Genre:Action-Adventure  
Entwickler:Rocksteady Studios  Publisher: Warner Bros. Interactive
Plattform(en):PC, PS3, Xbox360

Release:21.10.2011, 25.11.2011 (PC)

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Batman: Arkham City - Preview

Catwoman und Batman. Ein ungleiches Duo kämpft sich nach oben

Geschrieben von Tim am 19. August 2011 um 13:26 Uhr


Am 21. Oktober steht der Nachfolger zu einem Spiel in den Läden, das für mich zu den besten Action-Adventures der letzten Jahre gehört. Die Fledermaus ist nämlich wieder da, mit all ihren mächtigen Gadgets, mit dem schwarzen Cape und der dunklen Maske, mit Eleganz und Körperkraft - keine Frage, das kann nur Batman sein! Und damit trifft man den Nagel auch auf den Kopf, denn dieser Artikel berichtet über Batman: Arkham City, das auf der gamescom in Köln anspielbar war und das ich persönlich probegezockt habe. Dabei habe ich aber nicht nur Arkham City im Flug erkundet und fleißig geprügelt. Ich habe auch eine kleine sexy Kratzbürste live in Action erlebt: Catwoman.

Zugegeben: Das Design von Catwoman ist Geschmackssache und auch ich konnte mich beim Ankündigungstrailer zur neuen Spielfigur nicht ganz damit anfreunden. Doch mittlerweile hat sich meine Meinung diesbezüglich geändert. Ich habe mich nicht nur an das Design gewöhnt - ich finde es sogar richtig gut! Glücklicherweise sieht Catwoman nicht nur gut aus, sie spielt sich auch verdammt gut. Bei meinem knapp viertelstündigen Probezock der E3-Demo, die auf der gamescom für die Öffentlichkeit bereitgestellt wurde, durfte ich gleich zu Beginn Hand an sie anlegen und einige Feinde verprügeln. Dabei sind mir auch gleich zwei elementare Dinge aufgefallen: Zum einen ist das Freeflow-Kampfsystem gegenüber dem Vorgänger nur marginal weiterentwickelt worden - was ich jedoch absolut in Ordnung finde -, zum anderen spielen sich Catwoman und Batman weitestgehend gleich. Bats hat lediglich mehr Gadgets zur Verfügung und das Schmusekätzchen trägt eine gemeine Peitsche bei sich. Die Halunken waren nach kürzester Zeit erledigt und der Combozähler war auf 17 hochgeschnellt - sehr schön!




Nach dieser kurzen Prügelszene sollen wir mit Catwoman einen Safe knacken. Gesagt, getan - keine fünf Sekunden später hält unsere Heldin den heißersehnten Mikrochip in der Hand. Nach einer kurzen Zwischensequenz springt das Spiel um und nun steuere ich den schwarzen Ritter höchstpersönlich: Batman. Der Schauplatz ist nun auch kein enger Raum mehr, sondern das nächtliche und eher spärlich beleuchtete Gotham City. Ich mache mich also bereit zum Sprung, breite die Flügel aus - und gleite eine ganze Weile lang zwischen den Häusern und Dächern hindurch, bevor ich mich schließlich mit dem Greifhaken wieder an einer anderen Stelle nach oben ziehe, um dann von Neuem in die Gleitphase überzugehen. Das steuert sich alles sehr intuitiv und präzise und erinnert in jeder Hinsicht an Batman: Arkham Asylum. Rocksteady hat das großartige Konzept des ersten Teils natürlich nicht über Bord geworfen, sondern darauf aufgebaut und es inhaltlich erweitert. Die Gadgets, die Batman nutzt, sind jedoch zumindest in der Anspielversion die gleichen. Batclaw, Greifhaken, Batarang, das Explosivgel - all das kennt man schon aus dem Vorgänger. Ich bin gespannt, welche moderne Ausrüstung Batman noch in seinem Abenteuer verwenden darf.

Wie der Rest der Demo abgelaufen ist, seht ihr im unten verlinkten Gameplay-Video von der E3 in Los Angeles, denn die Anspielversion gab es in dieser Form bereits auf dem Event in Nordamerika. Was ich allerdings sagen kann, ist, dass all das, was man im Video sieht, in Bewegung noch besser aussieht und eine Menge Spaß macht. Besonders die brachialen Prügeleien mit Jokers Schergen und den Fieslingen, die unter der Fittiche von Two-Face oder anderen Schurken stehen, gehören für mich bereits jetzt zu den Highlights von Batman: Arkham City. Das Kampfsystem, das ich schon im Vorgänger geliebt habe, ist zurück und unterhält eben immer noch prächtig. Die Technik war, soweit ich das bisher beurteilen kann, ebenfalls sehr ansprechend, wenn auch nicht unbedingt viel besser als in Arkham Asylum. Die englische Sprachausgabe klang in dem gespielten Abschnitt sehr gut. Ich bin wirklich gespannt, was das Spiel story- und gameplaytechnisch in der Vollversion noch alles bietet und welche Überraschungen mich erwarten werden. Am 21. Oktober ist ja bereits Release - ich zähle die Tage!







Tim schrieb am 19. August 2011
Batman: Arkham Asylum war grandios, Batman: Arkham City wird es ebenfalls! Dies ist jedenfalls meine Prognose nach meiner etwa viertelstündigen Anspiel-Session, bei der mich sehr vieles an den Vorgänger erinnerte. Angefangen bei der Steuerung bis hin zur Technik spürt man überall, dass Arkham City auf dem ersten Teil aufbaut und dass Rocksteady keine außergewöhnlichen und riskanten Experimente vornehmen wollte. Man merkt aber deutlich, wie viel Mühe sich das Team gegeben hat, erneut für eine packende Atmosphäre zu sorgen. Ich bin überzeugt, dass das Gameplay dem in nichts nachstehen wird - ich vertraue auf die Fähigkeiten der Entwickler. Das einzige, was ich an der gamescom-Demo zu kritisieren habe, ist, dass ich sie bereits aus Videos von der E3 kannte. Eine neue Anspielversion wäre toll gewesen. Aber auch so bin ich begeistert. Batman: Arkham City wird ebenso großartig wie Batman: Arkham Asylum, das steht für mich schon einmal fest. Der Überraschungseffekt des Vorgängers wird aber leider fehlen.




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3 Kommentar(e):
und folgendem User gefällt der Beitrag: ... einem Gast.

 





#1
Geschrieben am 19. August 2011 um 16:42 Uhr

Kithaitaa meint ...

Wie sagt man so schön ... "Shut up and take my money"   


          
 





#2
Geschrieben am 19. August 2011 um 21:14 Uhr

DarkRaziel meint ...

Erfolgsdruck kann auch nach hinten los gehen, doch wenn die Neuerungen zu gering sind warte ich lieber auf die Preissenkungen oder auf die GOTY Edition.


          
 





#3
Geschrieben am 20. August 2011 um 23:17 Uhr

Zockeritis meint ...

Like!


          



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