
Need for Speed: Shift - Preview
Ich geb' Gas, ich will Spaß - Wir haben Shift auf den Zahn gefühlt!
Ein aktueller Blogartikel zum Spiel: Need for Speed: Shift - Review
Wir saßen Donnerstag im EA Business Bereich und haben extra für euch mal einen ausführlicheren Blick auf Need for Speed: Shift geworfen. Zwar besitzt dieser Teil der Serie keinerlei Polizeiverfolgung mehr, dafür aber eine Sabber fördernde Grafik, ein sensationelles Geschwindigkeitsgefühl und viel Abgase. Als kleines Exklusivextra gibt es noch ein brandheißes Video von den Eindrücken unserer kleinen Session!
Wow, das ist aber schnell...
Mittwoch waren Darius und ich schon hinter den Kulissen und haben mit Need for Speed: Shift Producer Jesse Abney gesprochen. Nun bot sich Michi, Haschi und mir die Möglichkeit, im EA Business Bereich selbst Hand anzulegen. Vor allem Haschbeutel war ja sehr skeptisch, was Need for Speed: Shift angeht und entsprechend mit Vorurteilen gespickt nahm auch er den Controller in die Hand. Doch schon wenige Sekunden später wich der ernste Gesichtsausdruck und machte Platz für ein freudiges Grinsen. Schnell wurde klar - Shift ist nicht nur rasant, sondern auch extrem spaßig.
Das Geschwindigkeitsgefühl ist wirklich sensationell umgesetzt worden. Im Cockpit kann man sich frei umsehen und gerade dann fällt auf, wie schnell man doch teilweise unterwegs ist. Bei sehr hohem Tempo verschwimmt sogar leicht die Sicht am Rand, was noch einiges mehr Adrenalin durch den Körper schießen lässt.




... verdammt schön ...
Das Erste, was einem neben der Geschwindigkeit auffällt, ist die Grafik vom Spiel. Need for Speed: Shift hat hier mit den bunten blinkiblinki Vorgängern fast nichts mehr gemein. Alles wirkt realistischer, weniger knallig und mehr gesetzt. Fast möchte man meinen, dass Spiele wie Forza 3 und GRID hier Pate standen - dennoch hat Shift einen angenehm eigenen Touch. Die Cockpits sind extrem detailliert gestaltet, die Umgebungen prachtvoll und von den Autos war hier noch nicht die Rede. Wer möchte, kann sich alternativ ein HUD mit weiteren Anzeigen einblenden lassen.
Zur Grafik gehören auch wunderschön detaillierte Autos mit realistischen Umgebungsreflektionen. Ebenfalls großartig: EA hat daran gedacht, dass es nicht toll ist, wenn die Sonne immer ins Cockpit scheint. Somit können wir auch die Undercover-Krankheiten vergessen. Die Umgebungen wirken plastisch, wobei mir persönlich die Gebäude bei Racedriver GRID besser gefallen haben. Dort wirkten sie plastischer, während man bei Shift durchaus merkt, dass es nettes Beiwerk ist und der Hauptaugenmerk ganz klar auf den Autos und Rennstrecken liegt. Das ist natürlich nicht so schlecht, denn dafür sehen diese einfach umwerfend aus.
... und überraschend gut!
Schon während der Präsentation mit Jesse Abney war ich hin und weg vom Feeling, welches beim Fahren von Shift aufkommt. Selbst mit einem Xbox Controller vermittelt das Spiel fast das Gefühl, als würde man selbst hinter dem Steuer der Rennboliden sitzen. Dieses Erlebnis hat dann nur noch das Spielen in den Force-Feedback Sitzen und Lenkrad am EA Stand getoppt. Wow, so was hätte ich auch gerne zu Hause!
Dass die meisten Spieler diesen Sitz wohl eher nicht zu Hause haben werden, ist aber dank der wirklich gelungenen Steuerung nicht weiter tragisch. Natürlich bietet Shift auch unterschiedliche Rennmodi. Dazu zählen das normale Rundenrennen, bei dem ihr eine bestimmte Anzahl von Runden als erster beenden müsst. Dann werdet ihr ab und zu per fliegendem Start in ein Rennen geschmissen, bei dem am Ende die schnellste Rundenzeit zählt. In einem anderen Modus fahrt ihr gegen einen einzelnen Kontrahenten und müsst einen Abstand von fünf Sekunden herausfahren um zu gewinnen - fahrt ihr jedoch Schund zusammen und liegt dann selbst fünf Sekunden zurück, verliert ihr.
Wer keine Rennspiele mag, weil er vielleicht nicht der Schnellste ist oder gerne mal die Reifenstapel beim Vornamen kennenlernt, dem sei gesagt, dass es bei Shift nicht nur auf das Gewinnen von Rennen ankommt. Während der Rennen sammelt ihr durch bestimmte Aktionen Punkte, die eure Erfahrung widerspiegeln und den Weg zu neuen Events ebnen. Diese Punkte bekommt ihr für gemeisterte Kurven, Fahren auf der Ideallinie und fehlerfrei gefahrene Runden. Was zudem die Motivation unterstützt ist, dass eure Gegner keineswegs unfehlbar sind. Sie stoßen sich gegenseitig an, kommen von der Ideallinie ab, drehen sich mitten auf der Fahrbahn oder fahren in die Bahnbegrenzung. All das ist toll anzusehen und sieht sehr realistisch aus.
Wer richtig fies sein will, kann seine Konkurrenten auch elegant aus der Bahn schieben - doch aufgepasst. Die KI lernt und je aggressiver ihr fahrt, desto mehr werden euch die Kontrahenten als Bedrohung sehen. Da Bilder aber mehr sagen als tausend Worte, folgt nun das versprochene Preview-Video. Leider mussten wir selbiges mit Musik unterlegen, da die Hintergrundgeräusche mehr als störend und stark übersteuert waren. Vielen Dank hierbei an die "rücksichtsvollen" Kollegen anderer Magazine, die stets meinten, hinter uns laut schreiend durch den ganzen Raum kommunizieren zu müssen.


#1 | 22. August 2009 um 20:50 Uhr
Denn der schwarze Belag ist die Straße
Aber jetzt mal zum Spiel: Wenn ich an die letzten NFS Teile denke dreht es sich bei mir im Magen. Doch wenn ich mir so die bewegten Bilder ansehe müsste ich mir neben Forza 3 auch noch diese Autorenngame vormerken.
#2 | 22. August 2009 um 20:56 Uhr
DarkRaziel: Wenn ich an die letzten NFS Teile denke dreht es sich bei mir im Magen. Doch wenn ich mir so die bewegten Bilder ansehe müsste ich mir neben Forza 3 auch noch diese Autorenngame vormerken.
Oh ja, wichtig wichtig! Bitte Shift nicht mit den anderen Need for Speed Teilen in Verbindung bringen. Zum einen vom Gameplay und zum anderen von der Qualität ist Shift einfach ganz ganz anders. Zum Glück!
#3 | 22. August 2009 um 21:45 Uhr
#4 | 22. August 2009 um 22:50 Uhr
#5 | 23. August 2009 um 15:53 Uhr
Tim: Tolles Video tolles Spiel tolles Team was will man mehr
Babes. Mehr Babes, auch im Team!
Also NFSS ist natürlich kein Need for Speed mehr, das steht auch irgendwo in einem kleinen Ausblickartikel von vor X Monaten, aber ein geiles Game - wie erwartet. Ich lade auch gerade ein Gameplayvideo hoch, mit Motorengeräuschen und so *hust* bei dem neben dem Entwickler Jesse Abney auch pel.Z eine Runde dreht
#6 | 24. August 2009 um 00:31 Uhr