Genre:Puzzle-Adventure  
Entwickler:Big Fish Games  Publisher: Big Fish Games
Plattform(en):PC, Mac, iOS

Release:15.02.2010

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Drawn: Der Turm - Review

Gefangen im Turm - Prinzessin retten für Zwischendurch

Geschrieben von Kithaitaa am 19. Juni 2011 um 19:08 Uhr


Jeder von euch kennt das sicherlich, man klickt sich gemütlich durchs Internetz, kommt von einer Seite zur nächsten, vergisst dabei meist die Zeit und schnappt immer wieder mal interessante Sachen auf. So ist es mir dieser Tage mal wieder auf Steam ergangen, eine echte Fundgrube. Beim Betrachten der Infoseite zu The Tiny Bang Story bekam ich gleich noch weitere Games von Steam empfohlen - unter anderem eben auch Drawn: The Painted Tower. Klick. Stimmungsvoller Trailer, nice. Adventure, Puzzle, okay. Schau ich mir mal an, dachte ich und habs auch getan. Obwohl doch so viele andere tolle Spiele darauf warten, von mir gespielt zu werden ...

Irgendwie ist dieses Spiel an mir vorbeigegangen, allerdings womöglich auch kein Wunder, denn normalerweise schau ich auch nicht beim Casualportal von Big Fish Games vorbei. Dort ist das Spiel bereits im Oktober 2009 als Download-Titel erschienen und hat mit Drawn II: Flucht aus der Dunkelheit auch schon ein Sequel hervorgebracht. Daher möchte ich hier auch keine seitenlange Review schreiben, sondern das Spiel vielmehr als Tipp weiterempfehlen - zumindest an all diejenigen, die es ebenfalls verpasst haben und auf kurzweilige Unterhaltung stehen.

Die Handlung des Spiels findet, wer hätte es gedacht, in einem Turm statt, an jenem Ort an dem die jüngste Tochter der entmachteten Königsfamilie, Iris, von einem bösen Tyrann gefangen gehalten wird. Ihr Beschützer Franklin steht versteinert in der Eingangshalle des Turms, während das Mädchen selbst auf dem Dach auf Hilfe wartet. Alle Türen und Wege hinauf sind durch Magie verschlossen und es ist nun an euch die verschiedenen Rätsel zu lösen um das Mädchen zu retten. Praktischerweise hat Iris jedoch eine einmalige Gabe, sie kann ihre Zeichnungen und Gemälde lebendig werden lassen und damit eigene Welten schaffen.



Das ist auch gleichzeitig der Clou des Spiels, der zumindest mir recht gut gefallen hat. Ihr durchlauft auf dem Weg nach oben verschiedene Gemälde von Iris, jedes eine eigene kleine Welt und in jedem gilt es verschiedene Rätsel zu lösen um die Tür zum nächsten zu öffnen. Hierbei dienen euch auch besagte Zeichnungen, die entsprechend platziert durch die Magie lebendig werden. Kombiniert ihr zum Beispiel ein Bild eines Türknaufs mit einer Tür bei der dieser fehlt, wird dieser eingesetzt und die Tür kann geöffnet werden. Zeichnet ihr einen Sonne oder einen Mond auf ein bestimmtes Blatt Papier wird es in der Szene entweder Tag oder Nacht. Meistert ihr ein komplettes Kapitel in Form eines Gemäldes, so wird dieses auch innerhalb des Turms lebendig und hilft euch weiter voranzukommen.

Optisch braucht sich das Spiel nicht vor großen Adventures zu verstecken, denn die sehr schönen und abwechslungsreichen Hintergrundbilder werden mit kleinen Animationen und Effekten zusätzlich aufgewertet. Auch akustisch wird einiges geboten, jeder Abschnitt bietet seine eigene atmosphärische Musikuntermalung und unterstreicht dabei gekonnt die mystische Stimmung der Geschichte.

Bei Gameplay und Steuerung greift man auf gewohnte Elemente zurück, mittels Point'n'Click sammelt ihr Gegenstände ein, die ihr anschließend im Inventar wiederfindet, führt (einseitige) Gespräche mit verschiedenen Personen oder Wesen und könnt, sofern es mal zu knifflig wird auf ein Hilfesystem zugreifen, das durch Franklin verkörpert wird. Hotspots sucht man zwar vergebens, jedoch werden viele der Objekte mit denen man interagieren kann, durch ein dezentes Funkeln oder Glitzern markiert, allerdings lösen sich die im Spiel gestellten Rätsel dadurch nicht von alleine. Die kreativen Puzzle und Rätsel machen den größten Teil des Spiels aus, und stellen manchmal auch eine kleine Herausforderung dar, in der Regel sind diese jedoch logisch und gut lösbar, zudem hat Iris viele Notizen und Hinweise auf dem Weg zum Turmdach hinterlassen. Insgesamt würde ich den Schwierigkeitsgrad als einfach bis moderat einstufen. Wer dennoch feststeckt, darf Rätsel nach einer kurzen Zeitspanne auch überspringen oder sich Hinweise von Franklin geben lassen.









Kithaitaa schrieb am 19. Juni 2011
Insgesamt hinterlässt das Spiel einen tollen Eindruck und zieht einen, trotz der knappen Spielzeit von 3-5 Stunden, dank der schönen Grafik, toller Musikuntermalung und einer interessanten Story- & Spielidee, in seinen Bann. Sicherlich, gegenüber großen Adventures wie Gray Matter, The Next BIG Thing oder auch einem Machinarium hat es nicht nur in punkto Spielzeit und Spieltiefe Defizite. Aber wer für ein solides, kurzweiliges Abenteuer für zwischendurch zu haben ist und auch bei Rätseln nicht nein sagt, darf hier gerne zugreifen. Vorher könnt ihr auch erstmal in die Demoversion schauen. Mit dem Nachfolger Drawn II: Flucht aus der Dunkelheit, der direkt an den ersten Teil anknüpft, ist bei Gefallen auch für Nachschub gesorgt.


Besonders gut finde ich ...
  • Schönes Artwork & Effekte
  • Stimmungsvolle Musikuntermalung
  • Kreative Rätsel
  • Kurzweilige Unterhaltung


Nicht so optimal ...
  • kurze Spielzeit

 Testsystem:  PC
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