Shenmue I & II - Review
Mehr als nur Nostalgie?
Wir schreiben den 29. Dezember 1999 - ein Tag, der vor allem für Besitzer der Sega Dreamcast ein besonderer sein soll: Mit Shenmue erscheint Yu Suzukis innovativer Open-World-Genremix und erobert sowohl Fachpresse als auch Spielefans. Nach einem Nachfolger im Jahr 2001 wird es jedoch still um Ryo Hazuki - erst fast zwei Jahrzehnte später tritt er in Shenmue III wieder ins Rampenlicht. Um auf den Abschluss der Trilogie einzustimmen, gibt es nach langem Warten und Betteln mit Shenmue I & II HD endlich ein Remaster für moderne Konsolen und PCs. Doch kann der Klassiker in neuem Gewand auch heute noch überzeugen?
Ich möchte an dieser Stelle ein wenig ausholen und mich der größtmöglichen Subjektivität für schuldig bekennen: Shenmue ist eines dieser Spiele, welche ich jederzeit mit auf die fiktive einsame Insel mitnehmen würde. Für den 13-jährigen Steffen ging ein Traum in Erfüllung, als er erstmals den himmelblauen Startbildschirm des japanischen Adventures auf seiner Dreamcast erblickte. Ich kannte das Spiel damals schon - ein guter Freund besaß es einige Wochen vor mir. Meine Erinnerungen drehen sich hauptsächlich um zwei pubertäre Jungs, welche mit großen Augen und fieser Akne vor dem Röhrenfernseher sitzen, um per Gabelstapler eine Kiste auf die nächste zu heben.Ja, in Shenmue spielt der Gabelstapler eine wichtige Rolle. Ebenso die Armbanduhr, Getränkedosen, kleine Kätzchen und Sammelfiguren. Ach, und nebenbei möchte man auch noch den Tod von Ryos Vater rächen. Doch lasst uns von vorne beginnen: In Shenmue spielen wir den gerade 18-jährigen Ryo Hazuki, der zu Beginn des Spiels mit ansehen muss wie sein Vater, der hoch angesehene Kampfkünstler Iwao, von einem chinesischen Triadenboss namens Lan Di ermordet wird. Lan Di trachtet nach dem Dragon Mirror, und Ryo im weiteren Verlauf des Spiels nach Vergeltung. Im Zuge dieser klassischen Rachegeschichte müssen wir auf den Spuren der chinesischen Mafia allerhand Charaktere befragen, Ryos Kampfkünste verbessern und erfahren was es mit dem Dragon Mirror und dessen Pendant, dem Phoenix Mirror, auf sich hat.

Eine historische Einordnung
Shenmue erschien 1999 für die Sega Dreamcast und galt als deren "Killer-App". Nachdem Hang-On-Vater Yu Suzuki vorerst ein "Virtua-Fighter RPG" für den Sega Saturn entwickeln sollte, rückte Sega den Titel als Zelda-Konkurrenz in den Fokus. Ungefähr ein Jahr nach Produktionsbeginn stellte sich heraus, dass das Spiel zu groß für bislang geltende Standards werden würde: Aus dem Riesenprojekt "Shenmue" wurde "Shenmue Yokosuka", intern betitelt nach der Stadt in welcher das erste Kapitel der Geschichte spielt. Teil 1 handelte somit lediglich das erste von insgesamt 16 Kapiteln ab, Shenmue II behandelte Kapitel 3 bis 5, Kapitel 2 erschien lediglich in Comic-Form in den Bonusinhalten der Xbox-Fassung.
Shenmue galt damals - nicht nur wegen einer riesigen Marketingkampagne - als bis dato teuerstes erschienenes Videospiel, das Gesamtbudget für beide Teile betrug ungefähr 75 Millionen US-Dollar. Dies sollte sich als absolute Fehlkalkulation seitens des Nintendo-Konkurrenten erweisen: Jeder Dreamcast-Besitzer hätte zum damaligen Zeitpunkt zwei Exemplare des ersten Teils kaufen müssen, um schwarze Zahlen zu schreiben. Zur Veröffentlichung von Shenmue II war die letzte Konsole Segas jedoch nach kurzer Lebenszeit bereits eingestellt und der Hardwareriese aus Japan stellte sich auf eine Zukunft als Softwareschmiede und -vertrieb ein. Folglich dauerte es sehr lange bis zum Abschluss der Trilogie, tatsächlich müssen wir selbst heute noch eine Weile warten - nächstes Jahr erst wird Shenmue III, nach einer sehr erfolgreichen Kickstarter-Kampagne, an den Start gehen. Aber was sind ein paar Monate im Vergleich zu den 17 Jahren, die wir jetzt schon gewartet haben?
Genremix auf Rachezug
Wie bereits beschrieben beginnen wir das Spiel als Ryo Hazuki und dürfen kurz nach dem Mord an Ryos Vater in das Spielgeschehen einsteigen. Vorerst haben wir lediglich den Hinweis dass Iwaos Mörder in einem luxuriösen schwarzen Auto unterwegs war – und bereits hier zeigt Shenmue auf was für ein Spielgeschehen wir uns einstellen dürfen. Fast wie in einem Point'n'Click-Adventure bewegen wir uns von Ort zu Ort, um in jederzeit voll vertonten Dialogen mit den zahlreichen NPCs Hinweise auf den Verbleib von Lan Di zu sammeln. Da jeder NPC einem eigenen Tagesablauf hat, müssen wir uns schnell mit einem weiteren zentralen Gameplayelement auseinandersetzen: der Tageszeit. Eine Besonderheit des Spiels ist, das wir bestimmte Ereignisse nur zu bestimmten Tageszeiten oder gar nur an bestimmten Tagen "triggern" können.
Da es keine Funktion gibt um etwaige Wartezeiten zu überspringen, und man Ryo erst abends ab 20:00 Uhr in der Hazuki-Residenz ins Bett schicken kann um zum nächsten Tag fortzuschreiten, verbringt man jede Menge Zeit damit Yokosuka und seine Stadtteile zu erkunden. Durch die glaubhaft inszenierten NPCs, Ladenöffnungszeiten und die kleinen, gut versteckten Nebengeschichten gestaltet sich die Erkundungstour durch das japanische Vorstädtchen jedoch relativ abwechslungsreich, auch wenn die hierdurch erzwungene Trägheit der Erzählung nicht jedem gefallen wird. Wer sich auf die Inszenierung einlässt, wird allerdings mit einer großartigen Atmosphöre belohnt, die auch heute noch zu überzeugen weiß.


Die Geburtsstunde der Quick-Time-Events
Aus Mangel an Genrebeschreibungen für diese Art von Spiel schuf Sega damals das Akronym "F.R.E.E.", welches für "Full Reactive Eyes Entertainment" stehen soll. Neben Ryos Erkundungstouren durch die frei begehbare Stadt fanden noch etliche weitere Gameplay-Elemente ihren Weg ins Spiel, zum Beispiel kleine Minispielchen, in denen man Figuren aus Automaten zieht, außerdem Prügeleinlagen im Stile von Virtua Fighter und die heute oft verpönten Quick-Time-Events. Während komplett vertonte Zwischensequenzen damals eher Ausnahme denn Regel waren, waren Interaktionen mit dem Spiel innerhalb einer solchen Sequenz bis dahin völlig unbekannt. Seine Reaktionsschnelligkeit für diese vorgefertigten Knopfdruckabfolgen kann man außerdem in den örtlichen Arcades verbessern – an Boxautomaten haut sich Ryo so lange zu bestimmten Sequenzen die Knöchel wund, bis man die Controllertasten im Schlaf rechtzeitig zu drücken weiß. Falls es doch mal mißlingen sollte, ist es jedoch auch nicht mehr als ein virtueller Beinbruch – gescheiterte QTEs werden einfach direkt im Anschluss wiederholt und werden so zumindest keine allzu großen Frustveranstaltungen. Im Zweifelsfall lernt man die Abfolgen auswendig oder bemüht gar Stift und Papier.
Neben den bereits genannten Gameplay-Elementen gibt es zudem noch ein rudimentäres Levelsystem, durch welches man Ryos Kampfkünste verbessern und ihm neue Techniken beibringen kann. Schickt man Ryo zu Bett, lässt sich sein Fokus für die kommende Nacht auswählen, wodurch er sich entweder im Faustschlag, in Tritten oder Grifftechniken verbessert. Im heimischen Dojo kann man die bereits erlernten Kampftechniken weiter manuell beüben, dies geschieht entweder alleine oder mit Fukuhara-san, Ryos Ziehbruder. Neue Kampftechniken erlernt Ryo in optionalen Gesprächen mit NPCs oder über gefundene oder gekaufte Kampftechnikrollen. Dieses System mutet zunächst spannend an, stellt sich mit zunehmenden Spielverlauf aber leider als obsolet heraus, da selbst die forderndsten Kämpfe des Spiels locker mit einfachen Schlag- und Trittkombinationen bewältigt werden können. Eine weitere große Schwäche des Kampfsystems ist die wackelige Kameraeinstellung – Ryo sieht sich meist mit mehreren Gegnern gleichzeitig konfrontiert, von denen die eine Hälfte nicht im Bild zu sehen ist und man die andere Hälfte nur rudimentär "ansteuern" kann. Mehr als einmal traf mich ein gegnerisches Bein aus dem Nichts, während ich verärgert beim falschen Kontrahenten einen Griff ansetzte.
Bruch mit der Immersion
Letztendlich wirkt vieles im Spiel wie ein mutiger Beginn, der nicht konsequent zu Ende gedacht wurde, so auch Ryos Minijob als Gabelstaplerfahrer. Der finanzielle Druck, der für den Spieler aufgebaut wird und Ryo so zu seiner täglichen Arbeit bringt, lässt in der Flut der Ereignisse leider schnell nach, zumal man flott erkennt, dass der tatsächliche Kontostand des Spielers nicht allzu viel mit dem Voranschreiten der Geschichte zu tun hat. Dadurch erhält man als Spieler zwar mehr Freiheit bezüglich der Freizeitgestaltung Ryos, also Figürchen ziehen und Zeit beim Dart verbringen, gleichzeitig bricht Ys Net aber auch ein gutes Stück der Immersion auf und beraubt das Spiel so zeitweise seiner größten Stärke.
Shenmue II, welches zwei Jahre nach Shenmue erschien, behandelt Ryos Abenteuer in Hong Kong und Kowloon. Viele Elemente des zweiten Teils wirken fokussierter und moderner, die Erzählung bekommt in Teilen einen klaren roten Faden. Gleichzeitig hat Team Yu es verpasst, eindeutige Schwächen zu beseitigen. Das Kampfsystem beispielsweise macht einen noch unpassenderen Eindruck und auch der veränderte Ablauf der Quick-Time-Events macht diese nicht komfortabler.


Aus Alt mach Neu
Die vergangenen 20 Jahren gingen zugegebenermaßen nicht spurlos an Shenmue I und II vorbei – nicht ein einziges Gameplay-Element, nicht eine einzige Idee im Spiel haben neuere Spiele nicht schon weitaus besser gemacht. Viele Konzepte sind in Ansätzen erkennbar, oft jedoch mangelhaft ausgeführt oder einfach nicht bis zum Ende gedacht. Das Remaster von d3t ändert hieran nicht allzu viel. Das britische Softwareteam machte es sich zur Aufgabe, die beiden Titel so originalgetreu wie möglich auf PC, Playstation 4 und Xbox One zu portieren – mitsamt aller gameplay-bedingten Stärken und Schwächen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es keinerlei Anpassungen gegeben hätte – nach ausführlicher Analyse ist eher das Gegenteil der Fall.
Keine große Überraschung ist die deutlich höhere Auflösung der Spiele. Ursprünglich in 640 x 480 Pixel aufgelöst, können wir Shenmue I und II nun in ansehnlichen 1080p genießen. Eine kleine Sensation ist hierbei das Anti-Aliasing im Spiel: Selbst auf einem 4K-Bildschirm gelingt die Kantenglättung derart gut, dass einem nahezu keine Treppchenbildungen auffallen. Shenmue galt auf der Dreamcast als ein Spiel, welches für die Konsole ungewöhnliche Probleme mit Aliasing und Kantenflimmern hatte – vor allem weiter entfernte Texturen und Modelle flimmerten teilweise extrem. Dies lag unter anderem an dem Verzicht auf "Mip Mapping". "Mip Maps" bieten zwar eine deutlich bessere Kantenglättung, sorgen gleichzeitig jedoch für verwaschene Texturen – scheinbar entschied man sich damals, obwohl die Technologie bereits zur Verfügung stand und unter anderem bei Arcade-Automaten von Sega zum Einsatz kam, für eine detailliertere und feinere Darstellung der Texturen. Auch hier hat d3t jedoch das richtige Maß gefunden – Kantenflimmern und störende Artefakte sind nicht mehr auszumachen.
Zudem dürfen wir Shenmue nun in voller Farbtiefe und 16:9-Breitbildformat genießen. Letzteres jedoch nicht während der zahlreichen Zwischensequenzen: Diese sind, wohl auch kamerabedingt, nach wie vor im 4:3-Format. Die PC-Version wartet mit einigen weiteren Optimierungen auf, die sich im Optionsmenü allerdings auch abstellen lassen. Wer sich also voll in die Retrowelle stürzen möchte, muss hier keine Abstriche machen.


HD-Lifting, Bildrate und Soundprobleme
Die Charaktermodelle und Texturen bleiben für das Remaster ebenso unangetastet wie die Framerate. Die 30fps sind bei Shenmue "hard locked", passen sich also weder nach unten noch nach oben an. Im Vergleich zum originalen Release ein deutlicher Fortschritt, denn gerade im stark bevölkerten Hong Kong von Shenmue II gab es heftige Framerate-Einbrüche, welche das Erkunden der Großstadt teilweise zur Qual machten. Mehr als 30fps werden wohl auch auf dem PC in Zukunft nicht möglich sein, was am Tages- und Zeitablauf der Spiele liegen dürfte. Positiv fällt außerdem der neue, leichte Bloom-Effekt in Shenmue I auf, der seine Premiere beim Xbox-Release von Shenmue II feiern durfte und nun auch in den ersten Teil integriert wurde. Die Spiele wirken dadurch etwas "kälter" als ihre Dreamcast-Pendants, allerdings leuchten Lichtquellen in beiden Spielen dadurch realistischer und Reflektionen treten deutlicher zum Vorschein. Gott sei Dank entschieden sich die Briten außerdem dafür, den Bloom-Effekt aus Shenmue II während der Kämpfe abzustellen. Bislang zogen Ryo und seine Kontrahenten während eines Kampfes nämlich sichtbare "Schlieren" hinter sich her, was den Kämpfen wohl eine Art besonderer Dynamik verleihen sollte. Tatsächlich sah es aber nur furchtbar aus und führte zu einer noch schlechteren Übersicht während der gewaltsamen Auseinandersetzungen.
Sämtliche Icons beider Spiele wurden von d3t einem "HD-Lifting" unterzogen, nett ist auch die Implementation der ursprünglichen Dreamcast-Controller als Grafiken. Eine der positivsten Aspekte des Remasters dürften jedoch die Ladezeiten sein: Vergingen früher beim Wechsel von beispielsweise der Straße in ein Geschäft zeitweise Minuten (!), besuchen wir mit Ryo nun in Sekundenschnelle Stadtteile, Häuser oder den eigenen Dojo.
Kommen wir zur Tonqualität des Remasters, der für mich größten Enttäuschung bei diesem Release. Als Shenmue-Fan der ersten Stunde liebe ich den Soundtrack und habe zugegebenermaßen eine Schwäche für die unfreiwillig komische englische Sprachausgabe. Positiv hervorzuheben ist, dass Europäer nun erstmals auch die hervorragende japanische Synchronisation auswählen dürfen - wahlweise auch mit englischen Untertiteln. Die allgemeine Tonqualität ist jedoch unter aller Sau. Scheinbar hat man es bei Sega damals verpasst, die Sounddateien in ihrer Rohfassung aufzubewahren – und so bekommen wir heute eine wahre Kompressionsschande präsentiert. Schon dStimmen der Sprecher klingen, als wären sie durch ein Telefon genuschelt und aufgenommen, viel schlimmer sind jedoch die Umgebungstöne mancher Straßen und Geschäfte: Beim örtlichen Tomato-Supermarkt erklingt, während dessen Jingle abgespielt, wird sogar ein hörbares Knacken.

Ich vermisse meinen Shenmue Passport
Schade ist außerdem, dass d3t es nicht geschafft hat, den "Shenmue Passport" in die Neuzeit zu retten. Auf der vierten Disc von Shenmue I waren damals neben einigen Onlinefeatures beeindruckende Rendervideos der Charaktere und Wallpaper gespeichert. Gerne hätte ich den "Passport" als Bonuspunkt im Spielmenü gefunden, um meine nostalgische Ader noch ein wenig mehr zu pflegen. Zuletzt fielen mir in beiden Spielen außerdem Bugs auf, die ich so vor allem aus Shenmue I nicht kannte – zeitweise flackerte das Bild, Tondateien wurden nicht abgespielt oder Zwischensequenzen ließen sich nicht beenden. Hin und wieder blieb das Spiel nach einer Zwischensequenz auch in der Egoperspektive hängen und ich durfte das Spiel unfreiwillig einige Minuten aus Ryos Sicht genießen.
Bei einem Remaster stellen sich immer zwei wesentliche Fragen: Ist das Spiel gut umgesetzt und funktioniert es heute überhaupt noch? Ersteres lässt sich mit einem eindeutigen "Ja" beantworten. D3t liefern mit Shenmue I & II so etwas wie die "Definitive Edition" der beiden Spiele ab. Sämtliche Änderungen sind durchdacht, gleichzeitig wurde das Spiel nicht mit der Brechstange auf neue Standards geprügelt. Ob Shenmue heute noch funktioniert, muss jeder für sich selbst entscheiden – wer sich jedoch auf die gemächliche Inszenierung einlässt und hin und wieder ein Auge zudrückt, kann mit Shenmue auch heute noch viel Spaß haben und sich ausführlich auf den 2019 erscheinenden dritten Teil der Saga vorbereiten.
Fazit von Steffen:
Shenmue I und II sind eindeutig Spiele ihrer Zeit, und ja, viele Neueinsteiger werden die Faszination an diesen Spielen nur schwer nachvollziehen können. Für mich war es jedoch ein Fest der Freude, mit Ryo wieder durch die verträumten Straßen Yokosukas schlendern zu dürfen. Oder mich Stunden in seinen Sneakern durch ein Hochhaus in Hong Kong zu prügeln. Sicher, der 18-jährige Hitzkopf steuert sich zeitweise wie ein Panzer, die Story hat ihre Längen und die Inszenierung ihre Schwächen. Trotzdem bieten auch heute nur wenige Spiele solch eine Atmosphäre, Glaubwürdigkeit, Immersion und Charme. Shenmue I & II ist letzten Endes genau das geworden, was ich mir gewünscht habe: ein würdiges Remaster, welches den Dreamcast-Klassiker mit all seinen Stärken und (meiner Meinung nach sympathischen) Schwächen auf neue Spielsysteme portiert.
- Remaster erhält den Geist des Originals
- sämtliche Optimierungen machen Sinn und bereichern das Spielerlebnis
- immer noch großartige Story
- immersive Spielwelt und dichte Atmosphäre
- viele Spielelemente wirken heutzutage recht altbacken
- furchtbare Qualität der Tonausgabe
- Bugs, die es früher nicht gab
- nicht gerade einsteigerfreundlich
Steffen hat Shenmue I & II auf der PlayStation 4 Pro gespielt.
Das Spiel für diese Review wurde von Steffen selbst erworben.

