Genre: Action  
Entwickler: Project Sora  Publisher: Nintendo
Plattform(en):  3DS

Release: 23.03.2012
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Kid Icarus: Uprising - Preview

"Sorry to keep you waiting!" - nehmen wir Pits Entschuldigung an?

Geschrieben von Tim am 21. August 2011 um 18:43 Uhr


Was einmal als Flagschiff-Titel für den Nintendo 3DS gedacht war, endete schließlich als ein Spiel, das immer und immer wieder verschoben wurde. Erst kam es nicht zum Start des neuen Systems, dann nicht mehr im Frühjahr, im Sommer kam es nicht und auch im Herbst bzw. Winter dieses Jahres wird es in Europa nichts mehr werden. Kid Icarus: Uprising erscheint hierzulande nämlich erst Anfang 2012. Auf der gamescom durfte ich dafür ausgiebig probespielen und mich von den Qualitäten des außergewöhnlichen Action-Adventures überzeugen. Doch sind überhaupt Qualitäten vorhanden oder hätte man die Marke lieber im Nirvana lassen sollen?

Wer das erste und originale Kid Icarus damals auf dem NES oder im letzten Jahr auf der Wii-Virtual-Console gespielt hat, der wird nahezu keine Parallelen zum Comeback der Marke erkennen. Denn das erste Kid Icarus war eine Mischung aus Metroid und Super Mario - eben ein zweidimensionales Jump-'n'-Run mit einigen actionreichen Passagen. Kid Icarus: Uprising für den Nintendo 3DS dagegen ist ein reinrassiges und waschechtes Action-Adventure, das in der Luft an Sin & Punishment 2: Successor of the Skies erinnert. Aber man kann ja nicht nur in der Luft fliegen und durch die Gegend ballern, sondern auch am Boden spielen, die Areale erkunden, kleinere Schalterrätsel lösen und sich in brachiale Nahkämpfe stürzen. Das ist das neue Kid Icarus, das Anfang 2012 bei uns in Europa erscheinen wird.




Ich konnte auf der gamescom eine Menge Zeit mit Kid Icarus: Uprising verbringen. Ich habe insgesamt drei komplette Kapitel der Einzelspieler-Kampagne gespielt, ich habe einen ersten Blick auf den Multiplayermodus geworfen und außerdem habe ich mir die AR-Card-Battles angesehen - die Augmented-Reality-Karten liegen dem Spiel ja in der Vollversion kostenlos bei, zumindest einige von ihnen. Sie sind ein nettes Gimmick, eine kleine, aber feine Zugabe, die hübsch anzusehen ist, aber auf Dauer macht das nicht wirklich viel Spaß. Trotzdem werden AR-Fans sicherlich etwas damit anfangen können - ich bin nicht wirklich begeistert und brauche das eigentlich nicht. Was ich ebenfalls nicht unbedingt brauche, ist der Mehrspielermodus in Kid Icarus: Uprising, in dem sechs Spieler gegeneinander antreten können. Die Kämpfe finden dann nämlich ausnahmslos am Boden statt und außerdem muss man blitzschnell reagieren - in Verbindung mit der eher ungewöhnlichen Steuerung ist das für Mehrspielerpartien nicht gerade vorteilhaft. Was mir dagegen hervorragend gefallen hat und womit ich die meiste Zeit verbracht habe, ist die Kampagne.

Wie bereits erwähnt, habe ich satte drei vollständige Kapitel gespielt und hatte damit also mehr als nur genug Zeit, um mir einen Einblick in die Spielmechanik von Kid Icarus: Uprising zu verschaffen. Jedes Kapitel startete in der Luft - Protagonist Pit fliegt also durch die Gegend und schießt fleißig Massen an Gegnern ab, die ebenfalls durch die Lüfte flattern. Pit fliegt automatisch und auch die Route ist vorgegeben; ähnlich wie bei Sin & Punishment 2 für Wii handelt es sich also um eine abgeänderte Version eines klassischen Railshooters. Man kann Pit nämlich innerhalb eines begrenzten Raumes per Analogstick bewegen, um feindlichen Geschossen auszuweichen und Nahkämpfe zu starten, indem man sich zu einem Gegner hinbewegt. Mithilfe des Touchpens dagegen bewegt man das Fadenkreuz und mit dem linken Trigger wird geschossen - so simpel ist also die Steuerung. Bewegt man den Analogstick schnell zur Seite, führt Pit außerdem eine Ausweichrolle aus, während der er besonders stark angreifen kann. Im Prinzip funktioniert die Steuerung am Boden gleich, mit dem kleinen Unterschied, dass man Pit dort selbst mit dem Analogstick durch die Levels steuert und mit dem Touchpen neben dem Fadenkreuz auch die Kamera bewegt. In der Theorie klingt das einfach, in der Praxis erfordert dies zunächst ein wenig Eingewöhnungszeit, geht dann aber ziemlich gut von der Hand.




Es ging also drei Kapitel lang durchweg sehr actionreich zur Sache, auch wenn kleinere Schalterrätsel zwischendurch für Auflockerung sorgten. Als besonders genial empfand ich die Bosskämpfe am Ende eines jeden Kapitels: Ich durfte sowohl gegen den riesigen feurigen Höllenhund als auch gegen die fliegende dreiköpfige Hydra antreten und hatte nicht nur einen Heidenspaß dabei, die Monster abzuschießen, sondern wurde auch durchaus gefordert. Kid Icarus: Uprising ist nämlich bei weitem nicht leicht, obwohl man das bei Nintendos Trend bezüglich des Schwierigkeitsgrades annehmen könnte. Ganz im Gegenteil: Die drei Kapitel waren nicht nur spielerisch und inhaltlich verschieden, sondern auch in drei Schwierigkeitsstufen eingeteilt: leicht, normal und schwer. Während das erste leichte Kapitel ein Klacks war, habe ich das normale Kapitel gerade noch so geschafft und beim Versuch auf Schwer musste ich mehrfach ins Gras beißen. Allerdings nahm mir das nicht meine Motivation, erneut loszulegen, denn Kid Icarus: Uprising machte mir einen Riesenspaß! Was ebenfalls seinen Teil dazu beiträgt, ist die für das kleine System brillante Grafik sowie das hübsche Artdesign. Bisher sah kein 3DS-Spiel besser aus, weder in 2D noch in 3D, weder Super Mario 3D Land noch Resident Evil: Revelations - Kid Icarus: Uprising ist der neue Meister.







Tim schrieb am 21. August 2011
Von allen 3DS-Spielen, die ich auf der gamescom 2011 in Köln anzocken konnte, war Kid Icarus: Uprising das, das mir am meisten gefallen hat. Die Grafik ist für das kleine System eine absolute Meisterleistung und sieht in 2D wie auch in 3D brillant aus und auch die Spielmechanik hat mich sofort überzeugt. Ich hatte nicht gedacht, dass ausgerechnet Kid Icarus mich mehr begeistern würde als Super Mario 3D Land, Mario Kart 7 oder Resident Evil: Revelations. Es ist allerdings ungemein schade, dass das Action-Adventure hierzulande erst Anfang kommenden Jahres erscheinen wird, während US-Amerikaner noch im Winter bedient werden. Wenn Kid Icarus: Uprising nur ansatzweise das hält, was es in der gamescom-Anspielversion inhaltlich, technisch und spielerisch versprach, dann wird das ein fantastisches Spiel! Ich zähle die Tage bis zum Release. Ich will das haben!










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