Nintendo Switch: 40 Erkenntnisse aus meinen ersten zwei Wochen 10

Für uns ist der Tag, an dem der Postbote endlich die langersehnte neue Konsole vorbeibringt, ja so etwas wie Ostern und Weihnachten am gleichen Tag. Noch größer sind Spannung und Vorfreude für mich aber dann, wenn es sich auch noch um ein Gerät von Nintendo handelt, weil diese eben einfach "anders" sind: keine PCs für den Fernseher, sondern eigene und oft auch eigenartige Systeme, die sich stets durch das gewisse Etwas auszeichnen. Und so ist auch die Nintendo Switch. Vierzehn Tage habe ich nun mit diesem neuen, ungewöhnlichen Konsolen-Handheld-Hybriden verbracht und möchte 40 Erkenntnisse mit euch teilen, die ich in dieser Zeit gewonnen habe. Hallo Switch!

Ihr seht schon: Dieser Artikel ist keine Hardware-Review im klassischen Sinne - davon findet ihr im Netz seit dem Release schon an jeder Ecke eine. Ich habe stattdessen 40 Erkenntnisse aufgelistet, die mir während der vergangenen 14 Tage mit der Nintendo Switch bewusst geworden sind und die teilweise auf dem Switch-Preview-Event noch nicht erkennbar waren. Darunter finden sich selbstverständlich Eindrücke zu den Joy-Con, dem "Switchen" und vielem mehr, aber auch kleinere Details, die euch womöglich entgangen oder noch nicht bekannt sind. Wusstet ihr zum Beispiel schon über den überaus praktischen Standby-Modus Bescheid? Oder darüber, dass man keinen Captain Toad als Avatar auswählen kann? In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen und vergesst nicht, eure Erwartungen an oder Erfahrungen mit der Nintendo Switch mit uns zu teilen.

  1. Die Switch ist als Konsole im Dock erstaunlich klein, als Handheld aber gegenüber 3DS und Vita ungewöhnlich groß.

  2. Stellt man das Dock mit der Switch vor den Fernseher, wird womöglich - so bei mir - ein Teil des TV-Bildschirms verdeckt.

  3. Stellt man das Dock in ein Fach des Fernsehtisches ... kann man die Switch eventuell nicht mehr herausnehmen oder hineinstecken, ohne das ganze Dock zu neigen. Das hängt vom Fernsehtisch ab, ist bei mir allerdings ein echtes Problem.

  4. Das Dock ist nicht mehr als eine billige und unsinnig geformte Plastikschale, die die Switch zerkratzen kann, und mit Abstand das am günstigsten produzierte Teil im Lieferumfang. Die angedachten 60 Euro für ein neues Dock sind ein schlechter Scherz.

  5. Um die Kratzer zu vermeiden, habe ich Bildschirmwischtücher zerschnitten und vorsichtig mit Tesa in das Dock geklebt, sodass die Switch sanft an den Tüchern entlanggleitet und dadurch auch noch staubfrei bleibt - yeah! Natürlich gibt es aber auch Bildschirm-Schutzfolien, die das verhindern, etwa mit dem offiziellen Switch-Case von Nintendo.


Nicht verwechseln: links der Switch Dog, rechts das Switch Dock. Das war's - größer ist die Konsole nicht.


  1. Bunter ist besser. Die neonfarbenen Joy-Con sind ein angenehmer Kontrast zum schwarzen Klavierlack der meisten anderen Geräte unter dem Fernseher. Außerdem kann man durch die Farben sofort links und rechts unterscheiden.

  2. Weder die Joy-Con noch der Pro Controller haben einen Anschluss für Kopfhörer oder Headsets - das Wii U GamePad hatte ihn und auch der DualShock 4 der PlayStation 4 hat einen. Wer Kopfhörer nutzen will, muss in den Handheld-Modus.

  3. Die Joy-Con erinnern an kleine, samtige WiiMotes und selbst das neue Zelda lässt sich gut mit ihnen spielen. Es ist entspannend, die Arme in unterschiedliche Richtungen lehnen zu können - auf Dauer ist ein "ganzer" Controller trotzdem bequemer.

  4. HD Rumble ist momentan nur in 1-2-Switch interessant und ansonsten noch nirgends brauchbar umgesetzt. Die Technik hat zwar jede Menge Potential, aber inwiefern Spiele dadurch bereichert werden, muss sich erst noch zeigen - vielleicht ja in SteamWorld Dig 2.

  5. Der Joy-Con-Grip sieht aus wie ein Hund (Switch Dog) und fühlt sich nach einer Weile eher unbequem an.

  6. Dieses Problem lässt sich beheben, indem man sich einen Pro Controller zulegt. Der ist einer der besten aktuellen Controller, liegt fantastisch in der Hand und den Aufpreis gegenüber einem DualShock 4 allein schon deshalb wert, weil der Akku locker zehn Mal so lange hält. Die veranschlagten 70 Euro sind trotzdem alles andere als ein Schnäppchen.


Trotz der dicken Umrahmung ist das Switch-Display größer als das des Wii U GamePads - heller und schärfer obendrein.


  1. Der Gyrosensor ist super - sowohl in den Joy-Cons als auch der Switch selbst und dem Pro Controller. Gerade in Zelda helfen minimale, präzise Neigungen, um etwa beim Bogenschießen punktgenaue Kopftreffer zu erzielen.

  2. Man kann die Switch nicht mit dem Pro Controller von der Couch oder dem Bett aus ein- oder ausschalten.

  3. Startet man die Switch, dann ist es ... ruhig. Sehr ruhig. Mucksmäuschenstill. Es gibt keine Musik im Home-Menü. Es läuft auch keine Musik im Nintendo eShop. Das ist absolut untypisch für Nintendo und gefällt mir überhaupt nicht. So fehlt der Switch software-seitig der "Nintendo-Touch" - das OS wirkt langweilig, steril und lieblos. Wo sind die liebevollen Details?

  4. Das Home-Menü ist aufgeräumt und minimalistisch, was im ersten Moment noch gefällt und einem im zweiten Moment bewusst macht, dass es außer den Systemeinstellungen, dem eShop und dem Spielstart quasi nichts zu tun gibt.

  5. Das bedeutet im Umkehrschluss: Netflix, Amazon, YouTube, selbst ein primitiver Internetbrowser - aktuell Fehlanzeige.

  6. Leute wie ich, die gerne ihre Spielzeiten dokumentieren, werden das fehlende Activity Log schmerzlich vermissen.

  7. Die Switch unterstützt wie die Wii U weder DTS noch Dolby Surround 5.1 - der normale Multi-Channel tut es aber auch.

  8. Es ist toll, dass es einen Screenshot-Button gibt, aber es ist nicht toll, dass die Bilder eine niedrige Auflösung haben.


Man kann die Switch mit dem integrierten Kickstand aufstellen und im "Tisch-Modus" nutzen, etwa im Flugzeug oder Bus.


  1. Die Switch ist regionfree! In weniger als zehn Minuten habe ich mir einen japanischen Account angelegt, den eShop besucht und den Download der Demo zu Puyo Puyo Tetris gestartet. Ebenso einfach ist es für alle anderen regionalen Shops. Das ist ein Novum für Nintendo und ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Auch Karten sind regionsfrei.

  2. Wii-U-Spiele laufen nicht auf der Switch. Der Versuch scheitert schon an der Suche nach einem geeigneten Disc-Schlitz.

  3. Mein WLAN-Netzwerk und die Switch scheinen keine Freunde zu werden. Bei gleicher Entfernung zum Router wie bei der PlayStation 4 kommt die Switch nur auf zwei Balken und nur ein Drittel der Geschwindigkeit. Da auch jede Menge andere Spieler vom gleichen Problem berichten, liegt es wohl an der Switch selbst - das wird hoffentlich bald gelöst.

  4. Thema Online-Funktionen: Das, was Nintendo als "Free Trial" bezeichnet, ist in Wahrheit eine unfertige Beta.

  5. Man kann zwischen verschiedenen Avataren bekannter Nintendo-Maskottchen wählen, aber es fehlen u.a. Figuren aus Fire Emblem und Kirby. Nicht einmal Captain Toad steht zur Auswahl, was dringend und bald geändert werden muss.

  6. Mit Freunden, mit denen man nicht schon in Miitomo vernetzt ist, kann man sich nur über ... Freundescodes verbinden.

  7. Glück im Unglück: Es genügt, wenn ein Spieler einem anderen per Freundescode die Freundschaft anbietet - die Codes müssen nicht wie beim Nintendo 3DS ausgetauscht werden. So ist das eine Sache von wenigen Sekunden und dauert auch nicht so viel länger, als wenn man im PSN nach 69XxDestroYaHxX sucht. Vielleicht sogar kürzer. Alles nicht so dramatisch.


Mit dem Switch Dog spielt es sich okay, aber der Pro Controller ist bequemer. Rechts die "zusammengebaute" Switch.


  1. Das "Switchen" fühlt sich toll an und klappt perfekt. Wenn etwa wie in meinem Zimmer die Sonne mal wieder einen Teil des Fernsehers verdeckt, stehe ich einfach auf, nehme die Switch aus dem Dock und innerhalb von ein bis zwei Sekunden ist das Bild auf dem Handheld. Dann kann man gemütlich durch die Wohnung laufen, sich auf den Balkon setzen oder ...

  2. ... an anderen stillen Örtchen weiterzocken! Wo bei dem Wii U GamePad noch die Verbindung abbrach, kann man mit der Switch wirklich überall hin. Das ist vor allem im ersten Moment richtig beeindruckend, weil man aus Gewohnheit auf das "Verbindung verloren" wartet - es aber (natürlich) niemals aufploppt.

  3. Das "Switchen" macht sogar so viel Spaß, dass ich es immer wieder zwischendurch mache, auch wenn es nicht nötig wäre.

  4. Der Bildschirm ist berührungssensitiv mit Multi-Touch, sodass auch Spiele wie Voez wunderbar funktionieren.

  5. Der Standby-Modus ist superpraktisch, denn sobald man die Switch startet, ist man direkt an der Stelle im Spiel, an der man es verlassen hat. Das heißt: Auch wenn der Akku fast leer ist, kann man auf den Power-Knopf drücken, die Switch in das Dock stecken, den Knopf nochmal drücken und ohne jegliche Warte- oder Ladezeit sofort weiterspielen.

  6. Apropos Akku: Spiele ich Zelda bei maximaler Helligkeit und aktiviertem Wi-Fi, ist nach ca. 2 1/2 bis 3 Stunden Schluss.

  7. Die Switch lässt sich mit einer gängigen Powerbank mit 2,4A wunderbar per USB-C-Kabel aufladen. Spielt man allerdings während dem Aufladen, dann gleichen sich Verbrauch und Aufladung fast perfekt aus. Soll heißen: Fällt die Akkukapazität auf 6% herab und man steckt das Ladekabel ein, spielt aber damit weiter, dann bleibt sie auch bei eben diesen 6%.


Nervig: Stellt man das Dock samt Switch vor den Fernseher, verdeckt dieses (bei mir) einen Teil des Bildschirms.


  1. Die wichtigste Erkenntnis für Fans von mobilen Spielgeräten: Die Switch ist der stärkste Videospiel-Handheld bisher.

  2. Der Bildschirm ist groß und hell genug, dass sich auch ein episches Spiel wie Zelda gut im Handheld-Modus genießen lässt.

  3. Aber Vorsicht vor der Mittagssonne: Das Display ist nicht entspiegelt und nicht hell genug nicht, um der Sonne zu trotzen.

  4. Von 32 Gigabyte internem Speicher sind nur 25,6 GB für Spieldaten verfügbar und Zelda nimmt davon schon mal die Hälfte in Anspruch - nämlich 13,4 GB. Über kurz oder lang kommt man also an einer Micro-SD-Karte nicht vorbei, die aber glücklicherweise absolut bezahlbar sind, da nicht - wie bei der PS Vita - ein proprietäres Format verlangt wird. Die meisten eShop-Titel, die aktuell verfügbar sind, sind aber angenehm klein: Fast RMX kommt mit 900 MB aus, Voez schon mit 400.

  5. Die Switch ist in bester Nintendo-Tradition eine Multiplayer-Konsole für das heimische Wohnzimmer - und für unterwegs: Die Joy-Cons abzunehmen und mit einem einzelnen zu spielen, klappt nach kurzer Eingewöhnung überraschend gut. Natürlich kann man kein Spielgefühl wie mit einem Pro Controller erwarten. Aber für den Zweck reicht es vollkommen aus. Und ich muss an dieser Stelle betonen: Wie geil ist es bitte, aus einem Handheld plötzlich ein Tablet mit zwei Controllern zu zaubern, mit dem man selbst im Flugzeug oder Bus zu zweit Mario Kart zocken kann? Das wird viel zu wenig gewürdigt.

  6. Allerdings ist der integrierte Kickstand billig und man rechnet damit, dass die Switch jede Minute umkippen könnte, was daheim zwar nicht passiert ist, im Bus aber durchaus denkbar wäre. Warum gibt es keinen zweiten Kickstand links?

  7. Die letzte und vielleicht wichtigste Erkenntnis: Die Nintendo Switch ist eine vielversprechende, durchdachte, hochwertige Konsole, die das Beste aus Heimkonsole und Handheld vereint - aber noch viel zu wenig aus ihrem enormen Potential macht. Im Moment ist die Switch eine Zelda-Maschine. Alles Weitere wird und muss die Zukunft zeigen. Es liegt in Nintendos Händen, das Potential auch auszuschöpfen. Ich freue mich auf die kommenden Jahre mit meiner Switch!




Abschließende Worte und ein Blick in die Zukunft der Nintendo Switch



So viel zur Gegenwart. Doch wie sieht die Zukunft für die Nintendo Switch aus? Zumindest für das laufende Jahr 2017 hat Nintendo einige vielversprechende hauseigene Produktionen angekündigt: Mario Kart 8 Deluxe startet am 28. April durch und bringt den beliebten (und großartigen!) Fun-Racer mitsamt aller DLCs und einem erweiterten Schlacht-Modus und Fahrer-Roster auf die neue Konsole. Im Mai ist Arms dran, ein Box-Spiel unter Leitung von Mario-Kart-8-Produzent Kosuke Yabuki, das für viele schon als das "Splatoon der Kampfspiele" gilt. Apropos: Mit Splatoon 2 ist auch eine Fortsetzung zur Tintenfisch-Farbschlacht für den Sommer geplant - einen konkreten Termin gibt es noch nicht. Für den Herbst sind indes Fire Emblem Warriors, eine serientypische Schlachtplatte mit allerlei Fire-Emblem-Helden und -Heldinnen, und Super Mario Odyssey angedacht. Mario rennt und hüpft dabei zum ersten Mal seit Super Mario 64 wieder durch offenere und weitläufigere Welten und stößt dabei sogar in die Welt der Menschen vor. Abgeschlossen werden soll das Jahr schließlich mit Xenoblade Chronicles 2 von Monolith Soft, wobei man hier bezweifeln darf, ob das 2017 wirklich noch klappt.

Für ein Launch-Jahr kann sich das Lineup meiner Meinung nach absolut sehen lassen und wenn die Qualität der angekündigten Spiele stimmt und sie nicht wider Erwarten doch noch verschoben werden, dann dürfte zumindest meine Switch so schnell nicht verstauben - zumal mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild schon ein erster fantastischer Titel erschienen ist, mit dem man viele Wochen verbringen kann. Mehr dazu später. Ein paar erste Eindrücke bekommt ihr unter anderem in unserem Pakcast zum Switch-Event.

Nicht ganz so rosig sieht es derzeit an der Indie- und Third-Party-Front aus. Zwar hat Nintendo schon einige eShop-Spiele in einer eigenen Nindies-Direct Präsentation angekündigt, aber Erlebnisse mit dem Kaliber eines Inside, The Witness oder Ori and the Blind Forest sind dort derzeit kaum zu finden. Die großen Publisher erstaunen derweil mit Zurückhaltung: Abgesehen von ein paar späten Ports (Skyrim, Rayman Legends, Steep), den üblichen LEGO- und Sonic-Titeln und zwei Sportspielen aus dem Hause EA und 2K sieht es ziemlich mau aus - was entweder daran liegen kann, dass die Switch erst im Herbst so richtig durchstarten soll, oder aber daran, dass man die Konsole vorerst aus sicherer Distanz verfolgt, um bei einem Erfolg selbst aufzuspringen. Als gesichert gelten dürfte hingegen ein starker Spiele-Support aus und für Japan, wodurch Serien wie Monster Hunter oder Shin Megami Tensei nicht lange auf sich warten lassen dürften. Spätestens dann, wenn der 3DS in seine wohlverdiente Rente geht.


Habt ihr euch schon eine Switch gekauft? Wenn ja, was haltet ihr bislang von Nintendos neuer Konsole - und wenn nein, was hält euch davon ab? Was muss Nintendo bieten, um die Switch auch für euch interessant zu machen?

Kommentare-Kommentier-Show


Folgenden Usern gefällt der Beitrag: Evoli, CookieMonster, ATeC, DerBene, ... und 6 Gästen.
  • Kithaitaa
    #1 | 17. März 2017 um 20:46 Uhr
    Meine erste Erkenntniss: Der Spieletitel, hier "The Legend of Zelda: Breath of the Wild", passt nicht komplett ins Display. Hätte ich als Nintendo-Verantwortlicher so nicht durchgehen lassen. Hier muss zwingend ein Patch her =D

    Und ... kein Captain Toad als Avatar? Also, das nehm ich persönlich ...
  • CookieMonster
    #2 | 17. März 2017 um 21:13 Uhr
    Die Notwendigkeit oder zumindest Vorsorge in Punkt 5 finde ich ja schon ein wenig traurig, hier ist der Qualitätskontrolle ja offensichtlich ein echtes Problem entgangen. Hoffentlich bietet Nintendo hier schon bald eine erste Revision der Dockingstation an, nur den aktuellen Besitzern wäre damit aber natürlich nicht geholfen. Zur Not werden das die Dritthersteller aber sicher gerne übernehmen (vermutlich dann auch günstiger). Mal schauen.

    Noch habe ich mir keine Switch gekauft, ich bin an der Konsole aber weiterhin interessiert. Die Zeit wird die Switch für mich irgendwann so attraktiv machen, dass ich sie mir kaufen werde, nämlich dann, wenn Spieleangebot und Preis stimmen (zusammen mit dem Pro-Controller find ich sie tatsächlich etwas teuer und ohne mag ich persönlich nicht zugreifen ... Switch-Dog hin oder her  ). Auf welche Spiele ich jetzt genau warte, weiß ich aber zugegeben nicht einmal  Mehr als auf meine Wunschkandidaten (z.B. ein traditionelleres Metroid, Donkey Kong, ...) würde ich mich nämlich über echte Überraschungen seitens Nintendo freuen. Oh ja und Bayonetta 2 sollte natürlich unbedingt im eShop landen, das habe ich auch weiterhin nachzuholen.
    Der (bislang) schwache Third-Party Support stört mich dabei zugegeben überhaupt nicht, bei den Spielen werde ich ohnehin dem PC treu bleiben.
  • Kithaitaa
    #3 | 17. März 2017 um 21:23 Uhr

    CookieMonster: Die Notwendigkeit oder zumindest Vorsorge in Punkt 5 finde ich ja schon ein wenig traurig, hier ist der Qualitätskontrolle ja offensichtlich ein echtes Problem entgangen.


    Das kam mir auch direkt in den Sinn. Sowas kann bei ordentlicher Q&A nicht untergehen, wenn direkt nach Launch diverse Leute davon berichten. Schade, traurig, ärgerlich.

    CookieMonster:Der (bislang) schwache Third-Party Support stört mich dabei zugegeben überhaupt nicht, bei den Spielen werde ich ohnehin dem PC treu bleiben.


    Der sagenumwobene Third-Party-Support ist ohnehin nur Marketing-Gewäsch. Niemand kauft sich eine Nintendo-Konsole für ein FIFA, oder für ein Skyrim (nach 5+ Jahren) - zumindest habe ich da starke Zweifel. Ohnehin denken EA & Co. anders als die Nindies. Hier zählen harte Fakten, bei EA zum Beispiel. Entweder die Switch verkauft sich oft genug, damit man ordentlich verkaufen kann oder eben nicht. ARM-Prozessor, ein Jahr Port-Laufzeit ... sagt ja schon alles, während man auf der anderen Seite nahezu identische x86-Architektur vorliegen hat?!

    Gerade in punkto Third-Party verwundert mich das schwache Line-Up von Ubisoft. Bisher haben die schon immer einen hervorragenden Support geliefert, wenn es an neue Nintendo-Konsolen ging und nun ... zwar angekündigt, aber nur Just Dance geliefert. Die Ankündigungen sind auch nur Ports, außer ein vermeintlich exklusives Beyond Good and Evil 2.

    1,5M verkaufte Konsolen (vs. 2,6M verkaufte Horizon: Zero Dawn, nur mal so) klingen nice, aber mal abwarten. Die Wii-U war anfangs auch überall ausverkauft und jeder war begeistert =]
  • Fetzig
    #4 | 20. März 2017 um 10:43 Uhr
    Danke für den Bericht. Bei mir darf sich der Einzug einer Switch in mein Heim noch ein wenig aufschieben. Aktuell reizt mich nur Zelda, welches ich bereits auf der Wii U zocken kann. Wenn dann aber zum Weihnachtsgeschäft Mario Odyssey raus kommt, dann sieht das ganze schon wieder ganz anders aus... dann komme ich wohl nicht mehr um meine eigene Switch drum herum.  
  • DarkRaziel
    #5 | 24. März 2017 um 00:49 Uhr
    Ich habe leider eine Switch gekauft obwohl ich noch warten wollte.
    Aber mein Sohn stand im Laden und wollte gerne eine haben um Zelda spielen zu können.
    Hätte es zwar für die WiiU kaufen können, aber dann blockiert er mir den TV zum Xbox spielen.
    Somit kann er jetzt Zelda spielen wo immer er will und ich bin einige Hundert Euro ärmer   

    Habe zwar auch schon etwas gespielt, aber so richtig gefesselt hat mich Zelda (noch) nicht.
    Um das Display zu schützen habe ich mir Schutzfolie besorgt und ein zweites Netzteil damit mein Sohn auch so das Gerät laden kann ohne den TV Modus.
    Der Store ist übersichtlich und die Menüs wirken schnell dahin Programmiert für micht und noch nicht Ausgereift, denn für meinen Geschmack fehlt da noch zu viel.
    Auch finde ich die Umstellung der Joy-Cons blöde wenn man zu zweit spielen möchte.
    Was natürlich auch blöd gelöst ist das die Handgelenkschlaufen so schwer wieder runterbekommt.
    Und mit die größte Frechheit von Nintendo finde ich das man die Switch Joy-Con-Aufladehalterung nicht gleich beigelegt hat.
    Sondern für 30 Euro Extra kaufen muss um die Joy-Cons im TV Modus auch laden zu können wenn man weiterspielen will, wenn man nicht den Pro Controller hat.
    Alles im Allen finde ich die Switch ein Teures Vergnügen   
  • Jari
    #6 | 24. März 2017 um 08:20 Uhr
    Ich glaube, dass sich die Konsole auf lange Sicht wird etablieren können. Das Feedback in der Filterbubble war nahezu überwiegend positiv (wenn nicht gar euphorisch) und wenn sich das Teil gut verkauft, dann springen auch die ominösen 3rd-Party-Entwickler auf den Zug auf. Wo sich Geld verdienen lässt, sind auch EA oder Activision nicht weit.

    Was ich allerdings zum Launch ziemlich enttäuschend finde ist die Tatsache, dass Ubisoft - die sich ja immer als große Nintendo-Buddies in der Vergangenheit hervorgetan haben - "nur" mit einem halbgaren Just Dance und einem Rayman Legends um die Ecke kommen. Hier hätte ich mir eindeutig mehr erhofft und auch erwartet.

    Und wenn jetzt alle meckern, dass Skyrim ein fünf Jahre altes Spiel ist. Ja, ist es, aber ich würde gerne die alten Serien auf der mobilen Konsole sehen. Wie cool wäre es denn, wenn ich die Mass Effect-Trilogie komplett unterwegs spielen könnte, oder die Batman-Spiele von Rocksteady oder ein altes GTA, und, und, und.

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