Arise: A Simple Story | Kurz-Review
von Darius Kubisch

Der sprichwörtliche Funke sprang bereits bei der Enthüllung sofort über und die Erwartung auf ein interessantes Spiel hat sich bewahrheitet. Die spanischen Piccolo Studios mögen mit Arise eine vermeintlich "simple Story" erzählen, doch die geht narrativ und spielerisch tiefer, als es der Zusatz zunächst vermuten lässt. Die liebevoll und ganz ohne Worte erzählte Geschichte, die gewissermaßen ein emotionales Resümee des Lebens darstellt, wird nicht nur optisch und musikalisch wundervoll in Szene gesetzt.
Über rund sieben Stunden hat mich die Reise durch sehr abwechslungsreiche Kapitel geführt, die sich auch von ihrer Spielmechanik quasi jederzeit neu erfinden. Das hat großen Spaß gemacht und hier und da auch regelrecht die Gefühle hochkochen lassen – im positiven Sinne. Das Debütwerk der Spanier reiht sich nahtlos in die Reihe von großartigen und hochgelobten Kleinod-Indies wie Gris, Journey, Rime und zahlreichen weiteren ein, welche sofort fesseln und ins Herz gehen. Solltet ihr unbedingt gespielt haben!











