Genre: Puzzle  
Entwickler: Valve  Publisher: Valve
Plattform(en):  PC, Mac, PS3, Xbox360

Release: 19.04.2011
Jetzt kaufen: Amazon.de | Steam

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Portal 2 - Preview

Der Kuchen ist eine Lüge - Portal 2 und unser Gewinnspiel nicht

Geschrieben von DerBene am 8. September 2010 um 14:38 Uhr


Wer 2007 die Orange Box kaufte, bekam als kleines Schmankerl ein unscheinbares Puzzlespiel mitgeliefert: Portal. Mit intelligenten Rätseln, die Gebrauch der damals wegweisenden Physiksimulation machten, schwarzem Humor und dem knuddeligen Companion Cube. Ein echter Überraschungshit. Kein Wunder, dass Valve fleissig an einem Nachfolger arbeitet. Auf der diesjährigen gamescom gabs leider nur einen Trailer zu sehen, auf der PAX hingegen wurde der Coop-Modus ausführlicher vorgestellt. Grund genug unser Aperture Science Handheld Portal Device für eine ausführliche Vorschau zu polieren.

Am Grundprinzip von Portal wird Valve auch im Nachfolger nichts ändern. Der Spieler übernimmt die Rolle von Chell, der weiblichen Testperson, die auch schon im ersten Teil von der künstlichen Intelligenz GLaDOS durch die Testräume gelotst wurde. Auch die "Waffe" des Spielers wird sich nicht verändern. Mit der Kanone werden blaue und orangene Portale verschossen, wobei die beiden direkt miteinander verbunden sind. Will heissen: Streckt ihr euren Kopf durch das blaue Portal, schaut ihr entsprechend aus dem orangenen heraus. Natürlich kann man durch die Portale auch durchlaufen, sich oder andere Gegenstände reinfallen lassen, reinspringen, usw. Wer sich in ein Portal hinein fallen lässt, wird auf der anderen Seite entsprechend physikalisch korrekt auch wieder heraus katapultiert. Klingt alles ganz simpel? Durch trickreiche Architektur, Wände an denen die Portal nicht haften, Energiefelder oder Scheiben, durch die ihr nicht durchschießen könnt und aktivierbare Türen oder Aufzüge kann das Ganze aber ganz schnell die grauen Zellen zum Qualmen bringen.

"Oh, du bist's. Lange nicht gesehen. Wie ist es dir so ergangen?"
Zwischen Portal und dem zweiten Teil liegen einige Jahrhunderte und das schöne zweckmäßige Aperture Science Testgelände hat in der Zwischenzeit Bekanntschaft mit der Natur gemacht: Überall wuchern Pflanzen, Wände sind zerstört und so bekommt der Spieler diesmal wohl auch mal die Sonne zu Gesicht. Zu Beginn tappen wir allerdings relativ bald im Dunkeln. Das Licht geht aus und unser Begleiter Wheatley, eine kleine Kugel, schaltet unter Todesangst seine Taschenlampe ein. Da der lustige Zeitgenosse, der in der englischen Version übrigens großartig von Stephen Merchant synchronisiert wird, keine Gliedmaßen besitzt, dürfen wir uns darauf einstellen den Robotor ab und an durch die Gegend zu tragen. Lustige Kommentare inklusive.


Doch was wäre ein Portal ohne GLaDOS. Natürlich ist der Widersacher aus dem ersten Teil wieder mit von der Partie. Und trotz der vielen Jahre ist über eine Sache noch kein Gras gewachsen: An den Mord durch den Spieler am Ende des ersten Teils kann sich das Herz und Gehirn des Aperture Science Enrichment Center noch sehr genau erinnern. GLaDOS schlägt vor, mit den Streitigkeiten abzuschließen. Für die Wissenschaft. Nur um dann ein "du Monster" hinterher zu schieben. Ob es am Ende also zu einer Versöhnung kommt oder wieder der Raketenwerfer ausgepackt wird? Zur Story möchte Valve verständlicherweise nichts verraten. Nur soviel: Im Vorgänger fand man bereits Spuren von anderen menschlichen "Testobjekten", für den Nachfolger wird man dies wohl ausbauen und mit einer richtigen Story verbinden. Insgesamt soll der Einzelspielermodus etwa doppelt so lang werden wie im ersten Teil. Das wären rund sechs bis zehn Stunden. Deutlich mehr Infos gibts dafür über neue Technologien, die ihr bei Aperture Science ausprobieren dürft.

Mhh, diätetischer Pudding...
Das Repulsionsgel war ursprünglich als nützlicher Helfer für Menschen gedacht, die gerne ein paar Pfunde weniger auf die Waage bringen wollen. Einmal zu sich genommen, sollten die Leckerein, die man sich anschließend in den Mund steckt, direkt wieder aus selbigem herausspringen. Laut Aperture Science wurde der blaue, süßschmeckende Pudding jedoch aus verschiedenen Gründen nach kurzer Zeit wieder aus den Regalen genommen. Munter herumspringedens Essen in Magen und Darm wollen wir uns dann auch lieber nicht vorstellen. In Portal 2 hat die Erfindung jedoch einen nicht unerheblichen Nutzen: Einmal auf eine beliebige Fläche aufgetragen, wirkt diese wie ein Trampolin und schleudert euch bei Berührung munter durch die Gegend. Natürlich funktioniert das auch bei feindlichen Sentry Guns...



Ähnlich praktisch, wenn auch mit einer ganz anderen Wirkung: Das rote Propulsionsgel. Das beschleunigt euch auf extreme Geschwindigkeiten, wenn ihr vorher ordentlich über den Boden verteilt. Wir wollen uns auch hier nicht ausmalen, welche Folgen die Benutzung des Puddings als Diät-Helfer hätte. Das bekommt das Wort Flitzeka... - lassen wir das. Natürlich könnt ihr die praktischen Flüssigkeiten mit Hilfe der Portale in den Levels verteilen.

Daneben gibt es so genannte "Aerial Faith Plates". Die sehen aus wie ein Sprungbrett aus dem Sportunterricht, funktionieren im Prinzip auch ganz ähnlich: Die Platten schleudern euch oder beliebige Gegenstände bei Berührung munter in eine bestimmte Richtung. Daneben gibt es Brücken, "Exkursion Funnels", die euch oder Gegenstände langsam durch röhrenartige Tunnel fliegen lassen, Würfel mit eingebauten Prismen, mit denen ihr Laserstrahlen umlenken könnt und Rohrleitungen die alles und jeden, der zu nahe an die Öffnung kommt, einsaugen.

Ein großer Kuchen, der reicht auch für zwei...
Wenn ihr die Singleplayer-Story beendet habt, hört in Portal 2 der Spaß noch nicht auf. Der Coop soll euch nochmal genauso lang an den Bildschirm fesseln und lässt euch dabei mit einem menschlichen Mitspieler kniffelige Aufgaben lösen. Dabei erwarten euch hier komplett neue Räume und Aufgaben. Auf eine KI verzichten die Entwickler. Aus gutem Grund: In einem Puzzlespiel ist ein Mitspieler, der euch direkt die Lösung verrät, nunmal eine echte Spaßbremse.


Im Mehrspielermodus seid ihr als einer von zwei Robotern unterwegs, die augenscheinlich aus bekannten Teilen zusammengebaut wurden. Der Eine, klein und rund, besteht aus einem so genannten "Personality Core", genau wie Wheatly. Der Körper des Zweiten, lang und dünn, besteht aus einer Sentry Gun. Zusammen sehen die beiden ein bisschen aus wie Dick und Doof. Namen haben die sympatischen Roboter bislang übrigens nicht und hören wird man, einige Geräusche ausgenommen, von ihnen wohl auch nichts. Gut so, denn nur so wird die Verständigung mit dem Coop-Parter problemlos klappen. Toll wenns klappt: Valve verspricht PC- und konsolenübergreifende Mulitplayer-Spiele.

... unser Kuchen reicht für 50!
Zu guter Letzt haben auch wir noch ein kleines Schmankerl. Wir verlosen 25 Gutscheine für den mehrfach ausgezeichneten ersten Teil von Portal. Die Gutscheine sind via Steam einlösbar und damit sowohl PC als auch Mac kompatibel. Und als besonderen Bonus dürfen die Gewinner das Spiel über Steam auch noch an einen Freund weiter verschenken. Und was müsst ihr dafür tun? Ich war für einen Testparcour, bestehend aus 19 Räumen. Mit Portalgun. Wer überlebt gewinnt. Aber da hier bekanntlich nichts nach meiner Pfeife tanzt, kommt ihr wohl doch einfacher an die Codes.



Die Aufgabe:

Ihr müsst uns lediglich verraten, was eine bestimmte US-amerikanische Opernsängerin mit Portal 2 zu tun hat. Ha, gar nicht so einfach.


Das Kleingedruckte:

Schreibt eure Antwort als PM an unseren Bene. Teilnahmeberechtigt sind alle registrierten Mitglieder von Pressakey.com - wer also bisher noch nicht angemeldet ist, sollte dies nachholen. Am Sonntag, den 19. September 2010 ist dann auch um genau 23:59:59 Uhr Einsendeschluss. Jeder kann natürlich nur einen der Download-Keys gewinnen und auch eine Barauszahlung ist ausgeschlossen. Die Auslosung der Gewinner erfolgt zeitnah nach Ende des Gewinnspiels und wird auf Pressakey.com veröffentlicht, die Gewinne werden im Anschluß schnellstmöglich per E-Mail oder PM versandt.

Viel Glück! :)






DerBene schrieb am 8. September 2010
Wenn der großartige erste Teil nur ein Test war, kann man sich ausmalen wie genial der Nachfolger werden wird. Neue Charaktere, jede Menge neue Testräume und interessante Objekte wie das Propulsions- und das Repulsion-Gel versprechen wieder abwechslungsreiche Physikrätsel. Freunde von schwarzem Humor werden wohl auch nicht zu kurz kommen. Ich mein, in welchem anderen Spiel hat selbst ein Geschütz eine eigene Persönlichkeit?

Viel Spaß verspreche ich mir auch vom kooperativen Mehrspielerpart. Hier gibt es gleich vier Portale und dementsprechend Herausforderungen, die man nur zu zweit lösen kann. Und natürlich ist Vorsicht angesagt. Mit so einem Laserstrahl schickt man seinen Mitspieler nämlich sonst ganz fix in Nirwana. Kann Valve die Qualität der Herausforderungen so hoch halten wie in den bisherigen Trailern, verspricht Portal 2 eine Menge Spaß.

Bleibt eigentlich nur zu sagen: Hoffentlich ist bald Februar!










1 Kommentar(e):
und folgenden Usern gefällt der Beitrag: Tim, Chris, ... und einem Gast.

 





#1
Geschrieben am 8. September 2010 um 15:10 Uhr

Tim meint ...

Also, ich freue mich ja wirklich gigantisch auf Portal 2, gibt kaum ein anderes Spiel in 2011, das mich so interessiert. Teil 1 fand ich ja schon super, da bin ich mal gespannt, ob Teil 2 auch so gut werden kann. Toll aussehen tut es ja auf jeden Fall. Hoffentlich wird man mit der Menge an neuen Elementen auch nicht gleich erschlagen, aber da habe ich Vertrauen in Valve  


          



Hinweis:

Das Gewinnspiel ist beendet, die Kommentarfunktion ist daher deaktiviert.
Die Auslosung der Gewinner erfolgt zeitnah oder ist bereits erfolgt ;-)