The Wonderful 101 - Review

Wenn es um stylische Action, extrem dynamisches Gameplay, fette Bosskämpfe und coole Soundtracks geht, dann fällt immer und immer wieder der gleiche Name: Platinum Games. Egal ob Bayonetta, Vanquish oder Metal Gear Rising: Revengeance - die Jungs und Mädels haben es einfach drauf und sich meine Gunst schon lange gesichert. Kaum wird ein neues Spiel des Studios angekündigt, steht es auf meiner persönlichen Muss-ich-haben-Liste. So natürlich auch The Wonderful 101 oder Project P-100, wie es zu seiner Premiere auf der E3 2012 noch genannt wurde. Das Superhelden-Abenteuer soll der Wii U nicht nur Wind in die trägen Segel blasen, es soll auch laut eigenen Aussagen das bisher größte, teuerste und aufwändigste Platinum-Projekt sein. Und tatsächlich: Das, was Hideki Kamiya und sein Team da auf die Beine gestellt haben, ist groß, sehr groß, es ist wahnsinnig groß sogar, und braucht inszenatorisch nicht den Vergleich zu Bayonetta & Co. scheuen. Doch die entscheidende Frage ist: Kann das Gameplay auch mithalten?

Wow. Geil. Einfach nur geil. Was war das denn gerade für ein bombastisches Finale? Ich kann mich nicht dran erinnern, jemals zuvor ein Spiel gespielt zu haben, das so furios und spektakulär endet wie The Wonderful 101. Hier dauert das Finale nicht etwa nur 10-20 Minuten, nein, hier dauert es locker um die zwei Stunden, wenn nicht gar mehr. Bis nachts um halb 4 saß ich auf der Couch, das GamePad in der Hand, die Augen auf den Bildschirm gerichtet und immer und immer wieder klappt die Kinnlade nach unten. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, kein anderes Videospiel wird dieses Jahr einen eindrucksvolleren Schlusspunkt setzen wie dieses hier. Dabei würde man das von The Wonderful 101 gar nicht mal unbedingt erwarten, wenn man sich die Screenshots und die ersten paar Trailer dazu anschaut. Dort wirkt das Spiel so klein, so unscheinbar, so wenig revolutionär oder aufregend. Aber lasst euch nicht täuschen, denn diese 15-16 Stunden Spielzeit sind eine einzigartige Achterbahnfahrt mit so vielen Höhepunkten, dass man sie kaum mit zwei Händen abzählen kann. Ja, das Spiel wirkt zunächst nicht besonders spektakulär, doch das, was alles in der Disc steckt, nimmt es inszenatorisch locker mit den Größen dieses Genres auf und spielt teilweise auf Augenhöhe mit God of War III & Co.!


The Wonderful 101


"One for 100, 100 for one. You may be many, but you are one."



Dabei sollte es mich eigentlich überhaupt nicht überraschen, dass ständig etwas explodiert und das rasante Tempo bis zum Schluss fast pausenlos aufrecht erhalten wird, schließlich hat niemand geringeres als Hideki Kamiya höchstpersönlich die Federführung für das Action-Abenteuer rund um unsere 100 Superhelden übernommen. Aber irgendwie hatte das Spiel immer den Eindruck erweckt, etwas "kleiner" und weniger spektakulär zu sein. Pustekuchen: Vergesst die öden Screenshots und vertraut meinen Worten, denn The Wonderful 101 ist Platinum, wie es nur Platinum sein kann - und dabei auch noch wesentlich ausgereifter als zum Beispiel das im Februar veröffentlichte Metal Gear Rising: Revengeance. Außerdem beweist das Studio einmal mehr, dass es das Zeug dazu hat, Konventionen zu brechen und die Ketten des Genres zu sprengen. Denn wenngleich es nicht danach aussehen mag, so schlägt der Wii-U-Exklusivtitel nicht etwa in die gleiche Kerbe wie Pikmin 3 - mit dem hat es nämlich nur die Kameraperspektive gemein -, sondern in die von Devil May Cry oder eben Bayonetta selbst. Der größte Unterschied ist neben der isometrischen Kameraführung die Tatsache, dass man hier nicht nur einen Helden steuert, sondern bis zu 100 auf einmal. Das sind die titelgebenden Wonderful 100, eine speziell ausgebildete Kämpfertruppe mit Superkräften, die in die Schlacht gegen die Invasoren von GAETHJERK geschickt wird. Die Aliens haben nämlich die Erde angegriffen und drohen damit, sie zu zerstören. Als letzte Verteidigungslinie gilt es für die W100, die Apokalypse abzuwenden.

Auf dem Papier hört sich die Geschichte damit alles andere als spannend an. Klar: Die Erde wurde schon so oft von Außerirdischen angegriffen, dass das keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlockt. Doch TW101 umgeht dieses Problem mit einer Leichtigkeit, wie man sie kaum erwartet hätte. Es erzählt seine Handlung langsam und lässt ihr genau so viel Zeit, dass alle Charaktere genug Zeit und Platz bekommen, gebührend vorgestellt zu werden. Da ist zum Beispiel der Anführer der W100, Wonder-Red, der gleich im Intro seine geheime Identität offenbart. Wer hätte schon gedacht, dass der unscheinbare Grundschul-Lehrer Mr. Wedgewood in Wirklichkeit ein Superheld ist, und dass ausgerechnet er es war, der den abstürzenden Schulbus vor der Katastrophe und damit die Kinder vor dem sicheren Tod bewahrt hat? In drei Billionstel einer Sekunde hat er sich zu dem Helden verwandelt, mit dem wir die kommenden 15-16 Stunden Spielzeit verbringen. Und wie jeder Wonderful One hat natürlich auch Wonder-Red seinen ganz persönlichen Unite-Moprh: Mit ihm mutiert die Gruppe zu einer riesigen Faust, die Zahnräder drehen und Wände zerschlagen kann. Der egozentrische und leicht verpeilte Wonder-Blue dagegen lässt die Gruppe ein scharfes Schwert bilden. Und das ist ja nur der Anfang, denn im Verlauf der neun Operationen á je drei Levels kommen immer neue Unite-Morphs hinzu, beispielsweise eine Peitsche, ein Hammer oder gar eine Bombe, die die Zeit in einem bestimmten Radius verlangsamt.

Neben den Wonderful Ones spielen aber auch andere Charaktere eine große Rolle. Da wäre zum Beispiel der mysteriöse Prinz Vorkken, der selbst eine Unify-Gruppe kontrolliert, oder der Kapitän des CENTINEL-Schiffes Virgin Victory, welches die W100 auf ihrer Mission unterstützt. Und selbstverständlich haben auch die Gegenspieler der GEATHJERK ihre ganz eigene Persönlichkeit, die in den sympathisch und witzig geschriebenen Dialogen immer wieder durchscheint. Genau die sind nämlich eine der absoluten Stärken des Spiels und in Verbindung mit der fantastischen Präsentation fühlt man sich sofort wieder in die Zeit zurückversetzt, als man noch mit Actionfiguren gespielt und davon geträumt hat, selbst ein Superheld zu sein. The Wonderful 101 vermittelt einem dieses Gefühl. Es ist ein Spiel für das Kind im Manne und schafft es, eine Power-Rangers-ähnliche Atmosphäre und Stimmung aufzubauen, ohne dabei lächerlich zu wirken. Und wenn man das spektakuläre Finale nach über 15 Stunden abgeschlossen hat, dann fühlt man sich wirklich ein klein bisschen, als ob man selbst Teil der W100 gewesen wäre, und man findet klassische Superhelden endlich wieder cool - ganz egal, wie alt man ist.


The Wonderful 101


"Die Mittel der Diplomatie haben erneut versagt. Wonderful 100, in Formation!"



Doch wie spielt sich The Wonderful 101 nun eigentlich? Dieser Absatz hier ist für mich der schwerste der gesamten Review, denn das Kampfsystem zu erklären ist alles andere als einfach - leider hat das Spiel sogar selbst relativ große Probleme damit, sich selbst für den Spieler verständlich zu machen, und daher sind die ersten 1-2 Stunden zunächst eine wahre Geduldsprobe. Bis man den Bogen raus hat, dauert es eine ganze Weile. Hat man es allerdings geschafft und das Prinzip verstanden, wird schnell klar, dass das hier eines der besten und ohne Zweifel interessantesten Kampfsysteme in den letzten Jahren überhaupt ist. Im Wesentlichen spielt sich The Wonderful 101 wie ein Devil May Cry oder Bayonetta: Man steuert seine Gruppe bzw. ihren Anführer in isometrischer Perspektive durch lineare Levels und verkloppt die auftauchenden Gegner nach Strich und Faden, indem man Combos und verschiedene Waffen einsetzt. Der Clou ist hier jedoch, dass die unterschiedlichen Waffen, auf die man zugreifen kann, nicht etwa per Rad ausgewählt werden, sondern erst gezeichnet werden müssen - entweder mit dem Touchscreen oder alternativ über den rechten Analogstick. Beide Varianten funktionieren sehr gut, wenn man sich einmal eingearbeitet hat. Zeichnet man zum Beispiel einen Kreis, formiert sich das Team zu einer Unite-Hand, also einer gigantischen Faust; eine Schlangenlinie wiederum erzeugt eine Peitsche, eine Sichel dagegen einen Hammer. Je breiter man die Form zeichnet und je mehr Helden man in seiner Gruppe hat (100 können das sein), desto größer und mächtiger wird auch die erzeugte Unite-Waffe.

Insgesamt umfasst das Arsenal etwa zehn verschiedene Waffen, die man taktisch clever einsetzen muss, um die Gegner zu bezwingen. Ist ein Feind beispielsweise mit Stacheln gepanzert, muss man zunächst mit der Peitsche die Rüstung abreißen und kann danach mit der Faust, dem Schwert, den Klauen oder ähnlichem zuschlagen. Es gibt allerlei Möglichkeiten, die Kämpfe zu bestehen, und die Gegnervielfalt ist angenehm groß, sodass viel Raum zum Experimentieren besteht. Combos spielen nur eine untergeordnete Rolle; viel wichtiger ist der Einsatz der richtigen Waffen zur richtigen Zeit. Als Kniff kommt noch hinzu, dass man die "noch nicht transformierten Helden" seiner Gruppe zu selbstständig agierenden anderen Waffen verwandeln kann. So können zwei Schwerter und eine Bombe gleichzeitig auf dem Feld aktiv sein, während man selbst mit der Pistole aus der Distanz losballert. Im Upgrade-Shop kann man sich zahlreiche Boni, Items und neue Fähigkeiten kaufen, die das Kampfsystem um frische Facetten erweitern. Dort findet sich zum Beispiel ein Ausweichkonter ähnlich der Hexenzeit in Bayonetta oder auch ein Unite-Morph namens Unite-Pudding, mit dem man kurzzeitig Angriffe blocken oder zurückschlagen kann. Bis man das Kampfsystem komplett verinnerlicht hat, ist man schon sehr, sehr viele Tode gestorben - The Wonderful 101 ist auch auf Normal eine große Herausforderung! -, doch hat man es verstanden, machen die Gefechte tierischen Spaß und die Jagd nach Gold- bzw. Platinum-Medaillen motiviert sogar bis zum zweiten oder gar dritten Durchlauf durch die gesamte Kampagne.


The Wonderful 101


"Wir schaffen das nie!" - "Alles ist möglich, wenn du Wonder heißt, Baby!"



Es wird aber nicht nur die ganze Zeit gekämpft, denn nicht nur visuell, sondern auch spielerisch ist The Wonderful 101 bis zum Rand mit Abwechslung gefüllt. Vor allem die großartigen Bosskämpfe, in denen man turmhohen bis planetengroßen Monstern und Aliens entgegentritt, sind ganz großes Kino und so umfangreich, dass sie gleich ein ganzes Level darstellen. Jeweils in mehreren Phasen tritt man gegen riesige Roboter, gefräßige Nano-Parasiten, Mecha-Quallen oder sonstiges Ungetüm an, die jeweils eine gänzlich andere Taktik erfordern. Was in manchen anderen Spielen als Endboss fungieren könnte, geht hier gerade mal als normaler Zwischengegner durch - wie die Giant Enemy Crab, der man zunächst die Schale auf dem Rücken knacken muss, um die verwundbaren Innereien zu zerbersten. Hier und da kommen auch ein paar Quick-Time-Events hinzu, in denen man allerdings nicht wie so oft einfach nur eine Taste drücken, sondern den vorgegebenen Unite-Morph zeichnen muss - das macht sie weitaus erträglicher und fühlt sich sogar noch richtig gut an. Insgesamt gibt es etwa acht fette Bossfights, in denen Platinum all seine Fantasie ausspielen konnte, und ich habe mich vor jeder neuen Operation auf den dortigen Endboss gefreut. Und das war es ja noch lange nicht mit der spielerischen Abwechslung, denn neben den Bosskämpfen gibt es noch eine ganze Reihe an netten, wenn auch wenig anspruchsvollen Rätseln, sowie einige Sequenzen, in denen andere Spiele von Space Invaders über Punch-Out!! bis hin zu gängigen Rail-Shootern zitiert werden. Die Vielfalt ist gigantisch und Langeweile kommt trotz der langen Spielzeit zu keiner Zeit auf. Im Gegenteil: Es gibt Überraschungen am Fließband.

Technisch ist das Spiel zwar nicht unbedingt der neue Maßstab für kommende Wii-U-Titel, stilistisch gesehen gibt es aber absolut nichts, was man ihm vorwerfen könnte. Alles ist sehr fantasievoll und kreativ gestaltet und die Umgebungen sind sehr abwechslungsreich: Neben der Innenstadt von Blossom City erkundet man auch die Unterwasser-Metropole Neo Mu, eine verlassene Ruine inmitten eines aktiven Vulkans, einen Stratosphären-Flughafen und sogar den Körper eines Lebewesens, das ich an dieser Stelle wegen Spoiler-Gefahr nicht mit Namen benenne. Nicht von ungefähr erinnert The Wonderful 101 immer wieder an Viewtiful Joe und das ist durchaus positiv zu sehen. Wer möchte, kann das Spiel übrigens auch komplett auf das GamePad ziehen und ohne Fernseher weiterzocken. Abgesehen davon werden die Möglichkeiten der Wii U nur spärlich und wenn, dann suboptimal genutzt. Betritt man nämlich ein Gebäude, schaltet die Kamera oftmals auf das GamePad um und man muss auf dem Bildschirm in seinen Händen weiterspielen. Das wäre an sich nicht weiter dramatisch, wenn die Kamera dort nicht viel zu nah zoomen würde und wenn man sie besser drehen könnte; so wird das Ganze zum heillosen Chaos. Immerhin gibt es davon nur wenige Passagen, sodass der Kritikpunkt nicht schwer wiegt. Wer mag, kann auch mit dem Pro Controller zocken und das GamePad vernachlässigen.

In klassischer Platinum-Tradition ist auch der Soundtrack wieder ein Höhepunkt des Spiels. Die heroischen Melodien passen wie die Faust aufs Auge zum explosiven und actiongeladenen Kreuzzug gegen die GAETHJERK und auch die regelmäßigen Ruhephasen werden stimmungsvoll untermalt. Die Sprachausgabe ist übrigens Englisch oder Japanisch; deutsche Stimmen gibt es nicht, dafür aber überzeugende Untertitel in den Dialogfeldern. Und davon gibt es viele, denn es wird häufig gequatscht.



Tim

Fazit von Tim:

In über 12.500 Zeichen habe ich euch versucht zu erklären, weshalb The Wonderful 101 ein Spiel ist, wie es keines zuvor gegeben hat - es ist wahrlich einzigartig in seinen Mechaniken, seiner Inszenierung und der Spielerfahrung, die man damit hat, und es fällt mir verdammt schwer, einen passenden Vergleich dazu zu finden. Das Wichtigste ist aber, dass es alles andere als ein kleines Spiel für zwischendurch ist, obwohl man das anhand der Screenshots gerne annehmen mag. Es ist ein Superhelden-Epos mit so vielen Höhepunkten, dass man sie kaum mit zwei Händen abzählen kann, und nach den etwas schwächeren Anarchy Reigns und Metal Gear Rising: Revengeance eine Rückkehr zum gigantisch hohen Qualitätsstandard von Platinum Games. Hier ist alles drin, was Werke des Studios auszeichnet: Spektakuläre Action, fette Bosskämpfe, ein dynamisches und tiefes Kampfsystem, eine coole Story mit coolen Charakteren und als Krönung obendrauf ein fantastischer Soundtrack, der sogar einen leichten Gänsehaut-Faktor besitzt. The Wonderful 101 ist eine turbulente Achterbahnfahrt, die den Adrenalinpegel immer wieder nach oben treibt. Und auch wenn es weiß Gott nicht perfekt ist und handwerklich speziell bei der Einbindung des GamePads seine Probleme hat, so hat es mir unglaublich viel Spaß gemacht und ich bin richtig traurig, dass das Abenteuer vorbei ist. The Wonderful 101 ist für mich die bisher größte Überraschung des Jahres und ein Spiel, für das sich sogar der Kauf einer Wii U lohnt - für Fans des Studios führt gar kein Weg daran vorbei!

Wahrlich wundervoll: Platinum Games haben eine weitere Meisterleistung hingelegt und mit The Wonderful 101 das bisher interessanteste und außergewöhnlichste Wii-U-Spiel überhaupt abgeliefert. Hier ist alles drin, was man von Platinum erwartet - und trotz kleiner Macken macht das Ganze einen Mordsspaß, noch viel mehr, als ich erwartet hatte!

Besonders gut finde ich ...
  • außergewöhnliche Unite-Morph-Spielmechanik
  • tolles Kampfsystem mit Experimentier-Freiheit
  • bombastische Inszenierung mit zig Highlights
  • Kämpfe, Bossfights, Rätsel, Rail-Passagen, ...
  • viele und höchst spektakuläre Bosskämpfe
  • sympathische Figuren mit Wiedererkennungswert
  • humorvolle Story mit vielen witzigen Dialogen
  • episches Finale, das sich immer weiter steigert
  • gelungener Soundtrack mit heroischen Melodien
  • farbenprächtiger Grafikstil, der Charme besitzt
  • unerwartet lange Spielzeit von 15-16 Stunden
Nicht so optimal ...
  • extreme Kameraprobleme in Innenräumen
  • Spiel ist sehr schlecht darin, sich zu erklären

Tim hat The Wonderful 101 auf der Nintendo Wii U gespielt.
Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise von Nintendo zur Verfügung gestellt.

The Wonderful 101 - Boxart
  •  
  • Entwickler:Platinum Games
  • Publisher:Nintendo
  • Genre:Action
  • Plattform:WiiU
  • Release:23.08.2013