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Game Reviews
Was wäre eine Gamewebsite ohne Reviews bzw. Spieletests? Eben. Daher gibt es diese natürlich auch bei uns, mit soviel Informationen wie möglich und so wenig Spoilern wie nötig. Jede Review ist dabei als subjektive Meinung bzw. Eindruck des jeweiligen Autors zu verstehen und nicht als ultimative Prozent- oder Punktewertung - und lesen muss man auch noch! Hier eine Übersicht all unserer bisherigen Reviews.
Just Dance 4
Manch einer betrachtet seine Kinect-Kamera ja als eine absolute Fehlinvestition. Das ist nicht weiter verwunderlich, schließlich lassen sich die guten Kinect-Games an einer Hand abzählen und Titel wie Fable: The Journey oder Steel Battalion: Heavy Armor würden ohne die erzwungene Gestik besser funktionieren. Doch Dance Central 3 und Just Dance 4 erinnern mich daran, dass sich Kinect immerhin für eines gelohnt hat: für Partyspaß mit Kumpels, Peinlichkeiten und Schadenfreude. Mit Just Dance 4 habe ich am vergangenen Wochenende viel Zeit verbracht. Hat Ubisoft es geschafft, die Tanzfläche auch im vierten großen Anlauf noch zu rocken? Let's dance. |
Sleeping Dogs
Wer erinnert sich noch an die TrueCrime Reihe? Streets of LA und ähm... der Nachfolger? Streets of LA erzählte die Story eines Cops in LA, der sich gegen Ende mit fliegenden Drachen und magischen Geistern untoter, chinesicher Triadenbosse rumplagen musste, ein Absturz ähnlich wie in Fear Effect, das von Crime-Drama in Hong Kong direkt zur Hölle fuhr. Hauptcharakter in Streets of LA war ein Polizist, dessen Missachtung von Gesetz und Vorschriften sogar Chuck Norris erblassen lassen würde. Highlight war das absichtliche Überfahren eines Kollegen mit den grinsenden Worten: "You make a lousy roadblock." Ab diesem Moment verschwinden die Grenzen zwischen Gut und Böse. Der Nachfolger... ähm, ja, keine Ahnung, nie gespielt. Ist auch egal. Worauf ich hinaus will, True Crime hatte nie wirklich den Namen, den GTA und mittlerweile auch Saint's Row haben. Dass "Sleeping Dogs" den Zusatz verloren hat, dürfte also kein sonderlich großes Problem sein. |
Deadlight
Mit Deadlight veröffentlicht das spanische Entwicklerstudio Tequila Works ihr Erstlingswerk für XBOX Live Arcade und damit auch gleich den dritten Titel des diesjährigen Summer of Arcade. Eine gewisse Vorfreude auf das Spiel dürfte sich nicht nur bei mir eingestellt haben, als im Januar der erste Teaser Trailer veröffentlicht wurde. Ein Plattform Puzzler mit einem coolen Artdesign, dazu noch Zombies, ein Team das sich aus erfahrenen Entwicklern zusammensetzt und sich an Klassikern wie Prince of Persia & Co. orientiert, was soll da noch schiefgehen?! Die Meinungen weltweiter Reviews reichen von "sehr gut" über "geht so" bis "schlecht", für mich nur noch ein Grund mehr mir das Spiel selbst anzuschauen. Wie mein Survival-Side-Scroller-Abenteuer verlaufen ist erfahrt ihr in meiner Review. |
Inversion
X-Klon. Egal ob Grand Theft Auto oder Gears of War: Kommt ein Spiel, das leichte Ähnlichkeiten aufweist, handelt es sich sofort um einen Klon. Okay, die Industrie ist durchaus bekannt dafür, bei guten Ideen recht schamlos vorzugehen. Mittlerweile sind wir aber an dem Punkt angekommen, an dem längst nicht mehr jedes Open-World-Spiel als GTA-Klon verschrien werden und auch nicht jeder Cover-Shooter automatisch eine Gears-Kopie sein muss. Hin und wieder kommt aber doch ein Spiel daher, dessen Ähnlichkeiten so frappierend sind, dass man die angestaubten Begriffe wieder nutzen muss. Inversion kann sich dem leider Gottes nicht entziehen. |
The Amazing Spider-Man
Der Aufschrei war groß, als bekannt wurde, dass Marc Webb ein Reboot des Spider-Man Franchises machen will, nur kurz nachdem die Trilogie von Sam Raimi einen - meiner Meinung nach - mehr als unwürdigen dritten Teil bekommen hat. Mich persönlich hat's dennoch gefreut, konnte ich mich mit Tobey Maguire und der Heulsuse Kirsten Dunst nie so richtig anfreunden. Passend zum vor kurzem angelaufenen (und ziemlich großartigen) The Amazing Spider-Man gibt's nun passend dazu das Videospiel. Und das ist erstaunlich gut gelungen - für eine Videospielverfilmung. |
The Walking Dead
Wer meinen Ersteindruck zur ersten Episode von The Walking Dead gelesen hat, wird sich womöglich noch daran erinnern können, dass das neue Adventure von Telltale Games durchaus interessant ist. Ein für den Entwickler neuer, ungewohnter Stil gepaart mit einer spannenden Story, die gemeinsam mit den Schöpfern der Comic-Serie kreiert wurde, sowie überzeugenden Dialogen und Sprechern. Dies, sowie die Dialog- und Handlungsentscheidungen die zumeist unter Zeitdruck erfolgen müssen, tragen maßgeblich zur Atmosphäre des Spiels bei. Das alles ist auch in der zweiten Episode "Starved For Help" vorhanden, auf die man länger als ursprünglich geplant warten musste. Die Schwächen sind es leider auch. Wie mein erneuter Trip im Zombie-Adventure verlief und was uns in Zukunft erwartet, erfahrt ihr hier. |
Spec Ops: The Line
Gibt es so etwas wie ein Anti-Kriegs-Spiel? Kann es das überhaupt geben, wenn das eigentliche Ziel eines Spiels Unterhaltung durch Interaktivität ist und diese Interaktivität das Niederschießen hunderter Mitmenschen erfordert? Homefront hatte dies ja bereits versucht und während ich durchaus sagen würde, dass es sich hier um einen ganz netten Shooter handelt, so bleibt es von diesem Anspruch doch meilenweit entfernt. Spec Ops: The Line präsentiert sich als nächster Vertreter dieser Reihe und erhebt höchste Ansprüche, angelehnt an Joseph Conrads "Heart of Darkness". Klare Frage, klare Antwort: Kann The Line dieses hohe Ziel erreichen? Nein… aber es kommt näher ran als ich es je für möglich gehalten hätte. |
Lollipop Chainsaw
Wenn ein Spiel von Grasshopper Manufacture (mit-)entwickelt wird, dann ist es im Regelfall alles andere als normal. No More Heroes gehört zu den interessantesten Actionspielen auf Wii, Shadows of the Damned ist mir heute noch in ausgezeichneter Erinnerung - und das nicht etwa, weil es spielerisch neue Maßstäbe setzte, sondern weil es einfach Style hatte. Ganz ehrlich: Ich steh auf solchen abgedrehten Scheiß. Damit war für mich bereits zur Ankündigung klar: Lollipop Chainsaw muss mir ins Haus kommen! Ein knapp bekleidetes Cheerleader-Girl mit großen Brüsten räumt in ihrer zombie-verseuchten Highschool auf - so etwas kann doch nicht schlecht sein! Tatsächlich ist schlecht im Falle von Juliets Abenteuer der falsche Ausdruck. Passender wäre ... enttäuschend? |
Tom Clancy's Ghost Recon: Future Soldier
Für ein Spiel mit Future im Namen ist der jüngste Teil von Ghost Recon nicht sehr futuristisch. Okay, es gibt Dronen, Sensorgranaten, Camouflageanzüge und leuchtende Kringel um die Waffen, alles Dinge, die womöglich derzeit noch nicht Militärstandard sind, aber in Spielen haben wir diese Art von Ausrüstung seit Jahren gesehen, sei es in Modern Warfare oder in Metal Gear Solid. Nun dürfte niemand einen SciFi Shooter erwartet haben, das wäre auch etwas zu sehr Anfang des Jahrtausends gewesen. Bedenkt man aber, dass das Spiel im Grunde kaum etwas bietet, was die Konkurrenz nicht auch längst gezeigt hat, ist der Titel schon eine kleine Enttäuschung. Dennoch kann Ghost Recon: Future Soldier natürlich trotzdem ein gutes Spiel bieten, oder? |
Sonic the Hedgehog 4: Episode II
Fast eineinhalb Jahre ist es her, dass Sonic endlich wieder zweidimensional wurde und sich ganz auf seine Stärken fokussierte - jedenfalls war das der Plan bei Sonic the Hedgehog 4: Episode I, so ganz hat das Vorhaben trotzdem nicht geklappt. Das Spiel war für seinen mickrigen Umfang zu teuer und kam außerdem nicht an die früheren 2D-Teile zu Mega-Drive-Zeiten heran. Mit Sonic the Hedgehog 4: Episode II soll nun (wie immer) alles besser und das Gameplay ausgefeilter werden. Doch guter Wille alleine reicht bekanntlich nicht und wenig überraschend ist auch die zweite Episode weit von der Qualität früherer Ableger entfernt. Sie ist nicht schlecht, aber auch nicht gut. |
Mad Riders
2010 ist ein richtig gutes Rennspiel leider völlig untergegangen und wurde bereits kurz nach Release verramscht: nail'd. Die Spielermassen haben sich eben mehr auf Dead Island gefreut, anstatt auch anderen Techland-Entwicklungen Aufmerksamkeit zu schenken. Darum geht man dieses Mal kein Risiko ein und bringt das neueste Rennspiel-Projekt des Studios, Mad Riders, auf Xbox Live Arcade und das PlayStation Network. Für mich kam Mad Riders praktisch aus dem Nichts - ich hatte nie etwas davon gehört und freilich auch keine Erwartungen. Umso größer war die Überraschung, als ich festgestellt habe, dass man hier für gerade mal 800 Microsoft Points einen richtig coolen Arcade-Racer bekommt! |
Dragon's Dogma
Kobolde, Oger und Trolle streifen durch die dichten Wälder, Banditen überfallen wehrlose Reisende auf den Straßen des Herzogtums, in den Städten gehen die Einwohner ihren alltäglichen Pflichten als Schmied, Verkäufer oder Stadtwache nach. Ob nun The Witcher II oder The Elder Scrolls V: Skyrim - man erkennt ein westliches Rollenspiel auf den ersten Blick. Umso erstaunlicher ist es, dass das aktuellste große Rollenspiel, das genau diese Klischees mitbringt, eben nicht aus dem Westen, sondern von den besten Capcom-Entwicklern aus Japan stammt: Dragon's Dogma. Auf den ersten Blick wirkt das mächtige Open-World-Epos generisch und langweilig, auf den zweiten Blick chaotisch, auf den dritten Blick wird es dann plötzlich interessant. Verbirgt sich unter der harten Schale ein goldener Kern? Oder sollte Capcom lieber wieder zu den Action-Wurzeln zurückkehren? |
Max Payne 3
Was immer man macht, es ist falsch. Gibt es keine Fortsetzung, regen sich die Fans des ersten Teils auf (Bayonetta, BulletStorm). Kommt ein Sequel und macht es alles anders, dann hat man den Geist des Vorgängers verloren und eine Serie ruiniert. Kommt ein Sequel und macht alles gleich, melkt man eine Serie aus und hat keine Ideen mehr. Rockstar Vancouver konnte mit der Übernahme von Max Payne von Remedy also nur Kritik einfahren. Das erste Bild von Max mit Glatze im Hawaiihemd in Rio war sicherlich nicht der beste PR Schachzug (oder angesichts der Resonanz, vielleicht war er es doch). Rockstar ist freilich für ihren ganz eigenen Stil bekannt. Ihre Stärken liegen in vielen Bereichen, aber eines haben noch alle ihre Spiele als gemeinsamen Schwachpunkt: Das Gameplay. Schlechte Zeiten für Max? |
The Walking Dead
Sind Zombies nicht so langsam mal out!? Zugegeben, ich schaue mittlerweile schon ziemlich gelangweilt drein, wenn irgendein Film oder Spiel abermals Zombies als Thema aufgreift und finde es mindestens genauso ausgelutscht wie die Zweiter Weltkriegs-Shooter in den letzten Jahrzehnten. Telltale Games und die Macher der The Walking Dead Comics sehen das natürlich anders und haben gemeinsam ein Adventure-Spiel entwickelt, welches in gewohnter Telltale Manier in Episodenform erscheint. Die erste Episode "A New Day" ist kürzlich für den PC, Mac, XBOX Live Arcade und im PlayStation Network erschienen - ich habe sie gespielt und mein Fazit zum rund zweistündigen Adventure-Horror-Quicktime-Survival Trip gibt's hier. |
Prototype 2
Vor drei Jahren erschien Prototype und spaltete die Spielergemeinde. Für die einen war es ein lieblos zusammengeschusterter, technisch gruseliger und unnötig blutiger Versuch, dem großartigen inFamous Konkurrenz zu machen - für die anderen, darunter unseren Haschbeutel, war es eine Möglichkeit, endlich in einem Open-World-Spiel so richtig die Sau rauszulassen. Ich gehöre zu letzterer Gruppe, denn ich hatte verdammt viel Spaß dabei, mit Alex Mercer das ultimative Chaos in New York zu erleben. Drei Jahre später schieben Activision und Radical nun Prototype 2 hinterher: mit einem neuen Protagonisten, mehr Mutationen/Mord-Optionen und besserer Grafik, aber dem gleichen Kern-Gameplay und immer noch so viel Blut, dass selbst ein Mortal Kombat neidisch werden könnte. Macht der zweite Splatter-Trip nach New York Zero immer noch so viel Spaß - vielleicht sogar mehr als davor - oder bleibt der erste Teil ein einsamer Überraschungshit? |






















