Genre: Rennspiel  
Entwickler: EA Black Box  Publisher: Electronic Arts
Plattform(en):  PC, PS3, Xbox360, Wii, 3DS

Release: 17.11.2011
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Need for Speed: The Run - Review

San Francisco - New York. Das kürzeste Rennen deines Lebens!

Geschrieben von Kithaitaa am 20. November 2011 um 18:16 Uhr


Genau vor einem Jahr haben wir uns kollektiv Need for Speed: Hot Pursuit zugelegt, um gemeinsam und gegeneinander um die Wette zu heizen, denn die berühmten Verfolgungsjagden waren wieder mit von der Partie und außerdem bot Criterion Games' NFS auch optisch einiges. Leider stellte sich dann im Verlauf diverser Multiplayer-Sessions recht schnell eine gewisse Ernüchterung ein und ließ das gesamte Team mit gemischten Gefühlen zurück, Spaß hat's dennoch gemacht. Mit Need for Speed: The Run hat Electronic Arts nun wieder die Black Box Studios rangelassen und gleich mit dem ersten Trailer gezeigt: das wird, wieder mal, ein etwas anderes Need for Speed. Aber anders muss ja nicht schlecht sein - ob es jedoch gut geworden ist, verrate ich euch in meiner Review.

Eigentlich fängt die Story-Kampagne ganz interessant an, auch wenn sich die Hintergrundgeschichte jetzt eher wie eine von vielen anhört und dem Fan "der guten alten" NFS-Titel die Nackenhaare zu Berge stehen. Ihr spielt im Einzelspieler-Modus Jack Rourke der es sich mit einigen Kredithaien verscherzt hat und somit direkt mit seinem Porsche Carrera S in der Schrottpresse landen soll. Natürlich können wir entkommen, wenn wir uns bereits im Prolog des Spiels mittels Quicktime-Events aus dem Wagen befreien und anschließend den beiden Gangstern aus Chicago davonfahren können. Eure beste Freundin Sam Harper verschafft euch im Anschluss Zugang zu einem exklusiven Rennen, bei dem über 200 Fahrer von San Francisco nach New York brettern, um als Erster ins Ziel zu gelangen und die Siegprämie von 25 Millionen Dollar einzusacken. Der Plan ist klar, das Rennen beginnt.


Von West nach Ost

Die über 3.000 Meilen von der West- zur Ostküste der USA sind in insgesamt 10 Etappen unterteilt, in denen ihr jeweils unterschiedlich viele Events absolvieren müsst und euch im Fahrerfeld nach vorne arbeitet. Zum einen wäre hier das klassische Rennen zu nennen, bei dem ihr eine bestimmte Anzahl von Kontrahenten überholen und am Ende der Strecke auch vor ihnen ins Ziel fahren müsst. Während ihr zu Beginn nur mit den Mitstreitern und gelegentlichem Gegenverkehr bzw. Schleichern auf eurer Spur kämpfen müsst, gesellen sich auch relativ früh Polizeikräfte hinzu - was die ganze Angelegenheit natürlich noch interessanter macht. Als zweiter Singleplayer-Modus dient das einfache Zeitfahren, bei dem ihr so schnell wie möglich die jeweiligen Checkpoints erreichen müsst. Je schneller, desto mehr Bonuszeit und auch mehr Erfahrungspunkte erhaltet ihr. Der Kampfmodus ist ebenfalls auf Geschwindigkeit ausgelegt, hier ist die Zeit recht knapp bemessen und es gilt den Vordermann einzuholen und auch vor ihm zu bleiben, bis die Uhr ihn rauskickt.

Gelegentlich fahrt ihr in einem Event auch gegen einen Gegner mit Namen, Rivalen-Rennen schimpft sich das Ganze, gerne auch mit Polizeipräsenz. Im wesentlichen ist hier die KI etwas mehr auf Zack als die der anderen Fahrer. Übrigens darf natürlich auch bei diesem NFS das Thema Gummiband-KI nicht fehlen, allerdings ist es so, dass man hier fast komplett darauf verzichtet hat - fast - denn wenn man sich mal einen gewissen Vorsprung herausgefahren hat, kann es schon mal vorkommen, dass die Gegner direkt hinter euch platziert werden. Einfach so. Auch gegen Ende der Strecke, vor allem im Kampfmodus, scheinen die Widersacher noch magische Reserven aus ihren Kisten zu holen.

Neben den reinen Rennabschnitten bietet euch NFS: The Run in der Kampagne teilweise auch kleine Einlagen mit Quicktime-Events - die ihr ggf. schon in dem ein oder anderen Trailer gesehen habt. Es ist sicherlich mal was anderes und fügt sich auch ganz gut ins Spiel ein, wirklich brauchen tut man diese "Abwechslung" jedoch eher nicht. Da kommen die actionreichen Rennabschnitte, bei denen euch die Gangster in schwarzen SUVs oder gar Hubschraubern verfolgen und auf euch ballern, schon besser an. Passend zur Kampagnen-Story, ob es auch zu NFS passt, darf dann jeder für sich selbst entscheiden.





Die Grafik und andere Macken

Zumindest für optische Abwechslung ist gesorgt, denn die Reise quer durch die USA bietet euch recht unterschiedliche Streckendesigns, ob ein Trip durch die Wüste, eisige und idyllische Bergfahrten oder knallharte Straßenrennen durch Las Vegas, es wird euch einiges geboten. Besonders cool wirken dabei die Wettereffekte, wie Sand- oder Schneestürme und natürlich dürfen mehr oder minder spektakuläre Crashes nicht fehlen. Gewohnt vielfältig gestaltet sich der Fuhrpark: von Aston Martin, Audi und Ford über Lamborghini, Porsche, Lotus, Pagani und diversen anderen Marken, sind wieder jede Menge Edelkarossen und Exoten am Start und bringen auch gleich das entsprechende Schadensmodell mit, welches sich jedoch nur auf äußerliche Veränderungen beschränkt. Doch auch wenn unter der Haube die Frostbite 2 Engine von DICE am Werk ist, grafisch reißt das neue Need for Speed, vor allem auf den Konsolen, keine Bäume aus - ich würde sogar sagen, dass es einen spürbaren Rückschritt gegenüber Hot Pursuit darstellt. Die PC-Version sieht zwar dank höherer Auflösung einen Zacken besser aus, jedoch wurde die Framerate seitens EA Black Box auf 30fps limitiert - ganz gleich was euer Rechenknecht an Power hergibt.

Das größte Manko der Kampagne ist jedoch die Dauer. "Das Rennen deines Lebens" ist bereits nach knapp 2 Stunden reiner Strecken-/Fahrtzeit beendet. Meiner Meinung nach recht enttäuschend, auch wenn einzelne Events durchaus klasse sind und neben einem guten Geschwindigkeits- und Renngefühl auch manchmal das gewisse NFS-Feeling aufblitzen lassen. Inszenatorisch hat man sich hier wohl stellenweise an Call of Duty, oder um bei Racern zu bleiben, an Split/Second Velocity orientiert. Doch mit durchschnittlich 2-3 Minuten sind viele der Events einfach zu kurz, vor allem da die Ladezeiten im Spiel mindestens genauso lang sind. Eine wirkliche Motivation den Run nochmals durch zu ziehen, vielleicht auf dem am Ende freigeschalteten Extrem-Schwierigkeitsgrad, bestand zumindest bei mir nicht. Recht ungewöhnlich auch die Tatsache, dass ihr in der Kampagne sehr wenig vom üppigen Fuhrpark mitbekommt, denn anders als sonst wählt ihr nicht vor jedem Event einen Flitzer aus, vielmehr wählt ihr zu Beginn des Spiels ein Fahrzeug und damit hat es sich dann erstmal. Auf den Strecken sind dann ab einem gewissen Punkt stellenweise Tankstellen platziert, wenn ihr diese ansteuert, könnt ihr euer Fahrzeug wechseln. Allerdings macht man dies wohl eher selten, wenn man gerade auf der Jagd nach dem Vordermann ist, denn dadurch bleibt auch Zeit auf der Strecke liegen und wer möchte das schon. Unabhängig davon wird man jedoch storybedingt drei bis viermal das Fahrzeug und auch die Klasse wechseln.

Vom Umfang empfand ich das als definitiv zu wenig, auch wenn man durch die Kampagne die sogenannte Challenge-Serie freischaltet, das sind nochmals 11 verschiedene Streckenpakete die ihr im Anschluss angehen könnt, um Erfahrungspunkte und Auszeichnungen zu sammeln und eure Autolog-Speedwall vollzupflastern. Als Modi dienen wieder die gleichen wie in der Kampagne und je besser eure Zeit, umso besser die Belohnung. Ganz spaßig, aber der Reiz wollte sich bei mir nicht wirklich einstellen, einziger Motivator ist hier das bekannte Autolog-System mit den Bestzeiten eurer Freunde. Erfahrungspunkte entscheiden dann auch über euren Fahrerlevel (maximal 35) und über die Freischaltung neuer Fahrzeuge und Extras. Übrigens, für jeden Wagen gibt es neben einer individuellen Lackierung auch unterschiedliche Bodykits, allerdings scheinen sich letztere nicht auf die Leistung auszuwirken, auch wenn EA hier von "Tuning" spricht.





Multiplayer, Jäger & Sammler

Kernstück des Spiels dürfte für viele sicherlich der Multiplayer-Modus sein, denn hier liegt wohl auch das größte Spaß- und Frustpotential. Euch stehen verschiedene Spiellisten zur Verfügung, die sich jeweils einem Thema widmen. Gemischte Rennen sind eine Mischung aus Rennen für alle Wagentypen, während Exoten-Sprint-Rennen, Muscle-Car-Kämpfe, Underground, NFS-Edition-Rennen und Supersportwagen entsprechend auf bestimmte Fahrzeuge spezialisiert sind. Habt ihr euch für eine Spielliste entschieden, könnt ihr mit bis zu 7 Mitstreitern in den Straßenkrieg ziehen. Es wird eine Sitzung gestartet, die verschiedene Strecken beinhaltet, pro Rennen gibt es entsprechend eurer Platzierung Punkte, die nochmals in die Gesamtwertung der jeweiligen Sitzung fliesen. Das hört sich jetzt jedoch komplizierter an, als es ist. Neben dem Voting, bei dem alle Teilnehmer zwischen zwei Sitzungen wählen können, gibt es noch eine sogenannte Bonusrad-Belohnung, hierbei wird per Zufall eine Belohnung (z.B. 500XP für die ersten 5 einer Sitzung, neuer Wagen für die ersten 3 bis zu 75G für den 1. der Sitzung) ausgewürfelt und am Ende zugeordnet.

Die Jäger und Sammler unter euch werden übrigens bestens versorgt, denn es gibt nicht nur jede Menge Profilbildchen und Hintergründe freizuschalten, jede Spielliste bietet auch jeweils 20 Einzelziele (z.B. überhole 10 Wagen mit Nitro, erreiche 20 Sprünge, gewinne X Rennen mit Wagen Y etc.) die nochmals mit Erfahrungspunkten und weiteren Extras winken. Ganz interessant ist hierbei auch, dass man mit Freunden eine Gruppe bilden kann und dann nochmals zusätzliche Gruppenziele freischalten kann.

Es gibt also viel zu sammeln, aber es gibt nur einen Modus. Rennen fahren. Von A nach B und möglichst als Erster durchs Ziel brettern, ganz stupide gegen die anderen Mitspieler und Schleicher bzw. dem Gegenverkehr auf den Straßen. Für Polizeieinsätze sowie andere Effekte und andere Modi hat es im Multiplayer leider nicht mehr gereicht. Nichtsdestotrotz sind die Rennen recht spaßig, allerdings stellt sich natürlich die Frage wie lange "nur Rennen fahren" einen bei der Stange hält? Zumindest weitere Spiellisten hat EA, natürlich als DLC, schon mal in der FAQ in Aussicht gestellt. Die Steuerung fühlt sich im Übrigen ganz okay an, auch wenn manche Fahrzeuge extrem ausbrechen und im Offroad-Bereich ein gewisses Fingerspitzengefühl gefordert ist. Was teils nicht so optimal ist, ist die Tatsache, dass das Spiel euer Fahrzeug beim Verlassen oder Abkürzen der Strecke zurücksetzt, dieser Reset kostet euch natürlich Zeit und hierbei wird gerne schon mal pingelig bis nicht nachvollziehbar zu Werke gegangen.

Insgesamt empfand ich Need for Speed: Hot Pursuit aus dem letzten Jahr um einiges besser, auch wenn wir seinerzeit vieles bemängelt haben - im direkten Vergleich wirkt The Run einfach wie ein NFS Light. Als Vollpreistitel würde ich es daher nicht empfehlen. Wer gerne mal gegen andere um die Wette heizt, kann sicherlich auf ein Schnäppchen warten - hierbei wäre dann natürlich noch der obligatorische Online-Pass zu erwähnen, ohne den ihr nicht in den Genuss des Multiplayer-Parts kommt. Die PC-Version setzt zudem, wie schon Battlefield 3 und alle weiteren Spiele von Electronic Arts (Star Wars: The Old Republic ausgenommen), auf den Origin-Client. Sowohl auf dem PC als auch auf der XBOX 360 hatte ich zudem des öfteren einen kompletten Freeze des Spiels (auf der Konsole nur noch Aus- und wieder Einschalten möglich) - sowas lässt sich aber sicherlich mit einem Patch beheben.









Kithaitaa schrieb am 20. November 2011
Electronic Arts hat nach Need for Speed: Hot Pursuit, mal wieder etwas neues ausprobiert - ein Need for Speed mit Action-Einlagen und Quicktime-Events. Ganz spaßig, aber mit nur zwei (2) Stunden reiner Spielzeit lässt NFS: The Run sogar ein Call of Duty oder gar Homefront alt aussehen, wenn es um die kürzeste Spielzeit in der Singleplayer-Kampagne geht. Inszenatorisch hat die Kampagne durchaus ihre Momente und man erhält auch einen gewohnt üppigen Fuhrpark, allerdings hätte man aus dem Konzept - ein Rennen quer durch die USA - sicherlich wesentlich mehr rausholen können. Die anschließende Challenge-Serie will da auch nicht so recht begeistern, da der einzige Motivator die Autolog-Zeiten der Freunde sind. Bleibt also alles am Multiplayer hängen, doch auch hier bietet EA Black Box wenig Neues und kaum Vielfalt, während man zwar alles mögliche Freischalten und Erspielen kann, gibt es nur einen einzigen Modus. Rennen fahren. Hier gibt es dann auch leider keine Polizei mehr, die noch im Singleplayer recht positiv aufgefallen ist.

Optisch wird zwar Abwechslung geboten, die Qualität ist aber vor allem auf den Konsolen eher mau. Schwache Texturen, Kantenflimmern & Co. lassen grüßen und dabei werkelt doch die Frostbite 2 Engine unter der Haube!? Alles in allem kann ich NFS: The Run als Vollpreistitel nicht wirklich empfehlen, wer gerne mal gegen Freund & Feind um die Wette rast, und kein anderes Rennspiel in seinem Sortiment hat, der kann sicherlich mal bei einem Schnäppchenpreis zugreifen - allerdings sollte man dann auf den Online-Pass achten - alle anderen dürfen bei diesem Need for Speed gerne aussetzen.


Besonders gut finde ich ...
  • Abwechslungsreiches Streckendesign, teils coole Wettereffekte
  • Gewohnt üppiger Fuhrpark und optisches Schadensmodell
  • Polizei, Hubschrauber und Gangster in der Kampagne
  • Grafik & Präsentation (PC), auf Konsolen eher mau


Nicht so optimal ...
  • Reine Kampagnenspielzeit knapp 2 Stunden
  • Events durchgehend zu kurz
  • Nervige Ladezeiten
  • Quicktime-Events eher unnötig
  • Fahrzeugwechsel in der Kampagne (Tankstellen)
  • Frostbite 2 Engine überzeugt vor allem auf Konsolen nicht
  • Frameraten-Cap der PC-Version (30fps)
  • Origin-Pflicht (PC)

 Testsystem:  Xbox360
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3 Kommentar(e):
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#1
Geschrieben am 20. November 2011 um 19:38 Uhr

DarkRaziel meint ...

Gut zu lesen das mich meine Vorahnungen nicht getäuscht haben als ich die Demo gespielt habe. Also bleibt das Game dort wo es ist und wird mal angeschaut bis es unter 20 Euro kostet.


          
 





#2
Geschrieben am 20. November 2011 um 20:15 Uhr

Tancred meint ...

Ach, mal wieder ein neues Need for Speed?
Ich denke schon garnicht mehr darüber nach, ob ich mir einen neuen Ableger der Serie hole. Und das liegt nur zu einem kleinen Teil daran, dass mir Rennspiele generell nicht (mehr) so zusagen.
Klar, die Grafik wird besser, aber ich habe mir seit Need for Speed: Brennender Asphalt (High Stakes, 1999) kein neues mehr zugelegt. Das Kolissionsverhalten ist grauenhaft (jedenfalls in den Spielen die ich bei Kumpels angezockt hatte: Underground 2, Most Wanted, Carbon), die "open-world" sagt mir nicht zu, und die Story ist - wie ich in deinem Review jetzt wieder lese - auch nicht besser bzw. länger geworden. Dazu kann man im Multiplayer nicht mehr als den Renn-Modus fahren - ein Witz? Gerade die Cop-Rennen waren beim alten W98 Spiel der Fun-Faktor. Leider läuft das auf meinem W7 nicht mehr.  .
Letztendlich sehe ichs auch nicht ein, dafür 40€ zu zahlen ..


          
 





#3
Geschrieben am 21. November 2011 um 02:19 Uhr via

Mario meint ...

Guter Test! Mich erinnert die Story an "Bullrun" vom Sender Dmax  ...Aber ich werde es mir nicht kaufen,da ist kein Funken übergesprungen.Freue mich auf die BoxVersion von Ignite!


        



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