Days Gone | Kurz-Review
von Tobias Heinen

Eigentlich folgt Days Gone der klassischen Open-World-Formel: Hier und da gibt es Quests zu erledigen, Sammelaufträge abzuschließen, sowie Kopfgelder einzustreichen und zwischen all dem ist eine ganze Menge freie Fläche. Es gibt wenige Interaktionsmöglichkeiten mit der Spielwelt an sich und oftmals hab ich mich gefragt, wie ich denn jetzt weitermachen soll. Aber irgendwie hat mich das Spiel dann doch erfolgreich rund 40 Stunden an den Bildschirm gefesselt. War es die angenehme Steuerung meines treuen Motorrades, mit dem Protagonist Deacon St. John immer unterwegs ist? Oder der wuchtige Sound meiner Waffen, die ihre Projektile dank anständigem Rückschlag auch durch mehrere Feinde hindurch bugsieren können? Oder die schiere Masse an Zombies (a.k.a. Freakern), denen ich in den Wäldern und Bergen Oregons begegne?
Die Mischung machts. Und der Fakt, dass ich mich in der ersten Hälfte des Spiels nie übermächtig fühlte, was ja gerne mal bei so großen Produktionen der Fall ist. Zu Beginn hatte ich Angst in der Nacht aus den sicheren Camps rauszufahren, oder gar einer größeren Gruppe Freakern zu begegnen. Erst mit besserer Ausrüstung und durch Aufputschmittel gedopten Deek (danke NERO!) wurde ich allmählich zum Meister der Horden. Apropos: Da warten noch ein paar dicke Schwärme auf ihre Ausrottung - bin dann mal wieder weg.














