviews von Haschbeutel anzeigen








9 Kommentar(e):
und folgenden Usern gefällt der Beitrag: Haschbeutel, Benü, ... und 5 Gästen.

 





#1
Geschrieben am 28. Juli 2010 um 16:53 Uhr

MangoDjango meint ...

nicht schlecht für ein browsergame! und so komplex ist es nun auch wieder nicht!

aber der kaufbare heldenmodeus is ja bissl teuer! 12 € pro monat?

naja muss man ja nicht nutzen, umsonst spielene geht ja auch.


          
 





#2
Geschrieben am 28. Juli 2010 um 17:23 Uhr

Hardcora meint ...

jupp, für ein Browsergame ist es wirklich gut gelungen. Komplexität ist immer eine Frage der Ansicht .. sicherlich mag es andere BGs geben, die auf "ewiges Spielen" angelegt sind und dadurch ab und an vielleicht mehr Vielfalt bieten ... doch bietet "Die Verdammten" eben unheimlich viele Details, die einen wiederum komplett in die Wüste eintauchen und dort verweilen lassen. Ich sage nur "Soylent Green" ..  


          
 





#3
Geschrieben am 15. August 2010 um 13:45 Uhr

Witch23 meint ...

Also ich bin auch einfach in Die Verdammten rein gestolpert und bin jetzt nach meiner 5ten Stadt das 5te mal gestorben.

Es ist nicht immer toll, aber wenn der Aufbau anfangs gut klappt ist man schon recht optimistisch. Der Witz ist man versucht jedes mal zu kämpfen und noch einen Tag mehr herauszubekommen.   

Und hier zeigt sich auch das Fehler da sind um daraus zu lernen. Das was dir in der ersten Stadt den Tod gebracht hat wirst du versuchen in der nächsten zu vermeiden.  

Nur eine Sache zu den Alten Hasen. Leider habe ich schon die Erfahrung gemacht ohne alte Hasen und mit Verbannungswütigen in einer Stadt zu hocken ohne Held.

Da wurde rigoros derjenige der ne Baracke gebaut hat verbannt, dabei war nach Seelenpunkten zu sehen das es ein Anfänger war. In einer anderen Stadt konnte das verhindert werden, aber wenn Anfänger die etwas Erfahrung haben, auf Total Anfänger stoßen werden oft auch diese Totalanfänger vergrault.  

Es gibt immer gute und schlechte Städte, dabei kann man auch witzige Erlebnisse haben.

Das schlimmste was einem beim einstig passieren kann, man ist trotz 39 anderer Bürger allein. Soll heißen alle anderen sind inaktiv und sterben nach 3 Tagen an Dehydration   

Aber was solls nach dem Sterben gehts weiter und im zweifel lässt man das Tor offen und wartet auf das Nächste Leben. Soll nicht bedeuten man macht es wieder auf, sondern man überlässt das zu machen anderen.   

Damit sage ich Tschüß und warte weiter das der Held unserer Koalition erscheint, damit wir mal sehen können wie eine entfernte Region aussieht. Denn mit der letzten Stadt ist er mit über 100 Seelenpunkten dazu in der Lage die entfernte Region auszuwählen. Auch wenn wir dort wohl auch so landen könnten, da alle über 100 Seelenpunkte haben inzwischen.   


        
 





#4
Geschrieben am 15. September 2010 um 20:20 Uhr

bredow meint ...

hi, finde das spiel super.   


        
 





#5
Geschrieben am 2. November 2010 um 00:55 Uhr

Salsero meint ...

ich bin in die Verdammten durch ein Freund gekommen. ich muss sagen, das beste Browsergame, das ich je gespielt habe und ich sage es obwohl ich gar nichts mit dem Spiel in sich zu tun habe.

Das beste was mit bei dem Spiel gefällt ist, das ich gar nicht den ganze Tag vor dem PC sein muss, sondern zwischendurch online kommen oder einfach 1x mal am tag.

Das Spiel ist kostenlos aber man kann Heldentage kaufen. Ich spiele das Spiel seit 45 Tagen gerade und habe mich noch nicht entäuscht.

Super Spiel!!!   


        
 





#6
Geschrieben am 14. November 2010 um 22:35 Uhr

defi meint ...

jop spiel das game auch schon ne weile und jetzt in der season 2 geben wir mit der Meta Koa richtig gas  In der zweiten season gibt es viele viele neue dinge zu entdecken. Lohnt sich auf jeden fall rein zu schauen.   


          
 





#7
Geschrieben am 4. April 2011 um 18:26 Uhr

eXt meint ...

Nach vielen Monaten Spielspaß und Städten in den Top15 am Ende der Saison habe ich das Spiel nun genauer kennenlernen dürfen.

Inszwischen sind mir manche Schattenseiten aufgefallen, die mich sogar jetzt veranlassen, meine alte Bewertung zu editieren und ein paar Dinge mal klarzustellen.

Ich werde das Spiel, im Gegensatz zu früher, nichtmehr weiterempfehlen.
Besondere Probleme habe ich mit Dayan, dem Admin in diesem Spiel. Dieser ist als einziger Beschäftigter von MotionTwin nichtnur überfordert, sondern meist auch nicht ausreichend qualifiziert ein derart wachsendes Spiel zu führen.

Einige Auszüge aus dem Missmanagement:
- Support-Nachfragen werden oftmals Monatelang nicht bearbeitet, vor allem wenn es anspruchsvollere Fragen/Probleme sind. Dayan selbst kann anscheinend nicht Programmieren und versteht so viele Probleme nicht
- Dayan lässt of Fingerspitzengefühl missen und kann sich selbst keine Fehler eingestehen. Dies führt oftmals dazu, dass berechtigte Kritik gelöscht und nicht beachtet wird. So werden auch Neuerungen eingeführt die den Spielspaß stören und weitreichend unmöglich machen
- Ein Mitspieler wurde gesperrt, da dieser mit seiner Freundin vom gleichen Pc spielten. Als Begründung wurde MultiAccounting angegeben, obwohl die beiden sich per Msg gemeldet hatten und den Segen des Supports bekommen haben. Beide waren zahlende Kunden ...

Inszwischen muss man sagen, dass nur das organisierte Spielen in Metas Spaß macht. Ist man alleine, macht das Spiel weder Spaß nocht ist man motiviert sich nach 00.20 aus dem Bett zu quälen um sich vor die Stadt zu stellen.

Möchte man nur sabotieren oder am Tag 2 Minuten spielen ist es empfehlenswert, ansonsten Finger davon lassen.

Lg


        
 





#8
Geschrieben am 13. Februar 2012 um 23:21 Uhr

ex-Held meint ...

Nach mehreren hundert Heldentagen, die ich das Spiel praktisch von Anfang an mit verfolgt habe kann muss ich leider feststellen, dass es von Saison zu Saison schlechter wird. Der ursprüngliche Reiz den das Spiel ausgemacht hat ist irgendwo zwischen Saison 2 und 3 verloren gegangen. Die Updates haben nach und nach mehr Restriktionen mit sich gebracht udn die Community wird Stück für Stück von der Administration demontiert. Auf eine aktive Spielerschaft wird nicht gebaut, deren Meinung größtenteils ignoriert. Alles in allem nur noch ein Spiel für Kurzzeithelden…. eben mal ne schnelle Mark verdient mit den Derivaten der französisch- und englischsprachigen Version des Spiels. Eigene Entwicklungen für die deutsche Spielerschaft finden nach eigenen Aussagen der Entwickler nicht statt, so dass der eigentlich jüngere englische Server mittlerweile den deutschen Server in technischer Hinsicht weit überholt hat. Die Tendenz zu einem der unzähligen Bezahl-für-deinen-Bonus-Browsergames wird konsequent durch die aktuelle Integration in die eigene “Social-Media-Network”-Spieleplattform “Twinoid” fortgesetzt. Fazit: Leider nicht mehr empfehlenswert. Schade eigentlich, das Spiel hatte Potential.   


        
 





#9
Geschrieben am 22. Januar 2013 um 21:37 Uhr

ex-Held meint ...

Ein Jahr später, die Situation ist hoffnungslos. Man schreibt Saison 5. Ein neues Update ist seit Monaten überfällig (englische und französische Community spielen bereits Saison 6 und das obwohl angekündigt wurde, dass sämtliche Server technisch auf dem selben Stand bleiben sollten). Nach zwei verschlissenen deutschen Administratoren wartet die verbbliebene Spielerschaft vergeblich auf Ersatz. Motion Twin scheint den Mangel aber auf absehbare Zeit nicht ändern zu wollen, eine Stelle hat die Firma dazu jedenfalls nicht ausgeschrieben. Ein Großteil der einst begeisterten Community ist resigniert oder hat das Spiel bereits aufgegeben. Bemerkbar macht sich das an deutlich verlängerten Spielstarts. Man muss oft mehrere Tage warten, bis 40 Leute zusammenkommen und eine Stadt und damit das eigentliche Spiel gestartet wird. Also für Neueinsteiger nicht mehr geeignet. Insbesondere zahlende Spieler sind zusehends frustriert, wenn sie gekaufte Leistungen nicht in Anspruch nehmen können. Die Zukunft des Spiels ist ungewiss. Anfragen beantwortet der französische Beitreiber praktisch nicht, selbst Supportanfragen bei technischen oder Bezahlproblemen wird meist nur sehr verzögert von einem englischsprachigen Admin bearbeitet.


        



Kommentar verfassen:


NAME*: (KEiNE URL/DOMAiN)

EMAiL*: (WiRD NiCHT ANGEZEiGT)

EiGENE HOMEPAGE: (OPTiONAL)

TWiTTERNAME: (OPTiONAL)


DEiN KOMMENTAR*:
                           


BEi WEiTEREN KOMMENTAREN ZU DiESEM ARTiKEL BENACHRiCHTiGEN?
 JA, PER EMAiL.
 JA, PER TWiTTER - DiREKTNACHRiCHT
Du musst @PRESSAKEY auf Twitter folgen, damit wir dir Direktnachrichten senden können.


ANTiSPAM*: 
(entfällt bei Registrierung)





     


* = PLiCHTFELDER